geb. 1891
Eltern:
Scholem Oppenheimer (1858- 1933) aus Altenlotheim und
Karoline, geb. Plaut (1862- ?)
Geschwister:
Selma (1898- 1968)
Isidor (1894- nach 1938)
Emilie
Jettchen
Ehefrau:
Frieda, geb. Bachenheimer (1895- ?) aus Röddenau
Kinder:
Fritz (1921- ?)
Kurt (1923- ?)
Beruf:
Viehhändler
Wohnung:
Frankenau 162 1/2; heute: Friedrichstraße 14
Hausname Scholum
1920
Er zieht nach Frankenau und heiratet. Steuerbetrag laut Hauptheberolle
[1]
| Zeitraum |
Betrag in Mark |
Hoher, mittlerer, niedriger Betrag |
| 1921-23 |
39 |
niedrig (Inflation) |
|
1925
Max Oppenheimer ist Gemeinderechner. Meier Blums Bruder Elias ist seit
mindestens 10 Jahren ehrenamtlich Vorbeter der jüdischen Gemeinde. Gemeindeältester
Meier Plaut I gibt Gemeinderechner Max Oppenheimer den Auftrag, für
Elias Plaut als Geschenk einen seidenen Gebetsmantel zu kaufen. Elias'
Bruder Meier beschwert sich beim Landratsamt in Frankenberg, weil Plaut
den Betrag auf die Gemeindemitglieder umgelegt habe, ohne dies vorher
abzusprechen. Plaut entgegnet später, dass man Meier Blum absichtlich
nicht informiert habe, weil man seinen Bruder Elias überraschen wollte.
Ein überhöhter Betrag sei deshalb entstanden, weil andere gemeinschaftliche
Kosten der Synagogengemeine gleichzeitig umgelegt worden seien. [2]
1933
Im März bezeichnet der Oberlandjägermeister gegenüber dem Landrat Max
und Isidor Oppenheimer, Heinemann Katzenstein, Meier Blum und Simon
Plaut als regimekritische Helfer von I.M. Katzenstein.
[3]
1937
Max und Frieda Oppenheimer emigrieren am 13.11.1937 in die USA, Kurt
und Fritz folgen am 31.12.1937 nach New York.
[1] Alle Angaben aus der Hauptheberolle
aus: Heinz Brandt, Die Judengemeinde Frankenau, Frankenberger Hefte
Nr. 1, 1992. S. 47f.
[2] Quelle: Heinz Brandt, Die Judengemeinde
Frankenau, Frankenberger Hefte Nr. 1, 1992. S. 42 f.
[3] Quelle: Heinz Brandt, Die Judengemeinde
Frankenau, Frankenberger Hefte Nr. 1, 1992. S. 55