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Juden in
Altenlotheim
Auszüge aus: "Die Judengemeinde in Altenlotheim"
von Walter Zarges
Quelle: CHRONIK
- 750 Jahre Altenlotheim (1254 - 2004). Autoren: Heinz Knoche, Walter
Zarges u.a.; sprenger druck, Korbach 2004.
Vorwort
Altenlotheim gehörte bis 1888 zum Amt bzw. Kreis Vöhl,
der aus der alten Herrschaft Itter hervorgegeangen war. Wie in einigen
anderen Orten des Kreises Vöhl hatten sich auch in Altenlotheim im
18. Jahrhundert Juden angesiedelt, die dort eine kleine, eigene Glaubensgemeinschaft
bildeten. Sie gehören als ein nicht unbedeutender Bestandteil zur
hiesigen Ortsgeschichte. Auch im Hinblick auf Toleranz, Völkerverständigung
und der Geschichtsbewältigung soll die Geschichte dieser Minderheit
auch in der Festschrift dokumentiert werden. Das jüdische Leben im
Ort endete vor rund 70 Jahren mit den Judenverfolgungen im Dritten Reich
durch das judenfeindliche Regime. Böse Ereignisse gab es zu jener
Zeit, die jedoch nur ansatzweise hier angesprochen werden.
Schon im 17. Jahrhundert waren Juden in der Herrschaft Itter ansässig.
Die sichersten Nachweise jüdischer Einwohner in den hiesigen Dörfern
finden sich in den Amtsrechnungen unter dem Einnahmeposten "Judenschutz-
und Neujahrsgeld" (1):
"Ein Judt gibt jährlich Schutzgeld 21 Fl. (= Gulden) und 20
Albus und zum Neujahr 2 Fl. Und 5 Albus, thut zusammen 23 gulden und 25
Albus". Für die meisten Juden war das ein enormer, oft unerschwinglich
hoher Betrag, für die meist hoch verschuldeten Landesherrn aber eine
bedeutende Einnahmequelle. Auch musste ein aus dem Auslande in die Herrschaft
Itter einziehendes jüdisches Ehepaar zehn Goldgulden Einzugsgeld
entrichten (1). Sesshaft zu werden war für einen
Juden sehr schwierig. Durch die Schutzbriefe genossen die Juden ein gewisses
Existenz- und Bleiberecht. Neben den Schutzjuden gab es jedoch auch arme,
so genannte Betteljuden, die nur geduldet waren und jederzeit über
die Grenze vertrieben werden konnten.
Der Schutzbrief gestattete dem Inhaber mit Weib und Kindern an einem benannten
Ort zu wohnen. Er musste sich der Landesordnung fügen, niemand mit
übermäßigem Wucher beschweren, den heiligen Namen Jesus
Christi und auch die Christen nicht verunehren, über sie lästern
oder sie verhohnlachen. Dem Schutzjuden war gestattet, den ihm genehmigten
Handel im Hoheitsgebiet des Landesherrn zu betreiben. Dabei sollten ihm
auch die Beamten hilfreich sein (14).
Erste Juden in Altenlotheim
Für Altenlotheim sind in den Amtsrechnungen bis 1760 keine Schutzjuden
nachweisbar. Seit 1711 wird unter den Altenlotheimer Hausbesitzern "die
Kaisersche" genannt. Sie gibt bis 1760 regelmäßig ein
"Rauchhuhn" als Haussteuer (1). Ihrem Namen
nach und weil sie in der Liste der steuerpflichten Hausbesitzer an letzer
Stelle genannt wird, könnte sie die Witwe eines zugezogenen Juden
gewesen sein. Doch ist dies nur eine Vermutung.
Im hessen-kasselschen Städtchen Frankenau gab es schon bald nach
dem dreißigjährigen Kriege (ab 1664 benannt) drei Schutzjuden
mit ihren Familien (14). Ob die Zuwanderung nach Altenlotheim
(über die Landesgrenze!) von Frankenau aus geschah oder begünstigt
wurde, kann nur vermutet werden. Dafür spricht jedoch, dass die Altenlotheimer
Juden ursprünglich mit denen in Frankenau eine Glaubensgemeinschaft
bildeten, auch ihre Synagoge benutzten und dort ihre Toten bestatteten
(2).
Bereits 1787 leben in Altenlotheim drei Judenfamilien: Jud Itzig Seligmann,
Jud Abraham Judas und Jud Mannes Seligmann. Ihre Namen findet man in den
"Contributions-Registern" (=Steuerbücher) des Dorfes, die
sich auf dem Kirchenboden in einem der politischen Gemeinde gehörenden
Schrank ziemlich verstaubt befanden. Diese Unterlagen liegen jetzt im
Frankenauer Rathaus (13).
Im Jahre 1793 kommt Jud Abraham Jacob neu hinzu. Wieder vier Jahre später
kommt 1797 die Familie des Jud Jacob Kalmann hinzu. Diese fünf Judenfamilien
leben auch noch 1804 in Altenlotheim (13).
Dass die Juden voll in das Gemeindeleben integriert waren, zeigt sich
darin, dass sie in die Gesundheitsfürsorge des Amtes gleichberechtigt
eingebunden waren. Als von 1811 bis 1814 ein Arzt von Amts wegen in Vöhl
eingesetz wurde, werden alle Untertanen zu dessen Besoldung herangezogen.
"Doktor- Geld" wird 1813 auch von sechs Judenfamilien zu Altenlotheim
erhoben (13). Seit 1804 neu hinzugekommen sind die
Familien des Judas Katz Oppenheimer und Seligmann Frankenthal, zwei Namen,
die später in der Altenlotheimer Judenschaft noch oft genannt werden.
Auch erfahren wir, dass Abraham Judas von Worms stammte (13).
Seit 1820 mussten alle Juden einen Familiennamen führen (14).
Dazu hat wohl oft der Herkunftsort herhalten müssen.
Im Steuerregister von 1816 werden nur vier jüdische Familien zu Altenlotheim
genannt mit teilweise anderen Namen. Es sind dies die Familien des Seligmann
Frankenthal, Moses Seligmanns Witwe, Jacob Schönhof und Kalmann Schönthal.
In einer Brennholzverteilungsliste werden 1818 die Juden Abraham Judas,
David Frankenthal, Kalmann Schönthal und Mannus Seligmann genannt
(13).
Die Altenlotheimer Judenmatrikel von 1823 - 1877 (6, 7
u. 8)
Seit 1874 waren die neu geschaffenen Standesämter für
die Eintragung in das Personenstandsregister zuständig. Vorher und
bis heute findet der Ahnenforscher derartige Eintragungen in den Kirchenbüchern.
Für die jüdischen Bürger wurde 1823 im Zuge einer allgemeinen
Verwaltungsreform die Anlage der so genannten "Judenmatrikel"
verfügt. Diese Bücher hatte der Bürgermeister zu führen.
Sie enthielten die bezeugten Anmeldungen von Geburten, Trauungen und Sterbefällen.
Diese Judenmatrikel sind vielfach verloren gegangen oder auch vernichtet
worden. So auch die von Frankenau (14). Die von Altenlotheim
blieben erhalten. Soweit jüdische Bürger von Altenlotheim durch
Geburt, Heirat oder durch Sterbefall dort in Erscheinung traten, sind
uns ihre Namen bekannt.
In den Judenmatrikeln sind auch die Hausnummern angegeben, doch durch
den Brand 1850 und andere Umstände sagen sie uns heute wenig aus.
Fest steht jedoch, dass sie eigene Häuser hatten, aber auch bei Juden
und Christen zu Miete wohnten.
Mannes Schiff war ein 24jähriger Schutzjude in Altenlotheim, als
er am 26.8.1841 die 21jährige Tochter Sarah des Handelsmannes Mannes
Katzenstein aus Frankenau heiratete. Auch ihr Vater zog nach Altenlotheim,
wo er 1866 starb. Von den zahlreichen Kindern wanderten 1873 zwei nach
Amerika aus.
David Höxter (*1785, +1861) erscheint schon 1824 mit seiner Ehefrau
Jüdchen in den Registern. Sein Sohn Mannes heiratet 1859 34jährig
die 31jährige Jettchen Goldenberg aus Höringhausen. David Höxters
Tochter Frommet heiratete 1873 Levi Katzenstein von Niederurf und wohnte
zu Altenlotheim.
Den Eheleuten Judas Oppenheimer (*1773, +1851) und Sara wird 1827 bereits
das dritte Kind geboren. Ihre Söhne Markus und Meyer holen sich beide
ihre Frauen aus Niederurf und zwar die Töchter Jette und Lena Schalom
des Mordchen Schalom. Von Meyer Oppenheimer stammen die nach 1930 noch
lebenden Brüder Judas (*1857, Vater von Max Oppenheimer) und Markus
(*1861), während ihr Cousin "der schwarze Judas" nach Wildungen
verzog. Den Namen Frankenthal tragen vor 1825 schon drei Judenfamilien
in Altenlotheim. Es sind Selig Frankenthal (*1770, +1840) und Ehefrau
Bräunchen, Herz Frankenthal und Ehefrau Beyer, sowie David Frankenthal
und Ehefrau Keule, denen 1823 bereits das fünfte Kind geboren wird.
Ihre Nachkommen sind in Altenlotheim dann so zahlreich, dass der Name
Isaak dreimal vorkommt und die Namensträger mit I. bis III. bezeichnet
werden müssen.
Der Schutzjude Selig Frankenthal heiratet 1848 Sarchen Katzenstein, der
Ortsbürger Isaak Frankenthal heiratet 1849 die Frommet Maibaum, Tochter
des Meyer Maibaum. Er wird wie alle Juden nach ihm als Ortsbürger
bezeichnet, denn seit der Märzrevolution 1848 waren die Juden emanzipiert
und brauchten keine Schutzgelder mehr zu bezahlen.
1853 heiratet Isaak (auch Isack) Frankenthal Carolina Höxter, Salomons
Tochter von Schweinsberg. 1855 heiratet Isack Frankenthal Sarah, Moses
Dickhofs Tochter von Lichtenau. 1837 stirbt in Altenlotheim der 57 jährige
Handelsmann Samuel Frankenthal.
Isaak Frankenthal, Seligs Sohn, ist gegen Ende des Jahrhunderts so vermögend,
dass er im Geldverleih und im Immobiliengeschäft in dieser Gegend
neben den "Banquiers" Faist Salberg und Ruben Rotschild, oder
Levi Kaiser und Jacob Stern von Vöhl eine Rolle spielt.
Die Schutzjuden Kalman und Jacob Schönhof wohnen vor 1830 ebenso
in Altenlotheim wie Selig Schönhof und seine Ehefrau Reißchen,
verschwinden aber nach 1837 im Register. Neben den vorgenannten jüdischen
Familien tauchen immer wieder einzelne Juden in Altenlotheim auf, so ein
Selig und David Hecht, der 1832 als Lehrer bezeichnet wird. Vermutlich
sein Sohn Selig heiratet 1850 Sarah Kahn von Damm bei Gladenbach.
Der Jude Daniel Arabin zu Altenlotheim war 1837 als Abdecker auf dem Schmittlotheimer
Wasenplatz vertraglich angestellt.
Alle Altenlotheimer Juden lebten in irgendeiner Weise vom Handel, besonders
vom Vieh- und Fellhandel, Handel mit Fleisch, Stoffen, Haushaltswaren,
Lebensmitteln und Spirituosen. Das ist nicht verwunderlich und kann ihnen
nicht zum Vorwurf gemacht werden, denn der Zugang zum Handwerk (Zünfte)
war ihnen verwehrt wie auch der Landbesitz.
Die Sterbefälle werden bezeugt vom Leichenbeschauer, der zumeist
ein örtlicher Schreiner (Sarglieferant) ist. Die Geburten bezeugt
die Hebamme. Fast alle Juden unterzeichnen die Protokolle handschriftlich
in deutsch oder hebräisch und dokumentieren damit einen erstaunlichen
Bildungsstand. Hingegen unterzeichnet die Hebamme mit drei Kreuzen, die
der Bürgermeister als ihr Handzeichen bestätigt.
Der Bürgermeister tat sich mit der Wiedergabe der einem Christen
fremden Vornamen oft schwer. Neben den bekannten biblischen Namen gab
man den Mädchen Namen wie: Gräßchen, Röchel, Frommet,
Däubchen, Jüdchen, Herle, Käulchen, Malchen, Raino oder
Merth. Die Jungen hießen oft: Binnes, Meyer, Scholom, Selig, Itzig,
Hertz, Schaffte, Levi, Mengo, Wolf, Kytor oder Kalman.
Bethaus, Synagoge und Friedhof
Nach Paul Arnsberg (15) gab es in Altenlotheim
eine jüdische Kultusgemeinde mit gemeinsamen Gottesdiensten. Sie
gehörte zum Rabbiniat Marburg, besaß einen angemieteten Betsaal
und einen eigenen Friedhof, ein Mikwa (= Ritualbad) und eine eigene Schule;
der Vorsitzende war Salomon Oppenheimer; den Religionsunterricht besuchten
vier Kinder.
Die Statistik nennt 1830: 54 Juden; 1885: 41 Juden in zehn Familien; 1905
44 Juden. Ab 12.2.1868 gab es eine israelitische Elementarschule mit etwa
20 Kindern; die Schule bestand noch 1908 (soweit Paul Arnsberg).
Die wenigen ersten Juden in Altenlotheim hatten sich der Gemeinde in Frankenau
angeschlossen, deren Friedhof sie auch benutzten, bis gegen Ende des 19.Jahrhunderts
neben dem christlichen Friedhof ein 300 qm großer Judenfriedhof
angelegt wurde. Auch die Vöhler Juden bestatteten bis 1830 ihre Toten
in Frankenau (aus: 850 Jahre Vöhl).
Aus den Akten des Staatsarchivs Marburg (3, 4 u. 5) geht folgendes hervor:
1831 bestand eine jüdische Gemeinde unter dem Vorsteher David Frankenthal.
Die Bestellung eines eigenen Rechners gestaltete sich schwierig, weil
nach Aussage des Selig Schönhof kein einziger qualifizierter Mann
zu finden sei.
1840 wird berichtet, dass der Gottesdienst in einer gemieteten Stube in
einem christlichen Hause gehalten werde. Dieser offenbar unbefriedigende
Zustand führte zu dem Entschluss, eine neue Synagoge zu bauen. Ein
Bauplatz wurde für hundert Gulden gekauft und von der itterschen
Leihkasse ein Darlehen von vierhundert Gulden aufgenommen. Man hatte das
Gemeindehirtenhaus für zweihundert Gulden gekauft und abgebrochen.
Die Synagoge sollte nach Plänen des Kreisbaumeisters Stockhausen
Platz für vierzig Männer im Saal und zehn Frauen auf der Empore
bieten.
Nach der überlieferten Bauzeichnung war ein einfacher Saalbau unter
einem Walmdach mit drei Fenstern und einer Tür an der einen Giebelseite
geplant, zu der drei Treppenstufen führten. Die andere Giebelseite
hatte ebenfalls eine mittige Eingangstür unter einem giebelartigen
Aufsatz. Darüber war ein großes halbrundes Bogenfenster und
daneben je ein kleines Fenster.
Der Bau wurde 1844 von der Brandkasse taxiert, war aber noch nicht fertig.
Da das Holz des abgebrochenen Hirtenhauses für die Synagoge nicht
ausreichte, ergaben sich neue Belastungen, die die arme Judengemeinde
nicht aufbringen konnte. Auch die Leihkasse verweigerte einen weiteren
Kredit von 200 Gulden. Schon am 20.10.1844 erachtet der israelitische
Gemeindevorsteher Manasses Schiff es für zweckmäßiger,
wenn die Einrichtung des Baues zu einer Synagoge unterbleibt und der Bau
für 460 Gulden an Peter Knoche verkauft wird. Solches geschah dann
auch laut Kaufbrief vom 8.1.1845. (5)
Der Traum von einer eigenen Synagoge war endgültig ausgeträumt
und man versammelte sich wieder in der Wohnstube des David Frankenthal
"was gewiss keine ständige Synagoge ist".
1851 zog man in einen neuen Betsaal um, der abermals Probleme machte.
Der Betsaal war in einer Gastwirtschaft, zu klein und "immer rauchig,
dass einem die Augen weh tun." Deshalb wurde am 16.1.1854 ein neuer
Mietvertrag mit Peter Hochgrebe gemacht und eine Stube im 2. Stock des
Hauses "an der Chaussee" für 16 Gulden jährlich auf
zehn Jahre gemietet. Der Vermieter verpflichtete sich auch, die Lichter
anzuzünden und zu Putzen, Tätigkeiten die den Juden wegen der
Sabbatruhe verboten waren. (4)
Der letzte Betsaal der Altenlotheimer Judengemeinde war das eigens
zu diesem Zweck ausgebaute Dachgeschoss im Hause Weldner (heute Mehring)
an der Straße am Ortsausgang nach Schmittlotheim. Letzter Vorsteher
und Vorbeter war Max Oppenheimer, der unter den Nationalsozialisten besonders
zu leiden hatte. Ältere Altenlotheimer erinnern sich noch recht gut,
dass sie als Kinder den fremdartigen Gesängen lauschten. Der Rabbiner
kam nur zu besonderen Anlässen nach Altenlotheim. Das Kultbad befand
sich nach Auskunft von Günther Strauß im Hause Frankenthal
("Itziges").
Nach dem Rundreisebericht des Landrats Fuhr 1852 (1)
gab es in Altenlotheim kein Frauenbad (Mikwa). Es sollen aber solche in
privaten Häusern bestehen. Beerdigt wurde auf dem Friedhof der jüdischen
Gemeinde in Frankenau am Ortsausgang an der Straße nach Löhlbach.
Vermutlich im Zuge der Anlage des jetzigen christlichen Friedhofs in Altenlotheim
wurde daran anschließend ein Judenfriedhof eingerichtet. Er ist
etwa dreihundert Quadratmeter groß und mit Zaun und Hecke eingefriedigt.
Erkennbar sind nur sieben Grabhügel, zwei Einzelgräber ohne
Stein, vier mit Stein und ein Doppelgrab mit Stein.
Neben Steinen mit verwitterter hebräischer Inschrift sind zwei mit
deutscher Inschrift erhalten: "Hier ruhet in Frieden Levi Katzenstein
geb. 20. Mai 1846, gest. 26.Juli 1922" und der Grabstein des Isaak
Frankenthal, Altenlotheim, geb. 11.8.1848 gest. 24.2.1927.
Sabbat und Matzen
Die Andersartigkeit der Mitbürger mosaischen Glaubens wurde
in den Dörfern besonders deutlich bei der Feier des Sabbats (auch
jiddisch: Schabbes), der am Freitagabend begann und am Samstagabend endete:
ein gravierender Unterschied zum christlichen Sonntag. Der Sabbat wurde
zu Hause mit festlichem Mahl gefeiert. Zum Gottesdienst versammelte man
sich in der Synagoge, die in Altenlotheim ein gemieteter Betsaal war.
Gebete und Lesungen aus der Thorarolle und Gesänge waren die Hauptinhalte
des Gottesdienstes. Die strenge Heiligung des Sabbats nach dem Gebot des
2. Buch Mose Kap. 20 Vers. 10 war für die Juden von großer
Bedeutung; es sollte von der Familie und sonstigen Arbeitskräften
kein Werk an diesem Tage verrichtet werden. Auch zum Licht oder Feuer
anmachen bediente man sich eines Nichtjuden, oft Kinder, die als Dankeschön
dafür Matzen, das ungesäuerte Osterbrot der Juden, bekamen.
Der christliche Sonntag war für den Juden kein Feiertag, musste aber
als solcher eingehalten werden.
Der Handel
In Altenlotheim lebten einige Juden in gut bürgerlichen
Verhältnissen. Die meisten Juden waren eher arm. Fast alle Juden
lebten vom Handel. Auf dem Lande war besonders der Viehhandel fast ganz
in ihrer Hand. Lediglich der Handel mit Schweinen fand nicht statt. Nach
den Reinheits- und Speiesevorschriften der Juden gilt das Schwein als
unrein und durfte deshalb nicht verzehrt werden. Auch die "Koscher"-
Schlachtung von Tieren - Töten der Tiere ohne Betäubung mit
vollständigem Ausbluten - war von großer Bedeutung. Beim Handel
wurde der Preis eines Tieres durch Feilschen zwischen Bauer und Jude ausgehandelt.
Fordern und Bieten macht den Handel, sagt der Volksmund. Natürlich
ging man auch oft genug uneins auseinander.
Neben dem Viehhandel betrieben die Juden auch den Handel mit Fellen, Fleisch,
Branntwein und Textilien. Der Fleischverzehr in den Dörfern beschränkte
sich auf das Geräucherte und Gepökelte aus der winterlichen
Hausschlachtung von Schweinen.
Trotz aller sichtbaren und spürbaren Andersartigkeit waren die Juden
in Altenlotheim ins Dorfleben integriert. Sie gehörten dem Gesangverein
an, waren im Gemeinderat, mussten zum Militär und zogen wie alle
jungen deutschen Männer 1914 mit in den Krieg.
Judenhäuser in Altenlotheim um 1930
Zur Aufarbeitung dieses Themas allein durch Zeugenbefragung ist
es schon fast zu spät. Viele Häuser existieren nicht mehr und
die Erinnerung an die alten Häuser ist verblasst. Die Häuser
der jüdischen Mitbürger lagen im Kern des Dorfes verteilt. Wie
es damit vor den beiden großen Bränden 1750 und 1859 aussah,
ist nicht bekannt. In einer Lageplanskizze sind die Judenhäuser und
die geplante Synagoge eingezeichnet.
j
1 "Buchtals", bis 1941 Familie Bernhard Strauß
2 "Judases", bis 1935 Max Oppenheimer
3 "Salmons", Salomon (?) Oppenheimer bis ca. 1935
4 "Markuses", bis ca. 1935 Moritz Oppenheimer
5 "Levis", vormals Levi Katzenstein, zuletzt Julius Illfeld
6 "Itziges", Frankenthals, zuletzt Bruno F. u. Lilli F.
bis 1938
7 Ein Judenhaus, vielleicht "Schimmelmanns"
8 Haus Weldner, darin der letzte jüdische Betsaal.
9 Die ev. Kirche
10 Die von 1840 bis 1844 im Bau befindliche und 1845 veräußerte
Synagoge, ca. dreißig Meter von der Kirche entfernt. 1859
bei einem Dorfbrand vernichtet.
11 Das Forstamt
12 Die Schule |
Buchtal, zuletzt Strauß
(im Plan Nr. 1)
Dies schöne Fachwerkhaus dürfte nach dem Brand 1859 erbaut worden
sein. Die Gemeinde Altenlotheim verlangte auf Grund eines großherzoglichen
Erlasses von 1849 von neu einziehenden Ortsbürgern 18 Gulden Einzugsgeld.
Dies verlangte sie auch 1888 in Höhe von 30,86 Mark von Meier Buchtal,
der in dieses Haus eingezogen war. Dieser verweigert die Zahlung jedoch,
weil er sich mit seinem Schwager und seiner Schwägerin wegen Erbauseinandersetzungen
noch uneins sei. (18) Meier Buchtal hat demzufolge
das Haus geerbt. Der Name des Schwagers ist nicht genannt. Meier Buchtal
beantragt am 8.2.1896 einen Wandergewerbeschein. (17)
Die Buchtals waren kinderlos und adoptierten die in Kamen geborene
Ida im Schulmädchenalter.
Nach dem ersten Weltkrieg heiratete sie Bernhard Strauß von Eimelrod
aus einer dort schon 1831 ansässigen Judenfamilie. (2)
Wie bereits Meier Buchtal betrieb Bernhard Strauß einen Gemischtwarenhandel
(Lebensmittel, Textilien, Kurzwaren, auch Arzenei etc.). Daneben fuhr
Buchtal mit Pferd und Kutsche im Wandergewerbe über die Dörfer.
Alte Leute in Schmittlotheim wußten von einem Unfall zu berichten
und von dem Hilferuf: "Ihr Leute helft, der Buchtal liegt unter dem
Wagen!"
Auch Bernhard Strauß zog mit Pferd und Kutsche auf die Dörfer
und vermittelte Landmaschinen. Buchtals besaßen auch eine kleine
Landwirtschaft. Die Eheleute Strauß hatten drei Jungen. Der Erstgeborene
starb als Kleinkind. Rudolf (Rudi) war am 9.8.1923 geboren und Günther
am 15.9.1929. Über das tragische Schicksal der Familie Strauß
wird noch berichtet. Das Haus kaufte der Nachbar Heinrich Klinker ("Schuhmachersch"),
es ist heute im Besitz von Familie Heidel (Erben).
Blick nach Franken, Straußes (jetzt Heidels) und der Kirche; rechts
die Schmiede
Max Oppenheimer, Hausname Judases
(im Plan Nr. 2)
Da der Familienname Oppenheimer in Altenlotheim dreimal vorkam, unterschied
man "Judases", "Salmons" und "Markusses".
Max Oppenheimer und seine Frau Paula wohnten mit dem Vater Judas an dem
Verbindungsweg von der Kirche zum "Burgweg". Sie waren Viehhändler
und schlachteten nebenbei gewerblich. Auch sie betrieben eine kleine Landwirtschaft.
Nach Aussage älterer Altenlotheimer hatten sie die Kinder Manfred,
Helmut (*1918), Margot und Alfred (*1920).
Max Oppenheimer kam schon 1933 mit dem Naziregime in Konflikt. Deshalb
wanderte er schon im Herbst 1935 nach Argentinien aus. (12)
Das Haus erwarb der Fuhrknecht und spätere Waldarbeiter Karl Marburger
für seine kinderreiche Familie.
Salomons, Hausname Salmons (im Plan Nr. 3)
Auf der Rückseite von Judases Haus, an der Hauptstraße,
wohnte der am 20.6.1864 geborene Bruder von Judas, Salomon Oppenheimer,
mit seiner Frau Mathilde. Ältere Altenlotheimer kannten diese nur
als alte Leute ohne Nachkommen. Sie waren 1933 auch von der SA geschlagen
worden und zogen etwa 1934/35 fort.
Salomon hatte vor 1896 das Haus von seiner Mutter geerbt und ein weiteres
Haus gekauft. (18) (nach einer Verteilerliste der
Laubstreuberechtigten) Das Anwesen erwarb der Schreiner Wilhelm Tripp
und baute es wesentlich um.
Markusses, Moritz Oppenheimer (im Plan Nr. 4)
Das Haus steht noch im "Burgweg" gegenüber des
Gemischtwarenladens, vormals Koch. Moritz Oppenheimer war wohl ein Cousin
von Max Oppenheimer und war mit diesem im Viehhandel tätig. Durch
ein lahmes Bein war er behindert. Über seine Familie ist nichts bekannt.
Er soll nach Amerika ausgewandert sein. Das Haus kaufte der Maurer und
Fleischbeschauer Heinrich Stiehl, ein nachgeborener Sohn aus der Gastwirtschaft
Stiehl.
"Levis", vormals Katzenstein und Illfeld
(im Plan Nr. 5)
Der Hausname geht auf Levi Katzenstein zurück. Kinder hatten auf
ihn einen Spottvers gemacht: "Levi, Levi Katzenstein, hat ein' Klumpen
Schiss am Bein." (10)
Schon Levi Katzenstein betrieb ein Schreibwarengeschäft, welches
von seinem Schwiegersohn (?) Julius Illfeld weiter geführt wurde.
Die Schüler kauften dort ihre Hefte und Schreibwaren. Üblich
war es damals, dass die Schulabgänger ihre Mitschüler mit Papierrosen
und Märchenbildern beschenkten. Dann zogen die Schulabgänger
gemeinsam zu Illfeld, um die begehrten Bildchen zu kaufen. Illfeld belieferte
auch die Schulen mit Büchern. In den älteren Lesebüchern
("Reife Ernte") findet man noch den Aufkleber oder den Stempel:
"Julius Illfeld, Buchbinderei und Schreibwaren, Altenlotheim".
Das Haus erwarb der Haumeister Otto Röhle, riss es ab und baute dort
ein neues Haus, in dem bis in die 1990er Jahre eine Gastwirtschaft betrieben
wurde. Levi Katzenstein starb Mitte der 1930er Jahre und liegt auf dem
Judenfriedhof in Altenlotheim.Über den Verbleib der Illfelds war
nichts zu erfahren.
"Itziges", die Frankenthals (im Plan
Nr. 6)
Der Name ist schon 1816 mit David Frankenthal in Altenlotheim
und Mitte des 19. Jahrhunderts mit mehreren Familien vertreten. Einige
scheinen schon früh abgewandert zu sein. Der Hausname geht wohl auf
Itzig FrankenthaI zurück, der nur 1838 genannt ist. 1837 stirbt Samuel
(*1780), 1840 stirbt Herz (*1784), ebenfalls 1840 stirbt Selig (*1771),
und 1851 stirbt David (*1777), alle in verschiedenen Häusern wohnhaft.
(8)
Isaak FrankenthaI scheint um das Jahr 1880 recht vermögend gewesen
zu sein. Er ist Pfandgläubiger von dem bankrotten Grebenhof in Schmittlotheim,
von dem am 10.8.1880 im Amtsgericht Vöhl Grundstücke gerichtlich
versteigert werden. In etlichen Kaufverträgen erscheint Isaak Frankenthal
als Geldverleiher.
Itziges Haus stand an der Hauptstraße. Auf einem alten Foto ist
das etwas zurückstehende Haus zu sehen, sogar das Schild ist zu erkennen,
auf dem es als Gemischtwaren- und Textilwarengeschäft ausgewiesen
ist. Daneben bewirtschafteten Itziges zwei Hektar Land am "Mühlenberg".
Von der einst großen Familie waren in den 1930er Jahren nur die
beiden Frauen Ruth und Lilli und ein Bruno Frankenthal bekannt, der heute
noch in Israel lebt.
In der NS- Zeit wurden die Altenlotheimer Judengeschäfte von Parteigängern
so sehr bespitzelt, dass sich niemand mehr dort zu kaufen traute, obwohl
es ein sehr gutes, gegenseitiges Vertrauensverhältnis gegeben hatte.
Auch wollte Itziges keiner mehr das Heu holen. So entschlossen sich Frankenthals
1936 oder 1938 zur Auswanderung zu Verwandten in Holland (nach Aussage
von Günther Strauß).
Über den Rechtsanwalt Heinemann in Korbach hatten sie schon in 1937
Adam Klinker, der ziemlich beengt unterhalb der Schmiede Krümmelbein
wohnte, das Haus zum Kauf angeboten. Der Kaufvertrag wird von Heinz Klinker
noch aufbewahrt.
Nach dem Krieg waren über allen ehemaligen jüdischen Besitz
Treuhänder bestellt worden, weil viele Verkäufe unter den politischen
Zwängen erfolgt waren. Klinkerts mussten von 1948 bis 1950 monatlich
45 DM Miete auf ihr reell erworbenes Haus bezahlen und dann noch 12.000.-
DM nachbezahlen. Das Judenhaus wurde 1962 abgerissen und durch einen Neubau
ersetzt. (Auskünfte durch Heinz Klinker)
Nach Aussage älterer Leute war auch das Haus des Dachdeckers Heinrich
Menkel, (Vorbesitzer Gabriel Chochlow), Eckhaus an der Hauptstraße
beim Bürgerhaus, ehemals ein Judenhaus gewesen. Dafür wurde
der Hausname "Breinjes" genannt. Die von Lehrer Bornscheuer
in der Schulchronik genannten Namen "Schiff" und "Schimmelmanns"
waren nicht mehr bekannt.
Altenlotheim - Judenfrei
Schon im Kaiserreich machte sich schon eine gewisse Judenfeindlichkeit
bemerkbar. Aber die politische Entwicklung durch die Nazi- Herrschaft
Mitte der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde für die Altenlotheimer
Juden in diesem Umfeld fatal. Ein Eintrag in der Schulchronik von 1941
berichtet:
"Im Dezember verließ die letzte Judenfamilie unser Dorf. Seit
1933 sind somit sämtliche sechs noch hier wohnhaften Judenfamilien
ausgewandert oder verzogen. Als alter Marktflecken (Anm.: Das ist zwar
etwas übertrieben, aber am 2. Mai und am 10. Oktober 1843 und am
7. Mai 1850 wurde in Altenlotheim tatsächlich Markt abgehalten.)
war unser Ort schon seit langer Zeit von Juden bewohnt. Die Zahl ihrer
Familien betrug am Ende des vorigen Jahrhunderts etwa zehn. Drei Familien
Oppenheimer, Familie Buchtal, Familie Katzenstein, drei Familien Frankenthal,
Familie Schiff und eine, die im Volksmund "Schimmelmanns" (?)
genannt wird. Mit dem Abzug der Familie Strauß, vormals Buchtals,
ist unser Dorf judenfrei geworden."
Das Auftreten der SA (Sturm- Abteilung) und der SS (Schutz- Staffel) schürten
bei der Bevölkerung und besonders bei den Juden wegen der judenfeindlichen
Äußerungen Angst und Schrecken.
Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich im Jahre 1933, als der Jude Max
Oppenheimer von einheimischen SS-Leuten grausam zugerichtet wurde. Auch
der Sohn Helmut wurde von den SS- Leuten geschlagen. Frau Paula Oppenheimer
brachte zwar den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige, aber
wegen weiterer Bedrohungen und aus Angst vor Wiederholungsfällen
ließ Max Oppenheimer das Verfahren einstellen. Mit einem fragwürdigen
Urteil wurde die Angelegenheit vom Oberstaatsanwalt niedergeschlagen.
In der Folgezeit kam es immer wieder zu pietätlosen Störungen
(z.B. bei der Beerdigung von Julius Illfeld laut Aussage von Günther
Strauß) und anderen Schikanen und Gehässigkeiten gegen die
Juden im Ort. Auch mussten Juden äußere Erkennungszeichen tragen
(z.B. früher den spitzen Judenhut - an Feiertagen einen Zylinderhut
-, in der NS-Zeit den gelben Davidstern mit der Aufschrift "Jude"
und zusätzliche Eintragung im Personalausweis). Sogar Kinder des
Ortes riefen manchmal Schimpfworte gegenüber Judenkindern aus. Viele
Altenlotheimer machten bei diesen Attacken nicht mit und standen den Juden
zur Seite und besuchten sie bei Nacht und Nebel. Andere hielten sich aus
Angst ganz heraus.
Von der zuletzt in Altenlotheim verbliebenen Familie Strauß liegen
Überlieferungen vor von grausamen Misshandlungen durch die Nazi-Herrschaft
durch den Abtransport in die Konzentrationslager und Arbeitslager bis
hin zur Vernichtung. Unter grausamsten Bedingungen kamen hier die Menschen
zu Tode. Lediglich Sohn Günther konnte bei Kriegsende aus dem Arbeitslager
(die Russen hatten zum Glück das Arbeitslager umzingelt) noch lebend
der Tyrannei entkommen. Er wohnt jetzt noch in Israel und pflegt freundschaftliche
Kontakte zu ehemaligen Schulkameraden in der alten Heimat. Dreimal war
er inzwischen schon in Altenlotheim.
Verzeichnis der Ouellen und der benutzten Literatur- Quellen:
1) Staatsarchiv Marburg (St.A.M.) Rechnungen Itter II.,
Amtsrechnungen von 1720, 1740 und 1760
2) St.A.M. Rundreiseberichte des Landrats des Kreises
Vöhl 111 k Nr. 82
3) St.A.M. Bestand 111 k, Vöhl Die Judengemeinde
zu Altenlotheim 1831- 1862: Nr. 272 u. 282
4) St.A.M. Best. 111 k, Vöhl. Abhaltung der Gottesdienste
zu A.: Nr. 266
5) St.A.M. Best. 111 k, Vöhl. Verkauf der Synagoge
zu A. 1840- 1845: Nr. 287
6) St.A.M..Stadtarchiv Frankenau 330, Judenmatrikel
Geburtsregister der Judengem. A. Bd. I von 1823- 1837: Nr.: D 292 und
Bd. II von 1838- 1877: Nr.: D 296
7) St.A.M. Stadtarchiv Frankenau 330 Trauregister der
Judengem. A. 1838- 1877: Nr. D 294
8) St.A.M. Stadtarchiv Frankenau 330, Sterbereg. der
Judengem. A. Bd. I 1823- 1834: Nr. D 295 u. Bd. II 1838- 1877: Nr. D 296
9) St.A.M. Bestand 274 Acc. 1981 N. 389 Prozess Oppenheimer
contra Best
10) Mündliche Überlieferung (Befragte Personen:
Heinrich Stiehl, Luise Menkel, Hermann Stiehl, Otto Wolf u.a.)
11) Schriftliche Aussagen des Zeitzeugen (Günther)
Israel Strauß, geb. 1929 in Altenlotheim, lebt in Israel.
12) Schulchronik Altenlotheim.
13) Nicht archivierte Contributionsregister der ehem.
Gemeinde Altenlotheim.
Literatur:
14) Heinz Brandt, Die Judengemeinde Frankenau. Frankenberger
Hefte Nr.1 1992
15) Paul Arnsberg, Die Jüdischen Gemeinden in
Hessen.
16) Karl Demandt, Geschichte des Landes Hessen.
17) Kreisblatt für den Kreis Frankenberg und Vöhl.
Frankenberger Zeitung u. a. Jahrgang 1887
Weitere Quellen (Nachtrag):
18) Aktenbündel Altenlotheim im Archiv des Landratsamtes
in Frankenberg
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