Wilhelmine Bär [1]
geb. Liebmann |
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geb.: ? (wahrscheinlich vor 1830)
gest.: ? (nach 1887)
Eltern:
evtl. Emanuel Liebmann (geb. vor 1795)
und Johanette Liebmann, geb. Salomon (geb. vor 1795)
Geschwister:
evtl. Salomon Liebmann (1816- nach 1888)
[2]
Ehegatte:
Salomon Bär (1815- 1881)
Kinder:
Louis (1843- 1862 oder 1863)
Emil (1847- 1847)
Hermann (1849- 1908)
Adolph (ca. 1855- ?)
Wohnung:
Mindestens bis in die 60er Jahre hinein, wahrscheinlich bis zum Tod
ihres Mannes im Jahre 1881 in der Mittelgasse 9 (Synagoge),
1887 in Offenbach
1867
Salomon Bär entschuldigt sein Fehlen in der Schule gegenüber
der Schul-Commission: "weil meine Frau ziemlich bedeutend erkrankt
darniederlag."
1869
Minna Bär unterschreibt die Empfangsbestätigung offizieller
Schreiben, die an ihren Mann gerichtet sind.
1887
"Frau Lehrer Bär in Offenbach wohnhaft" stellt der Gemeinde
Vöhl für die Auszahlung an die bedürftigsten Armen 15
Mark zur Verfügung. Im selben Jahr werden von der Gemeindekasse
ca. 42 Mark an Armengeld ausgezahlt. [3]
[1] Manchmal wird sie Minna oder
Mine genannt.
[2] Sie ist wahrscheinlich
verwandt mit Salomon Liebmann; dafür spricht der Geburtsname im
Zusammenhang mit der Tatsache, dass dieser 1881 den Tod ihres Mannes
Salomon beim Standesamt in Vöhl anzeigt; vielleicht ist er der
Bruder Minnas.
[3] Als Empfänger des
Armengeldes sind in den Gemeindeakten nie Juden genannt; möglicherweise
war die Sorge um die armen Juden allein Angelegenheit der Religionsgemeinde.