Lina Blum
verh. Goldblum

geb. 18.7.1884 nachmittags um neun Uhr
gest. 1937 (Tod durch Suizid)

Eltern:
Abraham Blum (1855- ca. 1940) und seine Ehefrau
Frida, geb. Stiefel (1855- 1933)

Geschwister:
Hedwig (1880- ?)
Louis (Ludwig) Friedrich (1888- 1915)
Herda (1894 - ?)
Hector (1895- ?)
Rosalie (1896- ?)
wohl auch Johanna (1890- ca. 1943)

Ehegatte:
Kaufmann Adolf Goldblum aus Witten
Heirat:
4.3.1907 in Vöhl

Kinder:
Heinz Goldblum (lebte später in Rechovot, Israel)

Wohnung:
Elternhaus Basdorfer Straße (heute Schlecker-Markt)
später in Witten

1891/92 - 1897
Lehrer Joseph Laser erwähnt sie als eine der Schülerinnen der israelitischen Elementarschule in Vöhl.[1]

1901
Wegzug nach Osnabrück

1906
Corbacher Zeitung vom 24.11.1906:

Statt Karten
Ihre Verlobung beehren sich ergebenst anzuzeigen
Lina Blum
Adolf Goldblum
Vöhl i.H.
Witten a.Ruhr,
im November 1906

Bei der Verlobungsfeier erleidet Lehrer Joseph Laser einen Herzschlag und stirbt.

?
Adolf u. Lina Goldblum betreiben ein Lebensmittelgeschäft in Witten.

1921
Lina Goldblums Name ist im Ehren-Buch der Stifter für das Kriegerdenkmal Vöhl für die Gefallenen des 1. Weltkrieges verzeichnet. Als ihr Wohnort ist Witten genannt.


[1] Quelle. Schulchronik, The Jewish Historical Archives, Jerusalem , 8273/3