Frieda Eigenbrodt
verh. Klausmann |
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geb. 11. März 1880 in Vöhl
gest. 16.3.1971
Eltern:
Amalie Mildenberg (1858- 1921)
? Eigenbrodt [1])
Geschwister:
Rosa (1881- 1945)
Eduard (1892- nach 1909)
Ehegatte:
Kaufmann Carl Klausmann, geb. 7.7.1888 in Rheinfelden (Schweiz)
Heirat:
20.12.1922
Kinder:
?
Wohnung:
Haus No 53; Anfang des 20. Jahrhunderts wohnt sie unter dem Namen Mildenberg,
nach ihrer Hochzeit unter dem Namen Klausmann in der Mittelgasse 5.
1887
Frieda Eigenbrodt wird am 18. Juni vom Königlichen Amtsgericht
Vöhl unter die Vormundschaft ihrer Mutter gestellt.
1891/92
Lehrer Joseph Laser erwähnt sie als eine der Schülerinnen der israelitischen
Elementarschule in Vöhl.[1a]
1894
Ostern 1894 verlässt sie die Schule.
1898
Sie wird unter die Vormundschaft des Kaufmanns Hermann Frankenthal gestellt
(bis 1902).
1922
Sie heiratet Carl Klausmann; in der Heiratsurkunde ist Frieda Mildenberg
als ihr Name angegeben.
Vöhler Frauen meinen, die beiden hätten noch um 1940 in ihrem
Haus in Vöhl gewohnt [2]
[1] Frieda ist unehelich, der Vater
(evangelisch) hieß wohl mit Nachnamen Eigenbrodt ("Der wollte
nicht zahlen und floh nach Argentinien"); Quelle: Verwandte
[1a] Quelle zu den Schuldaten:
Schulchronik, The Central Archives for the History of the Jewish People,
Jerusalem , 8273/3. Er nennt sie "Frieda Mildenberg (eingetr. Name Eigenbrodt)"
[2] Möglicherweise hat hier
das Erinnerungsvermögen getrogen. Kaum jemand, der als Jude 1940
oder später in Deutschland gewohnt hat, überlebte den Holocaust.
Wahrscheinlicher ist, dass sie zum Christentum konvertierte und an einem
anderen Ort, wo man ihre jüdische Herkunft nicht kannte, überlebte.