Selig Frankenthal
hebr. Name: Jesuel |
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geb. 22. Nov. 1824 in Altenlotheim
gest. 17. Okt. 1900 (Simchas Torah), Nachmittags um zwei Uhr, in Vöhl
Eltern:
Herz Frankenthal aus Altenlotheim (1788- 1840)
Beier Frankenthal, geb. Jakob oder
Wittwe Bayer, geb. Selig (1800- 1877) [1]
Geschwister:
Isaak Frankenthal (1820- 1892)
Jettchen (1823- 1901)
Kesschen (oder Keulchen; 2.2.1827- 14.12.1827) [2]
Jakob (14.2.1829- ?)
Ehegatte:
Johannette (gen. Jettchen), geb. Löwenstern, verw. Kaiser (1827-
1911)
Heirat: 18. März 1856 durch Salomon Baer in Vöhl
Kinder:
Klärchen Kaiser (geb. 1846)
Hanchen (?) Kaiser (geb. 1849)
Lazerus Kaiser (geb. 1851)
Rickchen Kaiser, (geb. 1854) [3]
Hermann Frankenthal (wohl 1856- 1940)
Bertha Frankenthal (1858- 1944)
Lina Frankenthal (1861- 1941)
Bernhard Frankenthal (1863- 1934)
Wohnung:
Die Adresse des Elternhauses in Altenlotheim ist bisher noch nicht bekannt.
Die Eltern hatten vor Seligs Geburt wechselnde Adressen.
Vöhl: Haus No 60, nach Einführung von Straßennamen:
Am Schulberg 12
Beruf:
Hausier-Händler mit Baumwollwaren
Nach einem Rechnungsformular aus dem Jahr 1893/94 hat er eine "Branntwein-
und Waaren-Handlung"
1824
Geburtsurkunde [4]
1825 |
Im Jahr Eintausend Achthundert Fünf und zwanzig den
zwanzigten Febr um 8 Uhr des Morgens, ist vor mir dem Bürgermeister
der Gemeinde Altenlotheim, Landrathsbezirk Voehl, der Herz
Frankenthal dahier und den beiden Zeugen David Frankenthal
und Seelig Schönhof wo von erster nicht Deutsch schreiben
kann, nebst der Hebamme Thiele Wolfs Ehefrau erschienen welche
erklärten daß den 22. Nov. 1824 des Morgens um
4 Uhr deß Frankenthals Ehefrau ein Kind Mänlichen
Geschlechts gebohren sey, welchem er den Vornamen Seelig zu
geben erklärt und sich für den Vatter dießes
Kindes welches er mit Beyer seiner Ehefrau erzeugt hat anerkant,
welches Kind in dem Hauße No 53 gebohren worden, und
daß dritte Kind, aber das zweite Kind Männlichen
Geschlechts dieser Ehe ist.
Dieße Erklärung ist in Gegenwart der beiden Zeugen
David Frankenthal und Seelig Schönhof und der Hebamme
Thiele Wolfs Ehefrau geschehen, und haben der Vatter und die
Zeugen mit mir gegenwärtige Geburtsakt, nach dem ihnen
derselbe vorgeleßen worden ist unterschrieben. |
Altenlotheim
Den 20 Febr. 1825 Der
Bürgermeister Hoehle |
Als
Vatter: (Unterschrift in hebr. Schriftzeichen) Selig
Schönhof David
Frankenthal in hebr. Schriftzeichen |
X X X
Die Handzeichen der Hebamme
bescheinigt Hoehle |
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1855
Selig Frankenthal wird am 30. Oktober in die Vöhler Ortsbürgerliste
aufgenommen; als Geburtsort wird Altenlotheim, als Geb.-datum der 25.
Februar 1825 genannt; Berufsangabe: Handelsmann.
1856
Er unterzeichnet am 12.3.1856 einen Ehevertrag mit Jettchen, geb. Löwenstern,
verw. Kaiser. Auffällig ist, dass Faist Kaiser nicht als Zeuge
unterzeichnet, sondern sich Bedenkzeit ausbittet. [5]
Ehevertrag
zwischen |
Selig Frankenthal, Sohn des verstorbenen Herz Frankenthal
u. dessen Wittwe Bayer,
geborene Selig, zu Altenlotheim, als Bräutigam,
und
der Abraham Kaisers Wittwe, Jettchen, geborene Löwenstern,
zu Vöhl, als Braut |
§.1. |
| Die oben genannten Brautleute wollen die sich zugesicherte
Ehe demnächst auf hertümliche und vorgeschriebene
Weise vollziehen und sich alsdann alle ehrliche Liebe und
Treue erzeigen. |
§.2. |
| Sie nehmen ihre Wohnung in der von dem ersten Ehemanne der
Braut herstammenden Hofraithe dahier, welche sie in vollkommen
gutem baulichen Zustande zu erhalten versprechen. |
§.3. |
In die Ehe wendet:
1. Der Bräutigam: sein gesamtes Vermögen, namentlich
an baarem (!) Geld 700 fg, geschrieben: siebenhundert Gulden,
wovon sein Bruder Isaac Frankenthal in Altenlotheim
200 fg zu zahlen hat;
2. Die Braut: ihr gesamtes Vermögen, welches nach dem
heute (versicherten) u. bestätigten Inventar im Geldanschlage
(?) 3149 fg 7 kr beträgt, ferner an älterlichem
Vermögen, welches ihr von dem Bruder Bernhard Löwenstern
zu Corbach herauszuzahlen ist: 1356 fg 57 kr geschrieben Eintausend
dreihundert fünfzig sechs Gulden fünfzig sieben
Kreuzer. |
§.4. |
Für den Fall, daß diese Ehe kinderlos durch den
Tod aufgelöst werden sollte, wird verabredet, daß
1. wenn der Bräutigam vor der Braut verstirbt, diese
dessen alleinige Erbin sein soll,
2. wenn dagegen diese zuerst mit Tod abgehen würde, der
Bräutigam ein Mindesttheil, fer- ner die halbe Errungenschaft
und von dem privativen (?) Vermögen der Braut noch insbesondere
700 fg, geschrieben siebenhundert Gulden erben soll, insofern
durch die letztere Bestimmung der gesetzliche Pflichttheil
ihrer Kinder nicht verletzt werden wird. Die pflichttheilsberechtigten
Eltern verzichten dagegen auf ihren Pflichttheil. |
So geschehen Vöhl den 27 ten Febr. 1856.
Vorgelesen, genehmigt und |
Selig Frankenthal
Jettchen Kaiser
Georg Fr. Eigenbrod
Selig Schönhof
Levi Blum
unterzeichnet mit dem Bemerken, dass Faist (?) Kaiser nicht
unterzeichnete, sich Bedenkzeit ausbittend.
Zur Beglaubigung
Calmberg |
.......
Espr. Ehevertrag ist auszufertigen .... Tax:
9 fg (Namenskürzel
Calmberg)
Bestätigt am 12.3.56
(Namenskürzel Calmberg) |
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| Geschehen Vöhl den 20ten Fäbruar 1856 |
Betreff: Ehevertrag zwischen Selig Frankenthal und Abraham
Kaisers Wittwe zu Vöhl
Es erschienen vor unterzeichnetem Vorsteher des Großh.
Ortsgerichts Vöhl Selig Frankenthal und Abraham Kaisers
Wittwe zu Vöhl
und erklären:
Zwischen Selig Frankenthal und Abraham Kaisers Wittwe sei
folgender Ehevertrag unter Zustimmung der beiden Vormünder
Selig Schönhof und Levi Blum beide zu Vöhl verabredet
worden:
1. Es wollen sich beide Verlobte zur Ehe nehmen und dieselbe
demnächst durch kirchliche Trauung vollziehen lassen.
2. Ihren Wohnsitz nehmen die jungen Eheleute in der Braut
ihr Wohnhaus dahier
3. Die Braut wendet in diese Ehe ein: 1004 fg eingebrachtes
Vermögen
a) An Brautgabe, welche sie mitzugeben verspricht, welches
sie schon in die frühere erste Ehe eingebracht hat an
Baarschaft.
4. An Mobiliar wert 420 Thaler
5. An Errungenschaft aus Erster Ehe 1450 fg. Schreibe Eintausend
vierhundert fünfzig Gulden
b) An sonstigem eigenen Vermögen, welches sie noch von
ihren Eltern zu erhalten hat 1356 fg 57 kr Schreibe Eintausend
dreihundert fünfzig sächs Gulden 57 Kreuzer.
(Anmerkung des Richters: Zum Termin Mittwoch den 27. 2. vorzulegen)
4. Der Bräutigam wenden dagegen ein:
a) an Vermögen, welches ihm eigen gehört teils an
Ausständen, teils an Baarschaft um 200 fg baar welches
der Bruder Isak Frankenthal zu Altenlotheim zu zahlen hat
wie auch teils zu gestatten
b) an sonstigem eigenen Vermögen im ganzen 700 fg
5. Sollte diese Ehe durch den Tod aufgelöst werden, ohne
daß Kinder aus derselben vorhanden sind, so ist verabredet:
a) wenn der jetzige Bräutigam vor der Braut verstirbt,
so soll die Braut des Bräutigams sämtliches Vermögen
Erben.
b) wenn die jetzige Braut vor dem Bräutigam kinderlos
verstirbt, so soll der Bräutigam von der Braut solange
er nicht wieder heiratet von der Braut Sämtliches Vermögen
Herr bleiben
c) Solte der Bräutigam sich wieder verheiraten so soll
der Bräutigam von meinen sämtlichen Vermögen
Ein Kindtheil erhalten,
d) Von dem Vermögen welches ich von ........ noch erhalten
werde verschreibe ich meinem Bräutigam noch vierhundert
Thaler Preusisch Korant, wofür er meine Kinder Erziehen
hilft
Jenseitiger Ehevertrag wird vorgelesen
Vorgelesen genämigt und von beiden seiten unterschrieben
Selig Frankenthal
Jettchen Kaiser
Levi Blum
S. Schönhof
Das Hand X X X (drei handgeschriebene Kreuze) zeichen des
Selig Frankenthals Wittwe wie auch die obigen Handzeichen
beglaubigt Vöhl den 22 ten Fäbruar 1856
Der Vorsteher des Großherzoglichen Amtsgerichts Vöhl
Löwenstein
Stempel mit Wappen mit Krone und Aufschrift GR. ..... BÜRGERMEISTEREI
VÖHL
In Bezug auf die zwischen dem Selig Frankenthal und der Abraham
Kaisers Wittwe beabsichtigte Ehe beantworte ich Unterzeichneter
nachstehende Fragen pflichtmäßig wie folgt:
Frage 1. Wie alt ist der Bräutigam, wie alt die Braut?
Ersterer 30 Letztere 29 Jahre. [6]
Frage 2. Wie heißen die Eltern der Verlobten; leben
sie noch oder sind sie verstorben?
Der Name des Vaters des Bräutigams ist Herz Frankenthal
der Name der Mutter gebohrne Selig
Der Vater der Braut heißt Lazerus Löwenstern
die Mutter Bräunchen Löwenstern
Frage 3. Stehen die Verlobten, oder Einer von ihnen unter
Vormundschaft und wer ist der Vormund?
Nein
Frage 4. War einer der Verlobten schon einmal verheirathet?
Ja und zwar die Braut
Frage 5. Sind Kinder aus einer früheren Ehe Eines der
Verlobten vorhanden und wie viele? wie alt sind diese Kinder
und sind sie mit einem Curator versehen?
Ja. sind vier Kinder vorhanden,
Klärchen 10 Hanchen (?) 7 Lazerus 5 Rickchen 2 Jahre
alt und sind für dieselben Vormünder bestellt.
Vöhl den 20 ten Fäbruar 1856Der Vorsteher des Großh.
Ortsgerichts Vöhl
Löwenstein |
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Am 18. März traut Salomon Baer Selig und Jettchen Frankenthal
in Vöhl. Trauzeugen sind Michael Mildenberg von Vöhl und Markus
Stern von Geismar
Heiratsurkunde:
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Der
Großhl. Trauungsbevollmächtigte
Lehrer Baer zu Vöhl
hat heute, am 18ten März 1856 im Auftrag des
Großhl. Provinzial-Rabbiners zu Gießen nach Einsicht
Großhl. Kreisräthlichen Heimathscheines und Großhl.
Landgerichtlichen Bescheinigung, daß dem Vollzuge der Ehe
kein privatrechtliches Hinderniß im Wege stehe den Selig
Frankenthal von Altenlotheim mit der Wittwe Jettchen Kaiser zu
Vöhl, dahier zu Vöhl, in Gegenwart der beiden Zeugen:
Michel Mildenberg von Vöhl und Markus Simon v. Geismar nach
Vorschrift des israelitischen Ritus ehelich getraut, dessen zur
Urkunde gegenwärtige Bescheinigung ertheilt wird.
Vöhl
d. 18. März 1856 S.
Baer
Trauungs-Bevollmächtigter
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Selig Frankenthal beantragt zwischen 1826 und 1861 bei der Gemeinde
das Recht zum Hausieren mit Baumwoll-Waren.
1857
Ein Frankenthal, wahrscheinlich Selig, hat 1857 1 Gulden 10 Kreuzer
Schulden bei Salomon Liebmann.
1859
24. März: Das großherzogliche Kreisamt erteilt die Genehmigung
zum Hausieren mit glatten inländischen Baumwollerzeugnissen.
1862
Frankenthal beantragt, den Rain zwischen seinem Haus und der Staatsstraße
in einen hübschen Garten verwandeln zu dürfen. Die dazugehörige
Zeichnung zeigt,
a) dass im Nachbarhaus Richtung Alraft Peter Kunz wohnt,
b) dass zwischen Garten und Staatsstraße (heute Arolser Straße)
eine Mauer errichtet werden sollte, die den Garten erst möglich
machte,
c) dass zwischen seinem Grundstück und dem Garten des Levi Blum
auch schon der heutige Weg verlief,
d) dass an der Staatsstraße an der Grenze zwischen seinem Grundstück
und dem des Peter Kunz ein Brunnen war.
1864
In einem Häuserverzeichnis zur Volkszählung hatte sein Haus
die Nr. 60.
1865
Selig Frankenthal ist in einer Liste der "inactiven" Mitglieder
des Gesangvereins Sängerlust Vöhl notiert. [6a]
1867
Selig Frankenthal schreibt einen Beschwerdebriefe gegen Lehrer Bär
an die Schul-Commission: Bär setze sehr oft den Unterricht aus.
1868-1894
In dieser Zeit zählt er zur höchstbesteuerten Hälfte
der Bevölkerung .
1872-79
Frankenthal ist Vorstandsmitglied der jüd. Gemeinde.
1877
In der Steuerliste der Vöhler Juden heißt es: Normalsteuer
3,52 Mark, Beitrag für 6 "Ziele": 31,62 Mark, damit "jüdischer
Mittelstand".
1878
Gemäß Vöhler Rezeß besitzt er zusammen mit seiner
Frau "Am Roth" 32 a 94 qm; Eigentum seiner Frau (evtl. als
Erbe aus früherer Ehe) sind weitere 64 a 95 qm; außerdem
besitzen sie im Dorf Hofraum von 126 qm und von 284 qm.
1884
Im Auszug aus der Gewerbesteuer-Rolle des Kreises Frankenberg pro 1883/84
pro 1888/89 heißt es für Selig Frankenthal:
Steuerklasse A II; Gewerbe: Kaufmann (Handel mit Frucht, Vieh, rohen
Häuten, Wolle, Ellenwaren u. Branntwein; Umfang des Gewerbebetriebes:
gering; monatl. Steuersatz: (gestrichen: 1,75 M) 1,50 M [7].
Steuerklasse B I; Gewerbe: Schlachter; Umfang des Gewerbes: gering;
monatl. Steuersatz 0,50 M. [8].
Steuerklasse B II; Gewerbe: Branntweinkleinhandel; monatl. Steuersatz:
0,50 M. [9] Bemerkungen: 1.4.84 abderlarirt.
1886
Er zeigt beim Standesamt den Tod der am 6. Oktober verstorbenen Helena
Rothschild an, die zu dieser Zeit im Nachbarhaus wohnt.
1887
Er ist. Mitglied der Classensteuerveranlagungskommission.
1893
Am 14. August stellt er eine Rechnung für "Herrn Schmiedemeister
Frdch Schmal II hier" aus, und zwar über die Hälfte des
Kaufgeldes für einen kupfernen Kessel, Linsen, Thran, Hammelfleisch,
2 Steinmarder, drei Fuchsfelle.
1894
Am 25. Februar stellt er wieder eine Rechnung aus "für Herrn
Schmiedemeister Friedrich Schmal II Hier" über Produkte, die
seit dem Februar 1892 gekauft wurden: die Hälfte des Kaufgeldes
für einen Kessel, Linsen, Thran, Hammelfleisch und Felle. Bernhard
Frankenthal quittiert für den Vater, den Rechnungsbetrag durch
Gegenrechnung erhalten zu haben.
Nach dem "Rezeß Marienhagen", erarbeitet vom 17.-19.
Juli 1894, besitzt er in Marienhagen 35 a 1 qm.
1895/96
Gewerbesteuerrolle
Selig Frankenthal war als Kaufmann gewerbesteuerpflichtig; mit 8 Mark
hatte er den niedrigsten Steuersatz (insgesamt 12 Steuerzahler mit insgesamt
216 Mark)
1897
Selig Frankenthal wird in einem Vertrag zwischen Emma Schönthal
(s. dort) und Familie Christian Finke erwähnt als Mitbesitzer der
Scheune, die heute Familie König auf dem Schulberg gehört.
1900
Er erhält eineLegitimationskarte für Gewerbetreibende für
dieses Jahr.
Lebensdaten nach Descendancy Chart:
20. Nov. 1824 in Altenlotheim - 17. Okt. 1900 in Vöhl
[1] beide Versionen kommen vor
[2] Sowohl Kesschen als auch Jakob
werden in ihren Geburtsurkunden als das vierte Kind ihrer Eltern bezeichnet.
[3] Die vier Kinder mit Familiennamen
Kaiser stammen aus der ersten Ehe Jettchens mit Abraham Kaiser, doch
haben sie zweifellos einige Zeit zusammen mit Selig Frankenthal im Haushalt
gelebt. Verwiesen sei hier auch auf den Passus im Ehevertrag, von Jettchen
und Selig Frankenthal, nachdem ein Teil des Vermögens, das Jettchen
in die Ehe einbrachte, für die Erziehung der Kinder aus erster
Ehe bestimmt war.
[4] Quelle: Staatsarchiv Marburg,
Stadtarchiv Frankenau, Bestand 330, Nr. D 292. Seltsamerweise wird die
Geburt erst drei Monate später beim Bürgermeister gemeldet.
[5] Faist Kaiser war der Bruder von
Jettchens erstem Ehemann Abraham Kaiser.
[6] Beide Altersangaben stimmen nur
ungefähr. Die vorliegenden Unterlagen lassen keinen Zweifel an
den oben genannten Geburtsdaten zu.
[6a] Quelle: Gesangverein "Sängerlust
Vöhl" 1863 e.V., Dokumentation über 140 Jahre Vereinsgeschichte
1863-2003, zusammengestellt von Karl Schäfer, Vöhl 2004, S.20.
[7] Die Streichung bedeutet wohl, dass
1884 der gestrichene und 1888 der zweite Betrag zu zahlen war.
[8] Den Eintrag hatte er gemeinsam
mit seinem Bruder Isaak, dessen Name dann jedoch wohl wegen seines Todes
gestrichen wurde.
[9] Der Eintrag wurde gestrichen
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