Feisth oder Feitel Kaiser

geb. wohl vor 1765
gest. nach 1829 (1847?)

Kinder:
Feist
Abraham


1825
Ein in dem Haus von Feist Kaiser befindliches Frauenbad wird nach Angaben des Besitzers nicht mehr für den ursprünglichen Zweck, sondern nur noch als Brunnen benutzt.

1827
Er weigert sich im November, jetzt nachträglich noch einen Beitrag zur jüdischen Schule zu bezahlen; er als alter Mann brauche diese Schule nicht; er habe auch nie eine Zusage gemacht.

1829
Er wollte auch mit dem Bau der Synagoge nichts zu tun haben und sich auch finanziell nicht beteiligen.

1830
Basdorfer Verzeichnis der Gewerbetreibenden: Ellenwarenkrämer in Hausieren oder am Stande, Frucht- und Viehhändler im Kleinen (es kann auch der Sohn gemeint sein).

1835
Physikus Dr. Nuß besichtigt in Feist Kaisers Keller ein Judenfrauenbad und findet es klein in dumpfem Keller. Die Nutzung wird untersagt.

1837
Zum Haushalt gehören 6 Personen über, 2 unter 14 Jahre (es kann auch der Sohn gemeint sein)

1848
In einem Schreiben des israelischen Vorstandes an den Kreisrat wird erwähnt, dass im Vorjahr ein Isaak Feist ohne alles Vermögen verstorben sei; möglicherweise ist hiermit Feisth oder Feitel Kaiser gemeint. [1]

[1] Ein Isaak Kaiser ist bisher nicht bekannt. Die Angaben für Feist Kaiser nach 1829 können sich auch auf den gleichnamigen Sohn beziehen.