Ferdinand Kaiser

geb. 10. Jan. 1866 in Vöhl (nach dem Ortsbürgerverzeichnis in Altenlotheim [1])
gest. 20. Dez. 1943 in Theresienstadt

Eltern:
Levi Kaiser u. Selka, geb. Elias

Geschwister:
Minna(?)
Rosa

Ehegatte:
1. Ehe: Ida, geb. Stern (1873-1901)
2. Ehe: Ida, geb. Löwenstern (1869-1943)
verlobt Oktober 1902
Heirat: 6.2.1903 in Korbach

Kinder:
Brunhilde, geb. 16.6.1898
Leopold, geb. 4.9.1899
Anna Bertha, geb. 28.2.1904
Erich, geb. 10.6.1906

Wohnung:
Vöhl, Haus No 28; Arolserstraße 14

Beruf:
Besitzer des Lebensmittelgeschäfts L.(evi) Kaiser in Vöhl: Manufakturwaren, Landesprodukte und Kunstdünger
"Kaufmann und Gutsbesitzer in Vöhl" [2]


1872-75
Er besucht die jüdische Elementarschule in Vöhl.

Zeugnis:
Ferdinand Kaiser, Sohn des Kaufmanns Leopold Kaiser dahier, geboren den 10. Januar 1866, hat seit Ostern 1872 die hiesige israelitische Elementarschule regelmäßig besucht und war sein Betragen stets gut, sein Fleiß recht gut. Dieses Zeugnis wird ihm behufs seiner Aufnahme in die Realschule zu Corbach ertheilt.
Vöhl, den 18. October 1875.
S. Baer,
Lehrer.

1875-1880
Er besucht das Gymnasium Alte Landesschule in Korbach, will dann zur Oberrealschule Kassel.
Im Zeugnis für das 3. Vierteljahr 1880 wird ihm bescheinigt, der 11. von 21 Schülern zu sein.

1888
Basdorfer Rezeß: Ferdinand Kaiser zählt zusammen mit Minna und Rosa Kaiser zu den Erben des Levi Kaiser; Ferdinand unterzeichnet als Bevollmächtigter für Rosa Kaiser. Die Größe der Abfindung im Zusammenhang mit dem Rezeß wird mit knapp 90 ha angegeben, der Auseinandersetzungs-Reinertrag der Landabfindungen mit über 3300 Mark, der Jahresbetrag der Grundsteuer mit 113,33 M. [3]
Als Adresse der Erben wird Haus Nr. 54 genannt.

1893
Ab diesem Jahr gehört er zur höchstbesteuerten Hälfte der Bevölkerung.

1894
Am 25. Mai werden Ferdinand Kaiser und über 20 weitere Bürger Vöhls von Bürgermeister Müller gefragt, ob sie das Ortsbürgerrecht erwerben und das damit verbundene "Einkaufsgeld" von 30 Mark und das Feuereimergeld in Höhe von 3 Mark entrichten wollen. In der dem Schreiben beigefügten Liste ist nur das Feuereimergeld in der entsprechenden Spalte notiert.
Ferdinand Kaiser wird am 15. Juni 1894 in die Vöhler Ortsbürgerliste aufgenommen; Geb.-ort: AltLotheim (!), Beruf Kaufmann

1894-1900
F. Kaiser erscheint im Verzeichnis der steuerpflichtigen Hundebesitzer mit einem Hund für 4 Mark (anstelle seiner Mutter, die seit dem Tod des Vaters eingetragen war). 1899/1900 steht hinter dem auf Kaiser bezogenen Eintrag: "in der Stiegmühle" (Vielleicht hat hier der zuständige Angestellte überprüfen wollen, ob es einen weiteren Hund in der Stiegmühle gibt, die den Kaisers gehörte.) 1900-1902 besitzt er 2 Hunde, 1906 wieder nur einen.

1895
Handgeschriebener Zettel (Gemeindearchiv Abt. IX, Abschnitt 4, Konvolut 24 Faszikel 2):

Vöhl, d. 2. Januar 1895.
An Königl. Bürgermeisteramt
Vöhl
Melde hiermit 1 Hund an.
Ferdinand Kaiser

1896
Er wird wegen Verstoßes gegen die Sonntagsruhe zu 1 Mark und wegen Verstoßes gegen eine Verfügung des Landrats zu 2 Mark Buße verurteilt.

1897
Er wird nach dem Tod Robert Mildenbergs zum Gegenvormund von dessen zwei minderjährigen Kindern bestellt.

1898
Geburt der Tochter Brunhilde
Er wird zum Gemeindeverordneten gewählt, und zwar in der sog. I. Abteilung.

1898-1906
Er ist Schöffe.

1899
Geburt des Sohnes Leopold

1900-1927
Er ist Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde (wahrscheinlich ununterbrochen).

1900
Er wird im August mit einer Buße von 1 Mark belegt.

Anzeige in der Corbacher Zeitung am 11.9.:

Zur Saat
empfehle:
Petkuser Roggen
und
Schlanstädter Riesenroggen.
L. Kaiser, Vöhl

1901
Corbacher Zeitung vom 23.3.1901:

Todes-Anzeige
Gestern Abend 10 Uhr traf uns der harte Schlag, meine liebe Frau, meiner Kinder sorgende Mutter, unsere treue Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin
Ida Kaiser geb. Stern
nach kurzer Krankheit durch einen plötzlichen Tod zu verlieren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ferdinand Kaiser.
Vöhl, den 21. März 1901.
Die Beerdigung findet Sonntag, Nachmittags 3 Uhr, statt.

1902
Anzeige in der Corbacher Zeitung vom 30. 10.:

Statt besonderer Anzeige.
Ida Löwenstern
Ferdinand Kaiser

Verlobte.
Corbach,
  Vöhl
im Oktober 1902

Er erhält eine Legitimationskarte für Gewerbetreibende.

1903
Heirat

1904
Er ist Mitglied des Gemeinderats und der Wegekommission.
Geburt der Tochter Anna Bertha
Er erhält eine Legitimationskarte für Gewerbetreibende.

1906
Geburt des Sohnes Erich
Er erhält eine Legitimationskarte für Gewerbetreibende.

1908-12
Er ist Besitzer von "Kaiser-Café" in der Prof.-Bier-Str. 14 in Korbach zusammen mit Louis Lebach aus Korbach; 1912 wird das Café an die Bäckerfamilie Welteke verkauft.

1908
Ferdinand Kaiser teilt dem Standesamt den Tod seines Onkels Salomon Kaiser mit.

1909-11
Zusammen mit Abraham Blum und E. Katzenstein bildet er den Vorstand der jüdischen Gemeinde Vöhl.

1911
Zusammen mit Abraham Blum und E. Katzenstein bildet er den Vorstand der jüdischen Gemeinde Vöhl.
Am 20.11. halten sie schriftlich bezüglich der Umzäunung des Friedhofs fest: "...Man soll, wenn wieder eine Reparatur notwendig ist, diese machen, indem es für uns ein Heiligtum ist." Lt. Schreiben von Paul Arnsberg an den Vöhler Bürgermeister von 1966 ist dieser Eintrag im Archiv der Jüdischen Historischen Gesellschaft in Jerusalem vorhanden.
In einer Bauzeichnung wird Ferdinand Kaiser als Besitzer des Hauses Nr. 34 (heute Vöhler Straße) genannt.

vor 1914
Ferdinand Kaiser unterschreibt einen Aufruf, in dem es darum geht, die Sparkasse der Herrschaft Itter nicht in die Kreissparkasse einzugliedern, sondern selbständig zu belassen. Mit ihm unterzeichnen weitere 68 Männer aus Vöhl, Marienhagen, Oberwerbe, Altenlotheim, Schmittlotheim, Basdorf und Obernburg. Kaiser unterschreibt als Gemeindevertreter.

1915
Am 13. April steht in der Corbacher Zeitung, dass er zum Geschworenen am Gericht in Marburg bestellt ist.

1916
Corbacher Zeitung 30. August:

Vöhl, 29.Aug. Als Verkaufsstelle für das von dem Kreis bestellte Kupfervitriol ist die Handlung Ferdinand Kaiser hierselbst bestimmt.

1919
Corbacher Zeitung, 11. Oktober:

Vöhl, 10. Okt. Bei der gestrigen Wahl wurden zu Schöffen gewählt die Herren Ferdinand Kaiser zum ersten Schöffen, Christian Schmal zum 2. Schöffen und Christian Seibel zum 3. Schöffen. Zu Ersatzschöffen wurden gewählt die Herren Richard Heinzerling, Heinrich Heckmann, Heinrich Huffert und zum Beigeordneten Richard Müller.

Seltsamerweise erschien am 20. Nov. folgender Bericht:

Vöhl, 17. Nov. Bei der gestrigen Schöffenwahl wurden gewählt Ferd. Kaiser, Chr. Schmal und Chr. Seibel und zu deren Stellvertreter H. Eigenbrodt, C. Prinz und H. Heckmann. Herr Bürgermeister Klingelhöfer wurde wiedergewählt.

1920
Corbacher Zeitung am 15. Nov.:

Vöhl, 14. Nov. Zum Liquidator der hiesigen Autogenossenschaft ist anstelle des verstorbenen Kaufmanns Hermann Frankenthal der Kaufmann Ferdinand Kaiser gewählt.

Ferdinand Kaiser wird am 19.12. vom "Wuchergericht" des Marburger Landgerichts wegen Preistreiberei zu einer Geldstrafe von 300 RM verurteilt:

Abschrift:
In der Strafsache
gegen den Kaufmann Ferdinand Kaiser in Vöhl, geboren daselbst am 10. Januar 1866,
wegen Preistreiberei
hat das Wuchergericht des Landgerichts in Marburg am 13. Dezember 1920 für Recht erkannt:
"Der Angeklagte wird wegen Preistreiberei in eine Geldstrafe von dreihundert Mark, an deren Stelle im Unvermögensfalle eine Gefängnisstrafe von einem Tage für je zehn Mark tritt, und in die Kosten des Verfahrens verurteilt.
Auch wird auf Einziehung des übermäßigen Gewinnes von einhundertsechsunddreißig Mark erkannt.
Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt.
Marburg, den 7. Januar 1921
Gez. Freund

(Abschrift ging an die Polizeiverwaltung in Vöhl)

1921
Er ist im Ehren-Buch der Stifter für das Kriegerdenkmal Vöhl für die Gefallenen des 1. Weltkrieges verzeichnet.

1925
Anzeige Frankenberger Zeitung Di, 30. Juni:

Schafbesitzer!
Hiermit bringe ich die bekannten Fabrikate der
Firma
L.G. Vocke, Bramsche
in empfehlende Erinnerung.
Ich tausche jederzeit
Herren- und Damenstoffe
Decken- und Strumpfgarne

gegen Schafwolle um und habe alle Waren in
guter Auswahl am Lager.
L. Kaiser, Vöhl Bez. Cassel

Corbacher Zeitung am 8. September:

Vöhl, 7. Sept. Nachdem erst kürzlich ein Einbruchsdiebstahl hier verübt wurde, ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wieder ein solcher bei Kaufmann Kaiser hier ausgeführt worden. Die Einbrecher sind von der Straße in das Wohnzimmer eingestiegen und von da über den Hausflur durch das Kontor in den Laden eingedrungen, wo sie eine Menge Kleiderstoffe, fertige Anzüge und Schuhe im Werte von etwa 1000 bis 1200 M entwendeten. Ein sofort beorderter Polizeihund aus Cassel hat die Spur der Einbrecher im Hause des Herrn Kaiser aufgenommen und in der Richtung der Corbach-Arolser Straße nach Hof Lauterbach verfolgt, wo er sie infolge des Regenwetters verloren hat. Bedauerlicherweise besteht hier keine Nachtwache mehr. In der Vorkriegszeit waren hier 2 Nachtwächter angestellt, die abwechselnd von 11-3 Uhr nachts auf den Straßen patrouillierten. Bestände noch eine solche Wache, würde sicherlich das lichtscheue Gesindel bei seiner Arbeit gestört werden. [4]

1926
5.10.: Der Landrat bestätigt die am 6. September erfolgte Wahl des Vorstandes der Vöhler Synagogengemeinde und bestellt Ferdinand Kaiser zur Führung des Vorsitzes (Quelle: WLZ).

1927-28
Julius Stern, geb. 26.3.1910 in Wetter, arbeitet als Kaufmann bei Ferdinand Kaiser.

1929
Kaiser ist im Einwohnerbuch für Waldeck und den Amtsgerichtsbezirk Vöhl als Einwohner Vöhls eingetragen: Kaufmann, Arolserstr. 14, Fernruf 9

1929-32
Ferdinand Kaiser ist in der Bürgerliste der Wahlberechtigten eingetragen. Wohnung: Arolserstraße.

1935
Ferdinand Kaiser verkauft am 4. Dezember sein Grundstück in der Arolserstraße für 14.500 RM. Verkauft werden das Haus mit Geschäftseinrichtung, Nebengebäude (sog. Brauhaus) und Garten; nicht verkauft ist die Kontoeinrichtung, Säcke, Kisten, und alles, was zum Privatgebrauch Kaisers und zu seinem Getreide- und Düngemittelgeschäft gehört. Kaiser behält sich Wohnrecht bis spätestens 1. Juli 1936 vor, ab April gegen eine angemessene Miete. Ab Januar 1936 verpflichtet er sich in die 1. Etage zu ziehen.

1936
In einem Häuserverzeichnis Vöhls ist Ferdinand Kaiser noch als Besitzer des Hauses Arolser Str. 14 (alte Hausnr. 28) gemeldet (wahrscheinlich ein Fehler der Zähler vom R.L.D u. Landjahr); vielleicht, weil er noch dort wohnte.

Kaiser zog Dezember 1935 oder in einem der folgenden Monate mit seiner Frau zu einem seiner Kinder nach Frankfurt [5].

1942
Am 19.8.1942 wurde er als Häftling mit der Nummer 367 von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert. [6]


Dienstboten nach Vöhler Gesinde-Register:
12.1.1892- ? Marie Braun aus Bermühle b. Ellershausen [7], geb. den 15. 9. 1853, groß, blaue Augen, gewöhnl. Nase u. Mund, blond, als Haushälterin [8]
14.11.1892-25.2.1893 Marie Koppe aus Buchenberg, geb. 9. Decbr. 1873, schwächliche Statur, dunkel blaue Augen, stumpfe Nase, gewöhnl. Mund, blond, keine besond. Merkmale, als Magd; Zeugnis: z. Bgl. Mü (keine eigentl. Beurteilung)
12.3.1895- ? Wilhelmine Peuster aus Bringhausen, geb. 12. Novber 1877, groß, blaue Augen, gewöhnl. Nase u. Mund, blond, keine besond. Merkmale, als Magd (Berufsbezeichnung Kaisers: Kaufmann, Vöhl)
1.11.1895- ? Adam Müller aus Giggermühle, geb. 17. Septbr. 1864, klein, blaue Augen, gewöhnl. Nase u.Mund, blond, als Mühlbursch
28.12.1898- ? Elisabeth Braun aus Gelershausen (!) (Bärmühle), gesetzte Statur, blaue Augen, gewöhnl. Nase u. Mund, blond, keine besond. Merkmale, als Magd

(Das Gesinderegister endet 1900)
23.6.1910-? Mathilde Nußbaum, geb. 22.4.1893 in Niederaula, als Stütze
1911-1918 Bertha Nußbaum, geb. 7.6.1895 in Niederaula, als "Stütze"

Gewerbesteuer 1895-1920
1895 Steuerklasse IV 28 Mark, 11 Steuerzahler zahlen zusammen 216 Mark
1896 Steuerklasse IV 28 Mark, 11 Steuerzahler zahlen zusammen 216 Mark; davon entfallen 4 Mark auf die Gemeinde Basdorf, weil Ferdinand Kaiser dort eine Wiese hat
1908 Steuerklasse IV 20 Mark, 12 Steuerzahler zahlen zusammen 204 Mark
1909 Steuerklasse IV 20 Mark, 12 Steuerzahler zahlen zusammen 208 Mark
1910 Steuerklasse IV 20 Mark, 12 Steuerzahler zahlen zusammen 216 Mark
1911 Steuerklasse IV 20 Mark, 14 Steuerzahler zahlen zusammen 244 Mark
1913 Steuerklasse IV 20 Mark, 15 Steuerzahler zahlen zusammen 252 Mark
1914 Steuerklasse IV 20 Mark, 15 Steuerzahler zahlen zusammen 256 Mark
1915 Steuerklasse IV 20 Mark, 15 Steuerzahler zahlen zusammen 252 Mark
1916 Steuerklasse IV 20 Mark, 15 Steuerzahler zahlen zusammen 240 Mark
1917 Steuerklasse IV 20 Mark, 13 Steuerzahler zahlen zusammen 220 Mark
1918 Steuerklasse IV 20 Mark, 13 Steuerzahler zahlen zusammen 212 Mark
1919 Steuerklasse IV 20 Mark, 13 Steuerzahler zahlen zusammen 216 Mark
1920 Steuerklasse IV 20 Mark, 14 Steuerzahler zahlen zusammen 224 Mark
Ferd. Kaiser war in Haus No 28 gemeldet


[1] Eine Verbindung der Kaisers zu Altenlotheim ist bisher nicht festgestellt; Ferdinand wurde mit einiger Sicherheit in Vöhl geboren.
[2] Quelle: Korbacher "Geschichte der jüdischen Gemeinde"
[3] Levi Kaiser war bis zu seinem Tod der mit Abstand größte Grundbesitzer in Basdorf, seine Erben nun entsprechend vermögend
[4] In der Frankenberger Zeitung vom 10. Sept. erschien derselbe Artikel ohne die letzten drei Sätze.
[5] Es ist noch unklar, wann die Kaisers nach Frankfurt zogen; die Angaben im Kaufvertrag lassen es als wahrscheinlich ansehen, dass Kaiser vorhatte, vorerst noch in seinem bisherigen Haus in der Arolser Straße zu bleiben und vor dem 1. April, spätestens aber vor dem 1. Juli 1936 wegzuziehen.
[6] Quelle: Yad Vashem: The Central Database of Shoah Victim's Names, dort zit. aus: Terezinska Pametni Kniha/Theresienstaedter Gedenkbuch, Terezinska Inciativa, vol. I-II Melantrich, Praha 1995, vol. III Academia Verlag, Prag 2000
[7] wahrscheinlich Bärenmühle bei Ellershausen bei Frankenau
[8] Da es bis zu diesem Eintrag keine Vermerke für Ferdinand, dafür regelmäßig Gesinde-Eintragungen für Selka Kaiser gab, nun aber keine Einträge im Gesinde-Register mehr für Selka Kaiser notiert sind, ist zu vermuten, dass bis jetzt Selka offiziell die Geschäfte führte.