Leopold Kaiser

geb. 4.9.1899, Vormittags um vier und einhalb Uhr, in Vöhl

Eltern:
Ferdinand Kaiser und dessen erste Frau Ida, geb. Stern

Schwester:
Brunhilde

Stiefgeschwister:
Anna
Bertha
Erich


1909
Bis 1917 besucht er die heutige Martin-Luther-Schule in Marburg.[1]

1914
Lt. Corbacher Zeitung vom 8. Juli hat ein "Kaiser" an leichtathletischen Wettkämpfen des Vöhler Sportvereins teilgenommen und beim Kugelstoßen den 3. Platz belegt. Möglicherweise war dies Leopold Kaiser, altersmäßig kommt nach bisheriger Kenntnis keine andere Person in Frage.

1917
Nach Abschluss der Schule in Marburg geht er als Soldat zum Heer.[2] (1. Weltkrieg)

1920

Er ist Student in Frankfurt.

1929
Verlobungsanzeige der Frankenberger Zeitung am Samstag, 16. Febr.:

Lisel Bilewski
Dr. med. Leo Kaiser
Verlobte.
Berlin
Reinickendorferstr. 18
Vöhl, Bez. Kassel
z.Zt. Berlin, Reinicken-
dorferstr. 55

30er Jahre
Leopold Kaiser emigriert nach Amerika.

[1] Dr. Gudrun Westphal: Die jüdischen Schülerinnen der ehemaligen Höheren Töchterschule, heute Elisabethschule (1878-1938), homepage: www.elisabethschule.de/schueler/schuelerzeitung/experiment_sonder.html
[2] Dr. Gudrun Westphal: Die jüdischen Schülerinnen der ehemaligen Höheren Töchterschule, heute Elisabethschule (1878-1938), homepage: www.elisabethschule.de/schueler/schuelerzeitung/experiment_sonder.html