Else Edith Katzenstein
verh. Oppenheimer |
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geb. 11.10.1911 in Vöhl
gest. wahrscheinlich Ende der 90er Jahre in New York
Eltern:
Siegmund und Toni Katzenstein, geb. Aronstein
Ehegatte:
Alfred Oppenheimer
Wohnung:
Zunächst in der Mittelgasse, dann in der Henkelstraße.
Vöhler beschreiben sie als eine große und kräftige Frau.
1929-32
Edith Katzenstein ist in der Bürgerliste der Wahlberechtigten eingetragen.
Wohnung: Henkelstraße.
1934
Anneliese Bender, geb. Braun, Jahrgang 1913, berichtet,
- dass sie mit Edith zusammen bei Frau Prinz im Huffertschen Haus vierhändig
Klavier gespielt hat,
- dass sie am 29. Juni 1934 zusammen mit ihr die Führerscheinprüfung
absolviert hat (Fahrschule Albert Meyer),
- dass sie Edith und ihrer Familie etwas zugesteckt hat, als sie Mitte
der 30er Jahre aus Vöhl weggegangen sind.
1961
Sie wurde vom Vöhler Bürgermeisteramt an den Landrat des Landkreises
Frankenberg 1961 abgemeldet, d.h. dass sie nach dem Krieg nicht zurückgekehrt
ist.
1966
Auf der Rückseite eines Briefes, in dem der Historiker Paul Arnsberg
um Informationen über Abreisetermine und Zielorte der Vöhler
Juden bittet, ist handschriftlich - möglicherweise von Bürgermeister
Huffert - hinter dem Namen "Katzenstein, Edith" notiert: "mit
Mutter".
Ca 1966 war Edith Oppenheimer nach Information von Karola Lorenz, geb.
Rosenstengel, in Vöhl zu Besuch.
Walter Mildenberg berichtet, dass er sie später in New York gesehen
hat.
1996
Sie schreibt einen Brief an Bertl Kleinberg in Neusäss-Westheim,
beklagt sich über die schlechter werdende Gesundheit, dass die
Beine nicht mehr richtig wollen und dass sie seit drei Jahren nicht
mehr in Europa war.
2000
Auf die Einladung an ihre New Yorker Adresse zum Ehemaligen-Treffen
in Vöhl reagiert sie nicht.