Dina Kratzenstein
geb. Strauß

geb. 14.4.1867
gest. ca 1942/43 (für tot erklärt in Sobibor)[1]

Eltern:
Fam. Strauß aus Eimelrod

Geschwister:
?

Ehegatte:
Felix (Selig) Kratzenstein (1864- 1919)

Kinder:
Hermann, 1891- 1942/43)
Hedwig (1895- 1942/43)
Herda (1900- 1983)
Julius (1904- nach 1950)

Wohnung:
Marienhagen, altes Landschulheim, Haus Nr. 12


1891
Geburt des Sohnes Hermann am 5. Februar

1895
Geburt der Tochter Hedwig am 28. Februar

1900
Geburt der Tochter Herda am 7. April

1904
Geburt des Sohnes Julius am 2. April.

1936
Im Januar emigriert sie zusammen mit der Familie der Tochter Hedwig nach Holland.

1943
Am 30. April 1943 wird sie von Enschede nach Sobibor deportiert.

[1] In Yad Vashem: The Central Database of Shoah Victim's Names ist Dina Kratzenstein genannt, allerdings gibt es dort keine näheren Informationen. Die Angaben zu ihr in jenem Verzeichnis sind entnommen aus Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, Bundesarchiv (German National Archives), Koblenz 1986