Isaak Kugelmann

geb. vor 1775
gest. nach 1834

Ehefrau:
Sarah, geb. Katz (geb. vor 1780)

Söhne:
Joseph (ca 1794- 1880)
wahrscheinlich Simon (vor 1797- 1877/78)
Salomon (1806- ca 1878)

Wohnung:
Vöhl


1799
Ein Jud Isaac Moses wird in den Belegen zur Gemeinderechnung erwähnt [1].

1810
Ein Isac Kugelmann wird in Akten erwähnt, ebenso 1826.

1829
Isaak Kugelmann war nach Angaben Simon Kugelmanns als eines von 14 Gemeindemitgliedern an der Verlosung von Plätzen in der Synagoge beteiligt.

1830/31
Ein Itzig Kugelmann kauft ein gemeindliches Grundstück, das Brunkel genannt [2].

1831/32
Er wird zu einer Geldstrafe von 1 Gulden 30 wegen Verstoßes gegen eine Verordnung verurteilt. An Untersuchungskosten fallen 42 Kreuzer an.

1834
Er wird am 26. September in einer gerichtlichen Anordnung zur Pfändung im Zusammenhang mit dem Flurbuch in Sachsenhausen erwähnt. Bürgermeister Küthe teilt am 17. Oktober mit, dass bei Kugelmann gepfändet worden sind: Ein Oberbett, nebst Unterbett, ein Pfühl (?), zwey Küssen eine Betlade, nebst Gadiene


[1] Möglicherweise hat man hier dem Vornamen zur leichteren Identifizierung der Person den Vornamen des Vaters vorangestellt. Es erscheint zumindest möglich, dass "Isaak Moses" mit "Isaak" identisch und der Sohn des Moses Isaak Kugelmann ist.
[2] Da sich sowohl der Name Isaak als auch der Name Itzig vom hebräischen Izhak ableiten, handelt es sich wohl um Isaak Kugelmann. "Itzig" wurde manchmal auch als Schimpfwort für Juden im Allgemeinen gebraucht. Da die Grundstücksangelegenheit jedoch in einem gemeindlichen Dokument erwähnt wird, kann diese Option hier vernachlässigt werden.