Eduard Mildenberg [1]

geb. 3.8.1892
gest. ? (nach 1909)

Mutter:
Amalie Mildenberg (1858- 1921)

Geschwister:
Frieda (Eigenbrodt) (1880- 1971) [2]
Rosa (1881- 1945)

Wohnung:
Haus Nr. 53
nach Einführung von Straßenbezeichnungen: Mittelgasse 5

Vormund:
Hermann Frankenthal


1909
Im September muss er ein Ordnungsgeld von 1 Mark bezahlen.


[1] Am 31. August desselben Jahren wird eine aus Vöhl stammende Sophie Mildenberg (1865- 1906) ebenfalls Mutter eines unehelichen Sohnes, den sie Eduard nennt. Da in beiden Zusammenhängen außerdem der Kaufmann Hermann Frankenthal (1856- 1940) erwähnt wird - in dem einen Fall ist er "Gegenvormund", im anderen Fall wirkt er als Nachlassverwalter -, ist von einer verwandtschaftlichen Beziehung der Frauen auszugehen. Möglicherweises waren die Mütter Schwestern.
[2] Beide Geschwister sind unehelich. Mutter Amalie gab Frieda zunächst den Familiennamen des Vaters (Eigenbrodt), von dem es jedoch in einer Aussage aus der Familie heißt: "Der wollte nicht zahlen und floh nach Argentinien."