Emmanuel Mendel Nußbaum

geb. 24.1.1881 in Rhina, Krs Hünfeld (heute Ortsteil von Haunetal, Krs. Hersfeld-Rotenburg)
gest. 23.12.1942 in Theresienstadt oder 1943 in Auschwitz [1]

Eltern:
Joseph Nussbaum und
Rebecka, geb. Stein

Geschwister:
Meyer
Sally
Johanna
Benny

Ehegatte:
Sophie Nußbaum
Heirat:
10.4.1912

Kinder:
Joseph (geb. 15.1.1913 in Rhina bei Hünfeld, gest. 9.8.1986 in Philadelphia, USA))
Siddi (geb. 26.2.1916 (oder 1915) in Vöhl, gest. 25.2.1992 in Michigan (USA))

Beruf:
Kaufmann


Emmanuel und Sophie Nußbaum haben zuletzt in Frankfurt gelebt.

1942/43
Am 16. September wurde seine Frau Sophie mit der Häftlingsnr. 820 in dem Transport XII/3 von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert, von dort am 23.1.1943 mit der Häftlingsnummer 1563 in dem Transport Cr von Theresienstadt nach Auschwitz [2]. Von Emmanuel Nussbaum gibt es solch genaue Informationen nicht. (vgl. [1])


[1] Quelle: Yad Vashem: The Central Database of Shoah Victim's Names; die Angaben sind widersprüchlich; eine Nichte namens Elfriede Katzenstein-Berliner nennt als Todesort Auschwitz; dies würde vermuten lassen, dass er zusammen mit seiner Frau Anfang 1943 von Theresienstadt nach Auschwitz verbracht wurde. Ein Gedenkbuch nennt als Todesort Theresienstadt.
[2] Quelle: Yad Vashem: The Central Database of Shoah Victim's Names, Angaben nach: list of Theresienstadt camp inmates found in the Terezinska Pametni Kniha/Theresienstaedter Gedenkbuch, Terezinska Inciativa, vol. I-II Melantrich, Praha 1995, vol. III Academia Verlag, Prag 2000