Ascher Rothschild

geb. 1780 oder 1781
gest. 13. Januar 1859, nachts um 12 Uhr

Eltern:
evtl. Salomon Abraham Rothschild (vor 1747- vor 1816)
?

Geschwister:
vielleicht Selig Rothschild (vor 1780- nach 1840)

1. Ehefrau:
Spring, geb. Sternberg (um oder vor 1800- zwischen 1833 und 1841 [1])

Kinder:
[2]
Salomo (geb. 1818)
Seelig (geb. 1822)
Jacob (geb. 1825)
Abraham (geb. 1829)
Moritz (geb. 1833)
vielleicht auch "Dr. A." Rothschild (geb wohl vor 1825)
vielleicht auch Dr. Sali Rothschild (geb. 1822)
vielleicht auch Rebekka (geb. 1831 oder 1832)
(insgesamt 11 Kinder)

2. Ehefrau:
Helene, geb. Stern`(nach 1820- nach 1871)

Kinder: [2]
?

Beruf:
Kaufmann

Wohnung:
ab 30er Jahre des 19. Jhd. in Haus Nr. 10 (heute Schwarz)


1817
Er ist erwähnt als "Rothschilds Erben". Mit "Rothschild" ist möglicherweise Salomon Abraham Rothschild gemeint.

1818
Sohn Salomo wird am 30. Juli geboren.

1822
Sohn Seelig wird am 6. Dezember geboren.

1825
Sohn Jacob wird am 14. Februar geboren.

1827
Er gibt zusammen mit anderen eine Erklärung zur Finanzierung der jüdischen Schule beim Kreisamt ab.

1829
Sohn Abraham wird am 18. Dezember geboren.

1831/ 1832
Er wird in einem der beiden Jahre zu einer Geldstrafe von 3 Gulden verurteilt, "Weil er auf dem Sonntag eine Versteigerung von Bauarbeiten ausschrieb und abhielt." Denunziant ist der Großherzogliche Landrathsdiener Diez

1833
Sohn Moritz wird am 28. August geboren.

1835
Heinrich Müller aus Vöhl hat über 62 Gulden Schulden bei Ascher Rothschild. Für die fällige Versteigerung nimmt Bürgermeister Küthe als Pfand: eine Kuh, zwei Ochsen, zwei Schafe und ein Mutterschwein.
Rothschild ist einer von 20 Unterzeichnern des Anstellungsvertrages für den Lehrer David Schönhof.
Dr. Nuß findet bei einer Inspektion der Vöhler Mikwaot im Keller des Rothschildschen Hauses eine Mikwe vor, die ein elegantes Aussehen habe und wo man eine Vorrichtung angebracht hat, mit deren Hilfe man erwärmtes Wasser aus einem Kessel unmittelbar in das Bad leiten kann. Dieses Frauenbad sei zwar auch nicht ideal, er empfiehlt jedoch, dass es "in Ermangelung eines besseren" genutzt werden kann.

1836
Er baut 1836 [3] ein Wohnhaus in der Arolser Straße, in dem ab 1881 auch die jüdische Elementarschule untergebracht wird; auch der jüdische Lehrer wohnt dann hier. 1923 kommt das Haus in den Besitz von Konrad Naumann, der hier eine Bäckerei betreibt.

1840
Laut "Verzeichniß des Salzbedarfs der Bürgermeisterei Vöhl - Gemeinde Vöhl nach Maasgabe der Seelenzahl und des Viehstandes vom Jahr 1840" gehören zu Haushalt und Besitz:
12 Personen über 8 Jahre,
4 Personen unter 8 Jahre,
1 Pferd,
2 Ochsen, Kühe und Rinder,
0 Schaafe, Ziegen und Schweine

1841
Ascher Rothschild gewährt den Gemeinden des Kirchspiels einen Kredit von 18 000 Gulden für den Bau der Martinskirche.
Der Kreditvertrag lautet:

Cop.                                     Kirchensache

Schuldurkunde
von dem Kirchspiel Vöhl
für Ascher Rothschild zu Vöhl
d. 22ten März 1841

Geschehen Vöhl am zwei und zwanzigsten März 1841
Die Aufnahme des zu
dem Bau der Kirche
in Vöhl nöthigen Kapitals

Erschienen heute von Seiten der Gemeinden des Kirchspiels Vöhl

I. Von Seiten der Gemeinde Vöhl
Gr. Bürgermeister Wilhelm Prinz
Friedrich Schmale, Gemeinderath
Adam Schmidt
Adam Scherf
Jacob Heine
Friedrich Heinze
Heinrich Küthe
Georg Bock
Georg Friedrich Schmidt
(die Vorgenannten sind in der Kopie durch eine Klammer zusammengefaßt und als Gemeinderäthe bezeichnet)

II. Namens der Gemeinde Basdorf
Gr. Bürgermeister Heinrich Dietrich
Gr. Beigeordneter Christoph Altenhein
und die Gemeinderäthe Heinrich Schatte, Ludwig Pracht, Heinrich Nagel, Philipp Schäfer, Georg Höhle, Johannes Schluckebier, Johannes Dittmar und Georg Schäfer von da

III. Für Gemeinde Marienhagen,
Gr. Bürgermeister Karl Knoche
Gr. Beygeordneter Wilhelm Wiesemann
und die Gemeinderäthe
Heinrich Küthe
Jacob Klein
Friedrich Bauch
Philipp Schmidt
Heinrich Bock
IV. Gemeinde Asel
Großh. Beigeordneter
Friedrich Weinreich und
die Gemeinderäthe
Heinrich Schmidt
Heinrich Isken
Christoph Isken
Jacob Heine
Jacob Pilger
Heinrich Dietrich
Christoph Fischer
Jacob Pilger
Georg Bock.....

und erklärten:
Das hiesige Kirchspiel sey genöthigt zu dem Bau der Kirche zu Vöhl ein Capital aufzunehmen und da die Gemeinden des Kirchspiels, nemlich Vöhl, Marienhagen, Basdorf und Asel die Verpflichtung hätten, die Kosten des Kirchenbaus zu tragen, so seyen sie von dem Großh. Kreisrath nach der Anlage III ermächtigt, Namens ihrer Gemeinden zu gedachtem Zweck ein Capital von Achtzehntausend Gulden darlehnsweise aufzunehmen. Sie hätten nun mit dem heute hier miterschienenen Ascher Rothschild von hier zur Aufnahme dieses Capitals nachstehenden Darlehnsvertrag abgeschlossen.

§.1
Ascher Rothschild verpflichtet sich, den Gemeinderäthen des Kirchspiels Vöhl das zu dem Kirchenbau zu Vöhl erforderliche Capital bis zu der Summe von Achtzehntausend Gulden gegen vier Prozent jährliche Zinsen darlehnsweise vorzuschießen.
§.2
Da für den ersten Augenblick nur ein Theil des in Voranschlag genommenen Betrages nöthig ist, so werden vorerst blos fünftausend Gulden auf das Capital angenommen und von heute an in vier Wochen verzinst. Was späterhin auf das Capital ausbezahlt wird, davon laufen die Zinsen gleich bei der Auszahlung.
§.3
Bey der später auf das Darlehn zu leistenden Zahlungen muß dem Gläubiger jedesmal vier Wochen vorher gesagt werden, wie viel Geld wieder verlangt wird, doch soll der Gläubiger nicht schuldig seyn, jedes mal mehr als 2000 fg zu schaffen.
§.4
Da das Capital nach und nach ausbezahlt wird und es zu umständlich seyn würde, jedesmal zur Ausstellung der Quittung sämmtliche Gemeindevorstände des Kirchspiels zusammenkommen zu lassen, so ertheilen die heute hier anwesenden Vorstände der Kirchspielsgemeinden dem Großh. Bürgermeister Wilhelm Prinz zu Vöhl die be....... Vollmacht, jedesmal so oft auf das Darlehn etwas in Empfang genommen werden soll, dem als Kirchenbaurechner bestellten Christian Rohde zu Vöhl die Einnahmd.ir.t.r zu ertheilen. Auf diese D.ir.t.r, welche jedesmal mit dem Bürgermeisterig Siegel versehen wird, soll dann der Gläubiger an den Baurechner Christian Rohde gegen die von solchen unter die D.ir.t.r auszustellende Quittung auszahlen können.
Die Einnahmsd.... antur wird jedesmal auch von dem als Kontroleur bestellten Gemeinderath Daniel Wiesemann von Vöhl mitunterzeichnet.
§.V
Sobald der Kirchenbau beendigt und das Capital zu diesem Zwecke verwendet ist, soll einer jeden der vier Kirchspielgemeinden ihr Antheil an dieser Capitalschuld berechnet und überwiesen werden, womit dann die gemeinschaftliche Administration ihr Ende nimmt.
§ VI
Zur Sicherheit des Gläubigers wird demhalben von den vier Gemeinden des Kirchspiels das sämmtliche Gemeinde-Vermögen verpfändet, wie dieses auch in den hiesigen Pfandbüchern besonders eingetragen werden soll.
§.VII
Vor den ersten Zehn Jahren darf kein Theil dem andern aufkündigen, nach Ablauf dieser Frist aber bleibt blos eine halbjährige Aufkündigungsfrist jedem Theil vorbehalten.
Ascher Rothschild und der für seine Kinder I. Ehe bestellte Vormund Ruben Rothschild von hier ebenfalls anwesend, sind mit vorstehender Erklärung einverstanden.
Nach Verlesung und Genehmigung haben die sämmtlichen anwesenden Gemeindevorstände und der Gläubiger Ascher Rothschild nebst dem Vormund seiner Kinder Ruben Rothschild diese Schuldurkunde eigenhändig unterzeichnet.

(Es folgen die Unterschriften der Gemeindevorstände entsprechend den obigen Namen mit wenigen Abweichungen in der Reihenfolge; Jacob Pilger ist für Asel nur mit einer Unterschrift vertreten; daß der Name in der einleitenden Anwesenheitsliste zweimal genannt ist, ist also wohl ein Versehen. Zuletzt unterschreiben:)

Ascher Rothschild
Ruben Rothschild

Vorstehende Schuldner Pfandverschreibung wird, da die kreisräthliche Ermächtigung zur Capitalaufnahme vorliegt, obrigkeitlich bestätigt und ist die geschehene Be...... in den einzelnen Pfandbüchern der vier Kirchspiels-Gemeinden zu bemerken, auch dem Kirchspiel selbst Abschrift der Urkunde zuzustellen und solche auch in das gerichtliche Hypotheken-Protocollbuch einzutragen.
Vöhl wie oben
Großh. Hessisches Landgericht
R. Koch
                  In Fidem Cop.
                            Dr. Sartorius

Im namentlichen Verzeichnis sämmtlicher Gewerbesteuerpflichtigen für das Jahr 1841 heißt es über ihn:

Hauptgewerbe: Wollhändler im Kleinen
Neben-Gewerbe: Frucht, Oel u. Branntweinhändler im Großen

1843
Im namentlichen Verzeichnis sämmtlicher Gewerbesteuerpflichtigen für das Jahr 1943 heißt es über ihn:

Haupt-Gewerbe: Wollhändler im Kleinen
Neben-Gewerbe: Oel-, Branntwein- u. Fruchthändler im Großen

1844
Gegen Ascher Rothschild wird wegen Verunreinigung der Straße eine Anzeige erstattet.
Der Großherzoglich Hessische Kreisrath zu Vöhl schreibt am 15. August:

an Gr. Bürgermeister dahier:
Da das angezeigte Ausleeren der Nachttöpfe aus dem Hause des Ascher Rothschild, indem es in der Nähe der Straße geschieht, und die Flüssigkiet in die Gosse der Ortsstraße dersellben rinnt, so haben Sie dem Ascher Rothschild zu eröffnen, daß alles fernere Herabschütten von dergleichen Ekel erregender Flüssigkeit durch ihn oder seine Hausgenossen unter Androhung einer Polizeistrafe von 1fg 30 kr für jede Contramation hiermit untersagt wurde, und die Bekanntmachung dieses Verbotes innerhalb 3 Tagen zu berichten.

1845
Er verkauft ein Pferd für 60 Thaler an Jacob Stäber. Das Geschäft muss vom Bürgermeister dokumentiert werden.
Ascher Rothschild ist Mitglied der Vöhler Gruppe des ca 1832 in Darmstadt gegründeten Vereins für sittliche und bürgerliche Verbesserung der Israeliten; sein Mitgliedsbeitrag beträgt 2,42 Gulden.

1847
Landgerichtschef Koch fordert Bürgermeister Wiesemann auf, über den Leumund des Ascher Rothschild zu berichten, weil der den Feldschütz Rieglitz zu Thalitter beleidigt hat.
Im Vöhler Verzeichnis der Vorräte an Getreide, Mehl, Reis, Hülsenfrüchte und Kartoffeln ist verzeichnet, dass Ascher Rothschild 17 Malter Korn verkauft. Mit weiteren 10 Malter Korn macht er ein weiteres Kauf- oder Verkaufgeschäft mit einem Joseph Figge von "Ebbe". [4]
Auf einem Notizzettel im Gemeindearchiv im Zusammenhang mit Nahrungsmittelan- und verkäufen wird er erwähnt. Hinter seinem Namen steht die Zahl 1.
Im "Verzeichnis der Vorräte an Getreide, Mehl, Reis, Hülsenfrüchte und Kartoffeln" sind hinter seinem Namen notiert (Maßeinheit unklar): 12 Weizen, 25 Korn, 12 Gerste, 14 Hafer, 1 Mehl, 14 Bohnen [5]

1848
Er ist eines von 21 Mitgliedern der Vöhler und von 34 Mitgliedern der Religionsgemeinde insgesamt. Sein Steuerkapital beträgt 350 Gulden.
Er hat von 1848 bis 1856 einen Hund angemeldet. Die Abmeldung erfolgt durch Dr. Rothschild "im Auftrag".

1849
Wegen Schulden beim Corbacher Advokaten Schuhmacher in Höhe von 12 Reichstalern und einigen Silbergroschen wird Ascher Rothschild im Februar gepfändet; Ruben Rothschild gibt eine Kuh als Pfand. Bürgermeister Prinz verzögert die Versteigerung und wird von Landrichter Koch in Strafe genommen.
Ascher Rothschild wird im Juni/Juli gepfändet wegen Schulden von 16 Gulden bei einem Handelshaus Rosenthal in Frankfurt. Addiert wurden Anwalts- und ähnliche Kosten von ca 46 Gulden. Frau Rothschild setzt eine Kuh als Pfand, für die Ruben Rothschild bürgt. Bürgermeister Prinz verzögert die Versteigerung und wird im September von Landrichter Koch mit 45 Kreuzer Strafe bedroht, wenn er seiner Pflicht nicht binnen 3 Tagen nachkomme.
Ebenfalls im Juni erkennt Koch wegen 17 Rth 20 Sgr Schulden beim Mengeringhäuser Stadtcommissär plus einige Kreuzer Pfandgebühren auf Auspfändung und beauftragt den Bürgermeister mit der Pfandversteigerung mit Frist von 3 Wochen. Ascher Rothschilds Frau gibt im Juli eine Kuh und ein Pferd als Pfand. Bis in das Frühjahr 1950 hinein mahnt Landrichter Koch Bürgermeister Prinz mehrmals, die fällige Versteigerung durchzuführen. Er wird zunächst mit 45 Kreuzer, dann mit 1 Gulden in Strafe genommen.

1852
Ascher Rothschild baut einen neuen Stall.

1854
Im namentlichen Verzeichnis sämmtlicher Gewerbesteuerpflichtigen für das Jahr 1854 heißt es über Ascher Rothschild:

Gewerbe: Woll-, Oel-, Branntwein- und Fruchthändler. Der Fruchthandel ist für 1855 ab.

1857
Salomon Liebmann schuldet ihm 25 Gulden 11 1/4 Kreuzer.

1859
Die Gemeinde möchte einen Kredit über 13.900 Gulden. Wofür der Betrag gebraucht wird, ist nicht bekannt. [6]

                                                     Todeszeugniß

Daß geschehener Angabe zufolge, der Ascher Rothschild dahier, 78 Jahre alt am 13 Januar 1859. des Nachts um 12 Uhr nach längerer Zeit Krankenlager zu Leben aufgehört hat, und daß bei der heute vorgenommenen Besichtigung und Untersuchung des Leichnams nachstehende Kennzeichen des Todes erkannt und bemerckt worden sind.
     1, die Augäpfel von Druck der Finger Gruben behaltend
     2, braune grüne und schwarze Flecken am ganzen Körper vorzüglich am Unterleib und          Geschlechtstheilen
     3, der Unterleib aufgeschwollen

sodaß dieserselbe für todt anzusehen ist.
Solches bescheinigt auf Pflichten.
Vöhl den 16. Januar 1859
                             Friedrich Müller
                                      Heildiener


Angestellte laut Vöhler Gesinde-Register:
1844- 12.2.1846 Isaak Feist von Waldeck als "Kraft"
1.1.1847- ? Abraham Maier von Lengsfeld als "Kraft"
1.1.1847- ? Adelheid Steinberg von Homberg auf Besuch
1.8.1857- 13.11.1859 Wilhelm Bangert aus Meinringhausen als Knächt
Martini 1863- ? Katharine Klein aus Marienhagen als Magd

1869
"A. Rothschilds Erben" tätigen einen Immobilienverkauf, der am 20. Juli vom königlichen Amtsgericht richterlich bestätigt wird; die Zahlung des Kaufpreises soll an I. Bayerthals Wittwe zu Oppenheim erfolgen. [7]


[1] 1833 wird Sohn Moritz geboren. 1841 haben Ascher Rothschilds Kinder aus erster Ehe einen Vormund; also lebt die Mutter nicht mehr.
[2] Ascher Rothschild war wohl ein sehr vermögender Mann und hatte elf Kinder, mindestens einer der Söhne wurde Arzt, ein anderer Pfarrer (Sohn Abraham konvertierte zum Christentum; es ist allerdings unbekannt, ob er es war, der Pfarrer wurde).
Er hat allen Kindern zu seinen Lebzeiten 3000 Taler (wahrscheinlicher: Gulden) ausgehändigt (Quelle: Richard Rothschild)
Als Vormund seiner Kinder aus erster Ehe wurde nach dem Tod von Aschers Frau Spring Ruben Rothschild (1805- 1895) eingesetzt.
[3] nach anderen Quellen: Bauzeit 1835- 1837
[4] 1 Malter = 128 Liter
[5] wegen des großen Mangels an Saatfrüchten werden alle Getreidegeschäfte dieses Jahres registriert.
[6] angesichts des Todesdatums muss der Wunsch der Gemeinde ganz am Anfang des Jahres unterbreitet worden sein.
[7] es könnte sich auch um die Erben eines anderen A. Rothschild aus Vöhl handeln, doch ist die Zuordnung zu Ascher Rothschild die wahrscheinlichste