Isaak Schönhof

*8.2.1828 um 7 Uhr des Morgens in Altenlotheim, Haus Nr. 37 [1]
gest. 1892 in Frankfurt

Eltern:
Selig Schönhof (1799- nach 1868) und
Rösgen, geb. Siemon (1794- 1866)

Geschwister:
N.N.
Merle (1824- ?)
Simon (1826- 1829)
Salomon (1830- ca. 1890)
Kalman (1832- ?)
Jacob (1835- ?)
David (1837- ?)
Samuel (1838- ?)

Beruf:
Lehrer

Wohnung:
1848 in Marienhagen


1828
Am 7. März, um 10 Uhr des Mittags, melden der Vater sowie David Höchster und Wolf Mosis als Zeugen die Geburt beim Bürgermesiter in Altenlotheim. Hebamme ist Maria Cristina Wolf.

1848
Verzeichnis der Militärdienstpflichtigen:
Laut Überweisungsliste von der "Gr. Bürgermeisterei Altenlotheim" (!) ist er zu Altenlotheim geboren.

1852 (?)
Er bekommt am 14. Oktober einen Heimathschein von unbestimmter Dauer für Frankfurt am Main.

1853
Der Lehrer Isaak Schönhof erscheint im Verzeichnis der in diesem Jahr Ein- bzw. Ausgezogenen als jemand, der zum Zwecke einer "bürgerlichen Niederlassung" von Vöhl nach Frankfurt geht. Sein Status ist noch nicht der eines Ortsbürgers, sondern er wird als Inwohner bezeichnet.

1854- 1886
Er besucht das Lehrerseminars in Friedberg, arbeitet als Lehrer in Gladenbach und von 1854- 1886 als Elementarlehrer am Philanthropin in Frankfurt.
Er veröffentlichte eine deutsche Schulgrammatik und ein Rechenbuch. [2]


[1] Er wird in der Geburtsanzeige beim Bürgermeister als das vierte Kind seiner Eltern bezeichnet
[2] Diese Angaben nach Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen