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Samstag,
7. Juli 2007
Mahnmal im Synagogen-Garten
E. R. Nele wird das Kunstwerk zur Erinnerung an deportierte Juden
gestalten
Vöhl. Ein Mahnmal im Garten der ehemaligen Vöhler Synagoge soll
künftig an die einst im Landkreis lebenden, deportierten Juden erinnern.
Was genau es darstellen wird, soll noch nicht verraten werden, doch
kommt Künstlerin E. R. Nele am Sonntag in die Synagoge. Dabei soll es
unter anderem um die Detailbesprechung für das Mahnmal gehen. Doch wird
E. R. Nele auch von 15 bis 16 Uhr die Ausstellung "Kunst aus Sternenbrettern“
in der Synagoge besuchen. Daran nimmt sie mit einem Kunstwerk teil.

Zu Gast in Vöhl: E.R. Nele. Foto: Julius/nh
"Wer mit ihr über ihre Kunst reden möchte, kann das dann tun",
sagt der Vorsitzende des Fördervereins der Synagoge, Kurt Willi Julius.
Er freut sich besonders über die Zusage Neles, das Mahnmal zu gestalten.
Wenn alles klappt, soll die Figur am 6. September enthüllt werden.
Vielseitige Künstlerin
E. R. Nele, Frankfurts vielseitigste Künstlerin, ist Bildhauerin, Grafikerin,
Schmuckkünstlerin, Designerin - eine zierliche Frau voller Energie.
Kunst und Leben gehören für sie untrennbar zusammen. Sie wurde 1932
in Berlin geboren, ist die Tochter des documenta-Gründers Arnold Bode.
Ein Werk von ihr gibt es auch in der derzeit laufenden Sternenbretter-Ausstellung
zu sehen (wir berichteten).
Mit dabei sind unter anderem: Wolfgang Niedecken (BAP) sowie die documenta-Künstler
Dani Karavan, E. R. Nele, Micha Ullman und Penny Hes Yassour. (may)
• Die Ausstellung in der ehemaligen Vöhler Synagoge ist an jedem Sonntag
von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
• Führungen auf Vereinbarung, Telefon 05635-336.