Waldeckische Landeszeitung und/oder Frankenberger Zeitung
Montag, 13. November 2006
Kraftakt mit sieben Etappen:
Sakralraum wird Ort der Begegnung
VÖHL (nv). "Nes gadol ha ja po. - Ein großes
Wunder ist hier geschehen.": Mit hebräischen Worten eröffnete
Kurt-Willi Julius, Vorsitzender des Förderkreises Synagoge Vöhl,
gestern Abend die Feierstunde zur Fertigstellung des Sakralraums. Für
jede der sieben mühevollen Sanierungsetappen entzündete er
eine Kerze. "Wir feiern den Abschluss des bedeutendsten Bauabschnitts",
freute er sich gemeinsam mit zahlreichen Gästen. "Der Förderkreis
hat die Synagoge der Vergessenheit entrissen", dankte Vöhls
Bürgermeister Harald Plünnecke für die geleistete Arbeit.
Das Fachwerkhaus in der Mittelgasse sei zu einem Ort der Begegnung,
des Friedens und Gedenkens, aber auch der Mahnung geworden. Mehr
in der Dienstagsausgabe.

Sieben Kerzen, sieben Etappen: Bis Kurt-Willi Julius, Vorsitzender
des Förderkreises Synagoge Vöhl, den Sakralraum gestern Abend
im Rahmen einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben konnte,
vergingen sieben Jahre. Für jeden Bauabschnitt entzündete
er eine
Kerze. Sein Dank galt allen, die sich an der Sanierung des ehemaligen
jüdischen Gotteshauses beteiligt haben. (Foto: nv)