Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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Dienstag, 10. August 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo


Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Am Dienstag, den 10. August setzt der Förderkreis Synagoge in Vöhl seine Reihe „Dienstagskino inder Synagoge“ fort mit einer Komödie des Regisseurs Dani Levy aus dem Jahr 2004, deren Titel aus Lizenzgründen nicht genannt werden darf. Zum Inhalt: In Erwartung einer Erbschaft findet sich die Familie Zuckermann zusammen. Doch Mammes Testament hält eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fällt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit über 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel und Jakob versöhnen - und wenn sie samt ihrer Familien das jüdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. Die Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein, Jakob (Jaeckie) ein Lebemann, der mit dem Judentum nichts mehr am Hut hat, und Samuel, der mit seiner Familie streng nach dem jüdischen Glauben lebt. Dennoch müssen sie sich zusammen raufen, denn beide Familien befinden sich in finanziellen Schwierigkeiten. Eine charmant-rasante Familienkomödie, die gerne Klischees bedient, um sie gleichermaßen ad absurdum zu führen. Mit jüdischem Humor nähert sich Levy nicht nur dem komplizierten deutsch-jüdischen Verhältnis, sondern thematisiert auch ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. "Endlich ein Film, der nicht die Gefahr birgt, dass man über uns Juden lacht, sondern in dem man mit uns lacht", schrieb Henryk M. Broder. Der Flilm wurde 2005 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als bester Spielfilm ausgezeichnet. In den Hauptrollen Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samuel und Rolf Hoppe.

Beginn 19 Uhr. Zugang zur Synagoge gibt es für maximal 25 Personen. Beim Betreten des Raums ist eine medizinische Maske zu tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Anmeldung über 05635-1022 mit Angabe Ihrer Kontaktdaten. Die aktuellen Corona-Vorschriften sind zu beachten.
 

Begleitprogramm der Kunstausstellung, 15.8.2021 - 31.10.2021



Diese Aufstellung ist noch nicht vollständig!
Sie wird laufend ergänzt!



Kunstausstellung „Stelenobjekte Synagoge Vöhl“


Veranstaltungen

Die Ausstellung ist geöffnet von 14.00 bis 17.00 Uhr.

An allen Tagen gibt es Kaffee und Kuchen.

 

 


Sonntag, 15. August

Vernissage der Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Musikalische Gestaltung: Annika Rink (Gitarre, Gesang, Percussion) und Katharina Fendel (Querflöte)

Samstag 21. August

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Richard-Rothschild Ausstellung

Sonntag, 22. August

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Richard-Rothschild Ausstellung

Führung über den jüdischen Friedhof

Samstag, 28. August

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ausstellung „Shtil, di nakht iz oysgeshternt
Ausstellung der Kunstwerke "Sternenbretter" aus der Synagoge

Sonntag, 29. August

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ausstellung „Shtil, di nakht iz oysgeshternt
Ausstellung der Kunstwerke "Sternenbretter" aus der Synagoge

Ernst Klein: „Otto Bernstein im Ghetto Theresienstadt und im DP-Lager Deggendorf – Erinnerungen und Gedichte“

Musik: Querflötenquintett (Sahra Küpfer, Evelyn Friesen, Anna Schwarz, Laura Staudt und Kim Vesper): 5 Klezmervariationen, Sonaten 1 und 5 von Telemann, Champagner Rag, Letzte Umarmung, Land of Milk and Honey, Allegro und Andante grazioso von Cambini und A Klezmer in Rio

Samstag, 4. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Dr. Christa Fianda präsentiert ihre Art der künstlerischen Gestaltung

In der Synagoge: Ausstellung Ulrike Gründel: „Kreatives Neues“

Sonntag, 5. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ausstellung Ulrike Gründel: „Kreatives Neues“

„Vöhler Geschichten“

Samstag, 11. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Carola Petersen präsentiert ihre Art der künstlerischen Gestaltung

Musik: Josina Schütze mit Philine Mitsch: El condor Pasa, La Cumparsita, 4 Stücke aus der Zauberflöte, Bouree von Bach, Gipsy Queen, A little Bit in Love, Ticco Ticco, Presto und Greensleaves

In der Synagoge: Ausstellung Ulrike Gründel: „Kreatives Neues“

18 Uhr im Schlossgarten: 170. Synagogenkonzert: Sistanagila: „Eine iranisch-israelische Musikaffaire“

Sonntag, 12. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Musik: Riverside Jazz Messengers

In der Synagoge: Ausstellung Ulrike Gründel: „Kreatives Neues“

Lesung: Ulrike Gründel: „Der Anzugstoff“ und andere Texte

Samstag, 18. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“
mit Bildern aus Orten des Landkreises

In der Synagoge: Karl-Thorwirth-Ausstellung

Sonntag, 19. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Karl-Thorwirth-Ausstellung
mit Bildern aus Orten des Landkreises

Samstag, 25. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Karl-Thorwirth-Ausstellung
mit Bildern aus Orten des Landkreises

Sonntag, 26. September

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Karl-Thorwirth-Ausstellung
mit Bildern aus Orten des Landkreises

Freitag, 1. Oktober 8-17 Uhr für Schulklassen

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Auf der Straße: „Out of the Box“, Ausstellung der #Region gegen Rassismus

Samstag, 2. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Musik: Pia Eberling (Klavier) Nuvole Bianche von Ludvico Einaudi, Walzer von Chopin, River flows in you, Filmmusik aus Sagenhafte Welt der Annelie, Türkischer Marsch und Halleluja (Leonard Cohen)

Sarah Küpfer und Robin Rauch: Saxofon-Duette

Sarah Küpfer und Maja Rauch: Querflöten-Duette

Dr. Christa Fianda präsentiert ihre Art der künstlerischen Gestaltung

Auf der Straße: „Out of the Box“, Ausstellung der #Region gegen Rassismus

Sonntag, 3. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Johannes Grötecke: „Jüdischer Humor“

Auf der Straße: „Out of the Box“, Ausstellung der #Region gegen Rassismus

Samstag, 9. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: „Krieg und Menschenrechte“, Ausstellung vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Sonntag, 10. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: „Krieg und Menschenrechte“, Ausstellung vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Samstag, 16. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Ghaku Okazaki präsentiert seine Art der künstlerischen Gestaltung

In der Synagoge: Ausstellung Ulrich Müller: „Du kannst sie sehen und rufen hören“ - Tiere in der Ederseeregion

Sonntag, 17. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ausstellung Ulrich Müller: „Du kannst sie sehen und rufen hören“ - Tiere in der Ederseeregion

In der Synagoge: 171. Synagogenkonzert: Karolina Petrova „Ich bin keine schwarze Tulpe“. Erinnerungen an die französische Sängerin Barbara in Texten und Chansons

Samstag, 23. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ulrich Müller: „Zwar anders, aber wie wir“ – Begegnungen in Indien

Sonntag, 24. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

In der Synagoge: Ulrich Müller: „Zwar anders, aber wie wir“ – Begegnungen in Indien

„Vöhler Geschichten III“

Samstag, 30. Oktober

Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

 

Sonntag, 31. Oktober

Finissage der Stelen-Ausstellung „Erinnern – Wachen – Erleben“

Beate Lambert (E-Piano, Gitarre, Geige, Gesang) und RoMa Barth (Klarinette, Saxophon, jazziges Keyboard und Gesang)

 

Sonntag, 15. August 2021, 14 Uhr, Vernissage der Kunstausstellung







Um 14.00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.


Folgende Personen sind für Grußworte angefragt:

- MdB Dr. Edgar Franke
- Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn
- Ein Vertreter/in der Förderregion Kellerwald-Edersee
- Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat
- 1. Begeordnete der Nationalparkgemeinde Vöhl Susanne Kubat

Bekanntgabe der sechs durch den Förderkreis Synagoge Vöhl erworbenen Kunstwerke

unter der Anwesenheit der Jury


- E.R. Nele, Künstlerin aus Frankfurt
- Marianne Dämmer, Waldeckischen Landeszeitung
- Petra Frömel, Landkreis Marburg- Biedenkopf
- Dr. Hartmut Wecker, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Berthold Herberz, Förderkreis Synagoge Vöhl

Die musikalische Begleitung gestalten

- Annika Rink (Gitarre, Gesang, Persussion)
- Katharina Fendel (Querflöte)

Es gibt Kaffee und Kuchen.



JÜDISCH-CHRISTLICHE DIALOGE



Jüdisch-christliche Dialoge


IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN NACHWEISLICH SEIT 1700 JAHREN AUF DEM GEBIET DES HEUTIGEN DEUTSCHLANDS. Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 



Quelle: https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de/wp-content/uploads/2020/11/Gemeindebrief_Titel_Kampagne_bzw.pdf


Eine ökumenische Kampagne regt dazu an, im Jubiläumsjahr 2021 die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum im Alltag neu zu entdecken: „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. 

Auf Plakaten in unseren Schaukästen, aber auch in digitalen Dialogen auf der Website, geht es um die Verwandtschaft, aber auch um die Eigenheiten der jeweiligen Tradition.
Weit zurück reicht die Verbindung zwischen christlicher und jüdischer Glaubensweise. Das Christentum hat seine Wurzeln ja im biblischen Judentum: Jesus war Jude und seine ersten Jüngerinnen und Jünger auch. Gerade bei unseren kirchlichen Festen wird dieser Zusammenhang vielfach deutlich – ganz besonders bei Ostern / Passah und Pfingsten / Schawuoth („Wochenfest“).

 Im Januar steht die Bibel im Zentrum. Juden und Christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Im Februar werden Purim und Karneval zu einander in Beziehung gesetzt und im März dann Ostern und Passah.
Unterschiede? Jede Menge! Jedoch gibt es immer wieder auch Parallelen und – manchmal an der Oberfläche oder tief verborgen: Gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.

Donnerstag, 9. Dez. 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Chanukka - Weihnachten

 

Jüdisch-christliche Dialoge 4/4


IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN SEIT 1700 JAHREN IN DEUTSCHLAND.

Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 

Mit der Veranstaltung:

Chanukka - Weihnachten

tragen wir zum Jubiläum bei.

Chanukka oder Lichterfest ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr.
Im Laufe der acht Tage werden acht Leuchten am Chanukka-Leuchter angezündet. Das neunte Licht dient nur dem Anzünden.
In diesem Jahr beginnt Chanukka am Abend des 28. Novembers und endet am 6. Dezember 2021.


Chanukka-Leuchter aus Frankfurt am Main 1681
Zacharias Shoukry, Chanukka-Leuchter, CC BY-SA 4.0

Pfarrer Reinhard Brand aus Kassel und 
Rabbiner Jehoshua Ahrens, Gemeinderabbiner in Darmstadt
,
werden in der in der Synagoge sprechen.



In der ökomenischen Kampagne zum Festjahr ist das Thema des
Monats Dezember: Chanukka - Weihnachten



Kunstausstellung ERINNERN-WACHEN-ERLEBEN, 15. August bis 31. Oktober 2021




Große Kunstausstellung in Vöhl

Der Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. lädt für die Zeit vom 15. August bis zum 31. Oktober zu einer großen Kunstausstellung im Hof der alten Synagoge ein. 32 Künstler aus allen Teilen Deutschlands stellen 35 Kunstwerke unter dem Leitmotiv „Erinnern – Wachen – Erleben“ vor. Die Ausstellung wird samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr und für Gruppen nach Voranmeldung auch zu anderen Terminen geöffnet sein.
 
Unsere Ziele:
  1. Sechs dieser Kunstwerke wird der Förderkreis im Rahmen eines Wettbewerbs für Vöhl erwerben und auf Dauer neben der Synagoge platzieren. Wir wollen damit die Synagoge als einen Ort von Kunst und Kultur hervorheben.
  2. Mit der Ausstellung wollen wir angesichts der vielen mit der Pandemie zusammenhängenden Probleme die bildenden Künstler unterstützen. Deshalb können die anderen 29 Kunstwerke erworben werden. Die Künstler haben Entwürfe ihrer Arbeiten eingesandt. Sie sind sehr verschieden gestaltet und es absolut wert, auf öffentlichen Plätzen, vor repräsentativen Gebäuden, auf Friedhöfen oder in einem Garten zu stehen.
  3. Mit Hilfe von HNA und WLZ, im Internet und auf verschiedenen Kulturportalen in ganz Deutschland wird für den Besuch der Ausstellung geworben werden. Wir rechnen mit vielen hundert, wahrscheinlich einigen tausend Besuchern während der Ausstellungszeit. Mit der Terminwahl von den Sommerferien bis über die Herbstferien hinaus will der Förderkreis auch die durch Corona stark gebeutelten gastronomischen und Beherbergungsbetriebe in Vöhl und Umgebung unterstützen.
Der Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. schafft dies alles nicht allein. Finanzielle Unterstützung ist von verschiedenen Institutionen in Aussicht gestellt bzw. auch schon zugesagt worden. Wir bitten nun auch unsere Vereinsmitglieder und die Vöhlerinnen und Vöhler um Unterstützung, machen aber auch Angebote.

Ausstellungsführer

Rechtzeitig vor Ausstellungsbeginn wird in einer Auflage von 2000 Stück eine fast hundertseitige Broschüre in DIN A5-Format gedruckt, in der die Künstler und ihre Kunstwerke vorgestellt werden. Mehrere hundert Broschüren stellen wir dann den Künstlern zur Verfügung, um in ihrem jeweiligen Umfeld für den Besuch der Ausstellung zu werben. Die anderen Exemplare werden in der Region verteilt oder den Besuchern der Ausstellung kostenlos ausgehändigt und ihnen beim Rundgang durch die Ausstellung helfen. Eine Online-Version werden wir an mehrere hundert Gedenk- und Erinnerungsstätten und andere Institutionen in Deutschland verschicken.
Wir laden Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ein, in dieser Broschüre mit einer viertelseitigen Anzeige (ca. 5,5 x 8 cm) kostenlos für den Besuch ihres Betriebs zu werben. Kostenlos deshalb, weil der Druck durch entsprechende Zuschüsse bereits finanziert ist. Und kostenlos vor allem auch deshalb, weil wir dem einheimischen Gastgewerbe helfen wollen, die Folgen der Pandemie zu überwinden. Wir können nur einigen Betrieben dieses Angebot unterbreiten. Natürlich haben wir nichts gegen eine Spende nach Ausstellungsende einzuwenden, wenn die Werbung sich entsprechend ausgezahlt hat.

Bauzäune und Planen

Außerhalb der Öffnungszeiten müssen wir die Kunstwerke im Rahmen unserer Möglichkeiten schützen. Wir machen das mit Videoüberwachung, werden aber auch Bauzäune aufstellen und mit Planen als Sichtschutz versehen. Diese Planen können bzw. sollen künstlerisch gestaltet werden. Wir suchen dafür junge Leute – Schulklassen, Jugendfeuerwehren, Jugendabteilungen anderer Vereine oder Freundesgruppen – mit künstlerischen Fähigkeiten, die die Planen gestalten. Die Gestaltung sollte natürlich zur Kunstausstellung passen. Wir bitten zunächst um einen Entwurf. Wahrscheinlich können wir keine Honorare zahlen, aber die Künstler können sich angemessen auf der Plane „verewigen“.

Kaffee und Kuchen

Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Das ist auch die Zeit für Kaffee und Kuchen. An allen Veranstaltungstagen soll es dieses Angebot geben, auch für Menschen, die nicht die Kunstausstellung besuchen wollen. Der Vorstand ist nicht in der Lage, an allen 23 Nachmittagen diesen Service anzubieten. Wir suchen Frauen und Männer, die uns mit einer Kuchen- oder Tortenspende unterstützen und bzw. oder die an einem oder mehreren der Nachmittage beim Verkauf helfen.

Begleitveranstaltungen

An vielen, vielleicht an allen Wochenenden würden wir gern weitere Veranstaltungen vorsehen. Zum Beispiel:
    - kleine Konzerte im Hof oder im Inneren der Synagoge, als Solist oder Duo, mit Instrumenten und/oder Gesang
       - Bilder- oder Foto-Ausstellungen im großen Sakralraum zu einem bestimmten Thema,
    - eine Bilder-Ausstellung zum Thema der Stelen-Ausstellung: Erinnern – Mahnen – Erleben
    - einen thematisch angemessenen Vortrag
Auch hier gilt: Wahrscheinlich können wir keine oder nur kleine Honorare zahlen, aber die Künstler können sich präsentieren und wirken bei einem besonderen Ereignis mit.
Ansprechpartnerin für Kaffee und Kuchen ist Christel Schiller (05635-796), für alle anderen Bereiche Karl-Heinz Stadtler (05635-1491, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die Aufstellungsfläche der 6 anzukaufenden Stelen:


Foto: Karl-Heinz Stadtler


Foto: Karl-Heinz Stadtler


Donnerstag, 23. Sept. 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Jom Kippur - Buße Abendmahl



Jüdisch-christliche Dialoge 3/4


IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN SEIT 1700 JAHREN IN DEUTSCHLAND.

Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 

Mit der Veranstaltung:

Jom Kippur - Buße und Abendmahl

tragen wir zum Jubiläum bei.

Veranstaltungsort: Martinskirche in Vöhl


Jom Kippur deutsch zumeist Versöhnungstag , ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird nach dem  jüdischem Kalendersystem festgelegt. Dieses Jahr fällt er auf den 28. September 2020. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest Rosch ha-Schana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr. Jom Kippur wird von einer Mehrheit der Juden, auch nicht religiösen, in mehr oder weniger strikter Form eingehalten.



Maurycy Gottlieb artist QS:P170,Q443136, Maurycy Gottlieb - Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons


Pfarrer Dr. Manuel Goldmann, Großkrotzenburg, und für die jüdische Seite
Christopher Willing, Vorsitzender des Vereins zur Rettung der Synagoge Felsberg e.V.
,
werden in der in der Kirche miteinander sprechen.



In der ökomenischen Kampagne zum Festjahr ist das Thema des
Monats September: Jom Kippur beziehungsweise Buße und Abendmahl


Samstag, 11. September 2021, 18 Uhr, Sistanagila


170. Synagogenkonzert

Sistanagila

Open Air im Schlossgarten am Henkelhaus

Foto: Sistanagila

Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog.

Die Musiker demonstrieren diesen Dialog in Sistanagila, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die sie am Ende zu sich selber führt

Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.


Die Musiker sind:

Gesang und musikalische Leitung: Yuval Halpern
Gitarre: Hemad Darabi
Tombak: Jawad Salkhordeh
Kontrabass: Avi Albers Ben Chamo
Saxophon: Omri Abramov
Initiator und Management: Babak Shafian



Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Sonntag, 17. Oktober 2021, 15 und 18 Uhr - Karolina Petrova


171. Synagogenkonzert


'Ich bin keine schwarze Tulpe'

Erinnerung an die französische Sängerin Barbara
in Texten und Chansons


Karolina Petrova
Foto: John Kanone

Hans-Richard Ludewig
Foto: Thomas Kruse
 
 
Ich singe mein Leben sagt die 1930 als Tochter jüdischer Emigranten in Paris geborene Barbara.

In Frankreich ist die gebürtige Pariserin aus der Reihe der Chansoninterpreten nicht wegzudenken, doch in Deutschland kennt man fast nur das Chanson “Göttingen”,
das sie bei einer Reise dorthin als Liebeserklärung an die Stadt schreibt und damit einen Beitrag für die Aussöhnung von Frankreich und Deutschland leistet.
Gemeinsam mit ihrem Pianisten Hans-Richard Ludewig ist es Karolina Petrova gelungen, ein einfühlsames Portrait über Barbara zu schaffen,
in dem sie anhand von Texten und Chansons, gesungen in Französisch und Deutsch, die Facetten dieser Persönlichkeit aufzeigt.

Ein sinnlicher Abend der berührt, betört, bewegt und entführt in eine Welt voller Melancholie, Eigensinn und Schönheit.
In die Welt von Barbara.

Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).


Samstag, 27. November 2021, 19 Uhr, Ensemble Santiago


172. Synagogenkonzert

Ensemble Santiago feat. Faleh Khaless:„Ochos Candelikas“

Foto: Ensemble Santiago

Die Musikerinnen und Musiker des Trio Santiagos vereint ein weiter stilistischer Horizont. Sie lassen mit feiner Spielkultur spanische Musik der Renaissance- und Barockzeit erklingen. Dynamisch kraftvoll spielen sie Musik der jüdischen Tradition oder Melodien der Balkanregion. Khaless Faleh (arabische Laute) nimmt die Zuhörer mit seinem virtuosen Lautenspiel mit auf eine wundervolle Reise in die magische Welt der arabischen Musik. Der aus Tunesien stammende Musiker hat klassische arabische Musik studiert und bei zahlreichen internationalen Festivals konzertiert. Mit seiner virtuosen Spieltechnik und der emotionalen Wärme seines Vortrags hat er vor einigen Monaten auch hier in der Region viele Zuhörer begeistert.

Miteinander, vereint durch einen weiten stilistischen Horizont, reisen die Musiker zu Meeting Points, die sie in südamerikanischer, arabischer, jüdischer und mediterraner Musik entdecken. In ausgefuchsten Bearbeitungen lassen sie handgemachte, leidenschaftlich gespielte Musik erklingen.

Das Ensemble Santiago hat:

bereits mehrfach im Rahmen des Kultursommer Mittelhessen konzertiert.

2016 haben die Musikerinnen und Musiker beim Festival „Sfax capital of arabic  culture 2016“ in Tunesien musiziert und 2018 beim größten deutschen WorldMusicFestval in Rudolstadt gespielt.

Weitere Infos: www.JohannesTreml.de

Annika Rink studiert seit 2014 Musik und Spanisch an der Universität Kassel. Zu ihren Leidenschaften zählen neben der Gitarre der Gesang und der (Flamenco-) Tanz. Durch ihre Affinität zur hispanischen Kultur unternimmt regelmäßige Reisen nach Spanien und Südamerika, wo sie gezielt mit der dortigen Folklore in Kontakt kommt.

Katharina Fendel ist 2. Preisträgerin im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“, sie hat an der Detmolder Musikakademie Flöte studiert. Mit Hilfe ihres tiefen Einfühlungs-vermögens und  ihrer Improvisationkunst gestaltet sie ganz wesentlich den Klang des Ensembles.

Johannes Treml hat in Österreich klassische Gitarre studiert und mit dem Ensemble Guitart auf internationalen Festivals konzertiert. Nach dem Studium hat er sich intensiv mit Flamenco- und lateinamerikanischer Musik beschäftigt. Aus seiner Feder stammen die Bearbeitungen für das  Ensemble Santiago.

Christoph Oppenheimer hat seine musikalische Ausbildung hauptsächlich bei Meistertrommlern auf Kuba erhalten. Er setzt mit seinen Perkussionsinstrumenten ganz entscheidende Akzente im Gesamtklang.

Faleh Khaless ist marokkanischer Abstammung  und hat in Tunesien klassische arabische Musik studiert. Durch sein nuancenreiches, hochvirtuoses  Lautenspiel und die emotionalen Wärme seines Vortrags hat er zahlreiche Preise gewonnen und viele Einladungen zu internationalen Weltmusikfestivals erhalten.

Er vereint in seinen aktuellen Formationen Elemente aus arabisch-andalusischer Musik, Flamenco, Blues und Jazz.

Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).




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