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"Synagoge in Vöhl" e.V.

Saxofon-Show mit viel Humor

Saxofon-Show mit viel Humor

 

Goldene Schwestern: Inken Röhrs (Sopran), Elisabeth Fläming (Alt), Sigrun Krüger (Tenor) und Kerstin Röhn (Bariton) bei ihrem Auftritt in der Vöhler Synagoge. Foto: ©Armin Hennig

 

Von Armin Hennig

Vöhl. Musikalische Perfektion mit großartiger Show und einem Spritzer Humor, das ist das Erfolgsrezept von Sistergold, die mit ihrem aktuellen Programm „Saxesse“ zum zweiten Mal in der Alten Synagoge in Vöhl auftraten. Im vieldeutigen Titel klingt ebenso das englische Wort für Erfolg wie das bevorzugte Instrument der vier Frauen in seiner weiblichen Form mit an.

Zum eigenen Arrangement von „I feel good“ und mit viel Show und Humor bahnten sich Inken Röhrs (Sopran), Elisabeth Fläming (Alt), Sigrun Krüger (Tenor) und Kerstin Röhn (Bariton) ihren Weg zur Bühne und stellten sich und die Qualitäten ihrer Instrumente schon einmal vor.

Mit einem großartig choreografierten Sprung in die Anfänge des Jazz, einem Klarinettensolo von Sigrun Krüger und Klassikern wie dem „Tiger Rag“ ging die musikalisch ebenso bedeutsame wie unterhaltsame Show munter weiter.

Für das Grand Quartett von Friedrich Kuhlau, das ursprünglich für vier Flöten komponiert war, tauschte Kerstin Röhn, die bis dahin mit der Baritonklarinette überwiegend Rhythmusarbeit geleistet hatte, nun Instrument und Mundstück mit Inken Röhrs. Das Arrangement für das bis dahin bekannteste Stück des Programms stammte auch von ihr einschließlich der Einleitung, einem wieder auf dem Baritonsax geblasenen Zitat aus Joaquin Rodrigos Concierto di Aranjuez, ehe das Duo Fläming/Krüger unter rasanter Beschleunigung Chick Coreas „Spain“ anstimmte. Während die Tenorsaxofonistin im Solo das Thema weiterentwickelte, wechselte die Altistin auf die Flöte und setzte mit neuem Instrument den Gipfelpunkt in dieser spanischen Fantasie.

Show und Spektakel kamen auch im weiteren Verlauf des Programms nicht zu kurz, so legte Inken Röhrs zum Swingklassiker „Tuxedo Junction“ einen Stepptanz aufs Parkett und stahl ihrer gerade noch Solo spielenden Kollegin Elisabeth Fläming die Aufmerksamkeit. Diese wiederum revanchierte sich beim Sopran-Sax-Showcase „Schwarze Augen“ mit einem wilden Cancan vor dem Finale Furioso mit maximaler Endbeschleunigung. Zu Bossanova-Klängen folgte der heitere Abschluss, in dem die vier Virtuosinnen das Aufholen des durch die Umleitung am Ortseingang entstandenen Zeitverlusts als Pantomime mit Schneuzen, Schminken, Entfusseln und „Überkreuzspielen“ auf die Bühne der Alten Synagoge brachten.

 
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