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"Synagoge in Vöhl"
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Fluchtgedanken 3.0

© Armin Hennig / WLZ 12.09.17 

„Fluchtgedanken 3.0“ in der Vöhler Synagoge



Eindringlich: Barbara Gottwald und Jessica Stukenberg haben Einwanderer-Erfahrungen inszeniert. 

Vöhl. Eindringlich und verstörend geriet der Auftritt von Barbara Gottwald und Jessica Stukenberg mit der Theaterproduktion „Fluchtgedanken 3.0 – Über das Leben in der neuen Heimat“ in der Vöhler Synagoge: Die beiden Schauspielerinnen hatten Interviews mit Angehörigen von drei unterschiedlichen Einwanderergenerationen zu einer an die Substanz gehenden Stunde verdichtet.

 

Dabei machten sie die Erfahrungen von Heimatvertriebenen, Gastarbeitern der ersten Generation und den Asyl-Suchenden aus Afghanistan und Afrika vergleichbar, ohne zu relativieren. 
Die Gestaltung existenzieller Erfahrungen auf der Flucht, des Ringens um den kleinsten Vorteil und des Bruchs jeder menschlichen Solidarität gelang unmittelbar, doch nachhaltig unter die Haut gingen die alltäglichen Unsensibilitäten auf amtlicher Seite. (Armin Hennig)
 
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