Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl"

Über uns

Wichtige Daten zum Förderkreis (Stand: Juli 2005, teilweise Mai 2006) 


Gründung des Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.:

  • November 1999

 

Ziele: (siehe auch unter: Startseite - Kontakt - Vereinssatzung)

  • Erhalt und Restaurierung der ehemaligen Synagoge in Vöhl;
  • Aufbau eines Museums, das Christlich-Jüdisches Zusammenleben in der Geschichte Vöhls dokumentiert, an frühere jüdische Bürger erinnert und Zugang zur jüdischen Kultur, Religion und Tradition vermitteln helfen soll

 

Mitgliederzahl:

  • 204

(Gründungsmitglieder am 09.11.1999: 74)

 

Mitgliedsbeitrag:

  • 15 EUR bzw. 7,50 EUR für weitere Familienangehörige, sozial Schwache etc. (Mindestbeitrag)

 Bankverbindung / Spendenkonto:

  • Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.;

Sparkasse Waldeck-Frankenberg;

BIC: HELADEF1KOR (frühere BLZ: 523 500 05);

IBAN: DE56523500050007007222 (frühere Kto.-Nr.: 0007007222)

       (Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch Bescheinigung des                                                               Finanzamtes Frankenberg vom 03.12.1999)

 

Eigentumsübergang des Gebäudes in den Besitz des Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.:

  • Februar 2000

 

Kaufpreis:

  • 45.000,- DM

       (davon wurden 40.000,- DM als einmalige Summe von der Gemeinde Vöhl zur Verfügung                   gestellt, die Restsumme plus Erwerbsnebenkosten vom Verein aufgebracht)

 

bisherige Renovierungsmaßnahmen:

  • ständige Aufräum- und Säuberungsarbeiten in Eigenleistung;
  • Reparatur des Daches im Frühjahr 2000;
  • Austausch einiger schadhafter Balken im Frühjahr 2000;
  • Einbau zusätzlicher Balken zur notwendigen Aussteifung des Dachstuhls im Frühjahr 2000;
  • Neuanfertigung des zerstörten runden Holzfensters mit Davidstern im Herbst 2000/Frühjahr 2001;
  • Abriß der in den Sakralraum hineingebauten Toilette in Eigenleistung im April/Mai 2002;
  • Neubau einer Toilette sowie der notwendigen Sanitärinstallationen in Eigenleistung im April/Mai 2002;
  • vollständige Renovierung zweier Fassaden von Juli bis Dezember 2002; Fotos unter "Bilder - Renovierung";
  • vorbereitende Untersuchung für die Restaurierung des Innenraumes durch zwei Restauratoren im Mai 2003
  • Ermittlung des später zu erwartenden Wärmebedarfs und der zu installierenden Heizung durch eine Fachfirma im Sommer 2003;
  • vollständige Renovierung der Kuppel mit Geldern des World Monuments Fund - Jewish Heritage Grant in New York im Oktober/November 2003

      (Vöhl ist bislang die erste und einzige Synagoge in Deutschland, die von dort Gelder erhielt)

  • vollständige Renovierung der dritten Fassade von April bis Juli 2004
  • Austausch der Schwelle und zahlreicher maroder Balken an der rückwärtigen Innenwand des Sakralraums im Mai/Juni 2004
  • Aussteifung der Empore im Oktober 2004
  • Spende und Anfertigung des neuen zentralen Deckenleuchters durch Schmiedemeister Heinrich Figge aus Höringhausen (Entwurf: Dr. h.c. Thea Altaras, + 28.09.2004); Einweihung am 9. November 2004
  • Einbau der nach historischem Vorbild neu gefertigten Eingangstür im Dezember 2004
  • vollständige Renovierung der letzten Fassade im Mai/Juni 2005
  • Beginn der Renovierung des Sakralraums im Juni 2005
  • Renovierung des Sandsteinbodens, wiederum mit Geldern des World Monuments Fund - Jewish Heritage Grant in New York im August 2005
  • Einbau einer Wand- und Fußbodenheizung im Sakralraum, provisorische Inbetriebnahme im November 2005

 
regelmäßige Öffnungszeiten: (siehe auch unter Startseite - Aktuelles)

  • an jedem zweiten Sonntag im Monat von 15 Uhr bis mindestens 16 Uhr;
  • jederzeit nach telefonischer Vereinbarung unter 05635-1491 bzw. e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Besucher bis heute:

  • über 12.000

      (darunter auch mehr als 70 Schulklassen aus Schulen der Umgebung und Schulen aus Hessen          oder anderen Bundesländern, die sich in nahegelegenen Jugendherbergen auf Studienfahrt              befanden, zahlreiche kirchliche Gruppen, z.B. Konfirmanden)

bisherige Veranstaltungen: (siehe auch unter: Startseite - Veranstaltungen - Rückblick)

  • Besuch der ehemaligen jüdischen Bürger Vöhls vom 6. - 14. September 2000
  • Aufbau einer umfangreichen Ausstellung mit Dokumenten zur jüdischen Geschichte Vöhls in den Nebenräumen der Synagoge;
  • bisher mehr als 90 offene Sonntage;
  • über 180 Öfnungstermine nach Vereinbarung
  • Vorträge, Film- und Diavorführungen durch K.-H. Stadtler zu den Themen :

Informationen über die Geschichte der Synagoge in Vöhl

  • Die jüdische Schule in Vöhl
  • Jüdisches Gewerbe in Vöhl
  • Christen und Juden in den Notzeiten vor der 1848er Revolution
  • Der jüdische Friedhof in Vöhl
  • Die Geschehnisse rund um den 9. November 1938 im Landkreis Waldeck-Frankenberg
  • Geschichte der Judenverfolgung
  • Jüdische Kultur und Religion
  • Jüdische Feiertage
  • Die Mikwe, das rituelle Tauchbad der Juden
  • Vortrag von Werner Eger:  Wie die Juden zu ihren Namen kamen
  • Spaziergänge durch das „jüdische“ Vöhl und zum jüdischen Friedhof unter der Leitung von Karl-Heinz Stadtler
  • jährliche Gedenkveranstaltungen zur Pogromnacht am 9. November 1938
  • christlich-jüdische Religionsgespräche ("Channuka - Advent"; "Pessach - Ostern")
  • 31 Synagogenkonzerte mit klassischer, hebräischer, jiddischer und sefardischer Musik
  • 2 Theaterveranstaltungen
  • 1 literarische Veranstaltung mit Sally Perel
  • 1 Kabarettabend mit den Wellküren in der Vöhler Henkelhalle
  • 1 Kinderkonzert mit Frederik Vahle in der Turnhalle der MPS Vöhl
  • 1 Weihnachtskonzert mit der Gruppe "Aquabella" in der Martinskirche
  • 4x "Kino in der Synagoge" (DVD auf Großleinwand) mit preisgekrönten Spielfilmen
  • umfangreiches Programm zum Jubiläum "175 Jahre Weihe der Synagoge Vöhl (28.08.1829)" am 28.08.2004 mit Musikern aus Südafrika und einem Festvortrag von Ursula Homann zum Thema "Goethe und die Juden"
  • Vorstellung des Förderkreises beim Landeskirchentag in Melsungen 2000, bei mehreren Hessischen Tagen der Denkmalpflege, beim Wiesenfelder Kräutermarkt
  • umfangreiches eigenes Programm zu den Tagen des Offenen Denkmals 2000- 2005
  • Preis beim Wettbewerb der Hessischen Landesregierung "Innovatives Ehrenamt" im Dezember 2000
  • Ausstellung mit Schülerarbeiten zu jüdischen Feiertagen von August bis September 2000
  • Bau einer Laubhütte zum Laubhüttenfest durch Schüler im Oktober 2000, abschließendes Gartenfest
  • umfangreiche Ausstellung im Kreishaus Korbach mit Bildern von Walter Schauderna und Kurt-Willi Julius, Texten über die Geschichte des Förderkreises, Ausstellungsstücken (rituelle Gegenstände, Bücher, Medien zu den Themen 'Judentum' und 'Judenverfolgung)'
  • Ausstellung wertvoller alter Bücher und Gegenstände aus dem Besitz von Carl Solbach aus Obernburg, die in Beziehung zum Alten Testament und zum Judentum stehen im Landgasthaus Appelbaum und in der Synagoge
  • Ausstellung "Shtil, di Nacht iz Oysgeshternt" - Kunst aus Sternenbrettern im Mai/Juni 2005 mit 1400 Besuchern

 

Vorhaben und Veranstaltungen in 2006: (siehe auch unter Startseite - Aktuelles - Veranstaltungen)

  • weitere Renovierungsmaßnahmen (Fertigstellung des Sakralraums)
  • regelmäßige offene Sonntage
  • zahlreiche Vorträge und Rundgänge durch das "jüdische" Vöhl
  • Ausstellung "Shtil, di Nacht iz Oysgeshternt" - Kunst aus Sternenbrettern im Mai/Juni 2005
  • 2 Synagogenkonzerte und 1 Theaterabend zwischen Mai und November 2005
  • Teilnahme "Tag des offenen Denkmals" 2005 mit Sonderprogramm

 

Publikationen:

  • Die Synagoge zu Vöhl am Edersee (K.-H. Stadtler; 17 S., Eigenvertrieb; 6.- EUR)
  • Ehemals von jüdischen Bürgern bewohnte Häuser in Vöhl (J. Evers, 10 S., Eigenvertrieb; 5.- EUR)
  • Faltblätter (kostenlos)
  • Bislang wurde in fast 700 Presseartikeln regionaler und überregionaler Tageszeitungen sowie einigen Fernseh- und Hörfunkbeiträgen über Synagoge und Arbeit des Förderkreises berichtetet

 

Internet:

  • Website: www.synagoge-voehl.de
  • Powerpoint-Präsentation
  • englische Version der Powerpoint-Präsentation
  • Jahreschronik 2002 als Powerpoint-Präsentation
  • Jahreschronik 2003 als Powerpoint-Präsentation

 

wissenschaftlicher Beirat:

  • Dr. Dietfried Krause-Vilmar, Universität Gesamthochschule Kassel
  • Claus Hömberg, Edertal; der mit der Renovierung beauftragte Architekt
  • Ernst Klein, Volkmarsen; Geschichtsverein Waldeck und Vorsitzender des Vereins AK Rückblende "Gegen das Vergessen" e.V.
  • Karl Hermann Völker, Burgwald-Wiesenfeld; Lehrer; Geschichtsverein Frankenberg (Eder)
  • Karl-Heinz Stadtler, Vöhl; Lehrer; Geschichtsverein Itter-Hessenstein
  • Wolf-Michael Hack, Korbach; Lehrer; Geschichtsverein Itter-Hessenstein
  • Barbara Küpfer, Vöhl-Kirchlotheim; Musik- und Religionspädagogin

 

Das Mitglied des wissenschaftlichen Beirats Dr. h.c. Thea Altaras, Architektin, Verfasserin mehrerer Bücher über Landsynagogen, verstarb am 28. September 2004 in Giessen. Der Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V. verdankt ihr Vieles. Einen Nachruf und einen Lebenslauf finden Sie HIER.

 

Das Mitglied des wissenschaftlichen Beirats Prof. Dr. Ing. Michael Neumann, Landesamt für Denkmalpflege Hessen - Außenstelle Marburg verstarb im März 2003 nach langer, schwerer Krankheit. Wir werden ihn vermissen. Lesen Sie einen Nachruf, verfasst von Karl Hermann Völker.

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