Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl"

Bär, Adolph

Adolph Bär                              Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb.: ca. 1855
gest.: ?

Eltern:
Salomon Bär (1815- 1881) und
Wilhelmine, geb. Liebmann (genannt Minna; vor 1825- nach 1887)

Geschwister:
Geschwister:
Louis (1843- 1862 oder 1863)
Hermann (1849- nach 1908)

Wohnung in Vöhl:
wohl in der Wohnung im Synagogengebäude Mittelgasse 9


1867
Schüler an der israelitischen Elemenarschule, gemeinsam mit Emil Liebmann, Hermann, Bertha und Lina Frankenthal

Bär, Emil

Emil Bär                                   Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb. 26.8.1847 in Vöhl
gest. 30.8.1847

Eltern:
Salomon Bär (1815- 1881) und
Wilhelmine, geb. Liebmann (genannt Minna; vor 1825- nach 1887)

Geschwister:
Louis (1843- 1862 oder 1863)

Bär, Hermann


Hermann Bär                           Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb. 3.12.1849 in Vöhl
gest. ? (nach 1908)

Eltern:
Salomon Bär (1815- 1881) und
Wilhelmine, geb. Liebmann (genannt Minna; vor 1825- nach 1887)

Geschwister:
Louis (1843- 1862 oder 1863)
Adolph (1855- ?)

Ehefrau:
Laura, geb. ?

Wohnung in Vöhl:
wohl im Synagogengebäude Mittelgasse 9

Beruf:
Kaufmann

1864
Am 2. Oktober (wahrscheinlich im Jahr 1864) erhält er einen Heimathschein für einen Aufenthalt im Großherzogthum Hessen

1888/89
Hermann Bär - nicht mehr in Vöhl wohnhaft - stellt für die Armen des Ortes 20 Mark zur Verfügung. Der Fonds der Gemeinde sieht außerdem ca 36 Mark für diesen Zweck vor

1890
Hermann Bär stellt aus Anlass des Sterbetages seines Vaters für die Armen des Ortes 20 Mark zur Verfügung.

1908
Hermann Bär ist Kaufmann in Köln
Ehefrau Laura macht mit Kind 1908 Urlaub bei Rothschilds

Bär, Leopold


Leopold Bär                            Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb. vor 1830
+ ?

Eltern:
Lazarus Baer
Eva Baer, geb. David

Geschwister:
Salomon Bär (1815-1881)

1843
Er erlernt mit Hilfe des "Vereins für sittliche und bürgerliche Verbesserung der Juden" in Wimpfen das Schlosserhandwerk.

1844
Am 22.4. ist er im Vöhler Gesinderegister als Schüler Salomon Bärs gemeldet.

1845
Leopold Bär hält sich ungefähr ein 3/4 -Jahr in Vöhl auf. Die Vöhler Sektion des Vereins für sittliche und bürgerliche Verbesserung der Israeliten beschwert sich deswegen beim Kreisrath. Bär erklärt dem Kreisrat, dass er brustleidend sei und die schwere Arbeit eines Schlossers ohne Gefahr für seine Gesundheit nicht fortbetreiben könne.

Der Kreisrath ordnet eine Untersuchung durch den Großherzoglich Hessischen Physicatsarzt an.

Bär, Louis


Luis Bär                                   Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb.: 10.5.1843
gest.: wohl 1862 oder 1863

Eltern:
Salomon Bär (1815- 1881) und
Wilhelmine, geb. Liebmann (genannt Minna; vor 1825- nach 1887)

Geschwister:
Emil (1847- 1847)
Hermann (1849- nach 1908)
Adolph (ca. 1855- ?)

Familienstand:
wohl ledig

Beruf:
Kaufmann

Wohnung in Vöhl:
wohl in der Wohnung im Synagogengebäude Mittelgasse 9


1858
Er erhält am 26. Juli einen Heimathschein für einen Aufenthalt in Frankfurt.

1862
Im Verzeichnis der Militärdienstpflichtigen wird er bezeichnet als:
Kaufmann, reich, untauglich

1863
Im Verzeichnis der Militärdienstpflichtigen heißt es: "den voriger Musterung als temporär untauglich zur nächsten Musterung verwiesen"
mit Bleistift ist ein Kreuz hinter dem Namen eingefügt, also möglicherweise zwischenzeitlich verstorben

Bär, Minna


Minna Bär                                Stammbaum Familie Bär
Fortsetzung
geb.: ? (wahrscheinlich vor 1830)
gest.: ? (nach 1887)

Eltern:
evtl. Emanuel Liebmann (geb. vor 1795)
und Johanette Liebmann, geb. Salomon (geb. vor 1795)

Geschwister:
evtl. Salomon Liebmann [2]

Ehegatte:
Salomon Bär

Kinder:
Louis, 1843-1862/63
Emil, 1847-1847
Hermann, 1849-1908
Adolph, ca 1855-?

Wohnung:
Mindestens bis in die 60er Jahre hinein, wahrscheinlich bis zum Tod ihres Mannes im Jahre 1881 in der Mittelgasse 9 (Synagoge),
1887 in Offenbach


1867
Salomon Bär entschuldigt sein Fehlen in der Schule gegenüber der Schul-Commission: "weil meine Frau ziemlich bedeutend erkrankt darniederlag."

1869
Minna Bär unterschreibt die Empfangsbestätigung offizieller Schreiben, die an ihren Mann gerichtet sind.

1887
"Frau Lehrer Bär in Offenbach wohnhaft" stellt der Gemeinde Vöhl für die Auszahlung an die bedürftigsten Armen 15 Mark zur Verfügung. Im selben Jahr werden von der Gemeindekasse ca. 42 Mark an Armengeld ausgezahlt. [3]


[1] Manchmal wird sie Mine oder Wilhelmine genannt.
[2] Sie ist wahrscheinlich verwandt mit Salomon Liebmann; dafür spricht der Geburtsname im Zusammenhang mit der Tatsache, dass dieser 1881 den Tod ihres Mannes Salomon beim Standesamt in Vöhl anzeigt; vielleicht ist er der Bruder Minnas.
[3] Als Empfänger des Armengeldes sind in den Gemeindeakten nie Juden genannt; möglicherweise war die Sorge um die armen Juden allein Angelegenheit der Religionsgemeinde

Bär, Wilhelmine


Wilhelmine Bär                       Stammbaum Familie Bär
geb. Liebmann
Fortsetzung
geb.: ? (wahrscheinlich vor 1830) gest.: ? (nach 1887)

Eltern:
evtl. Emanuel Liebmann (geb. vor 1795)
und Johanette Liebmann, geb. Salomon (geb. vor 1795)

Geschwister:
evtl. Salomon Liebmann (1816- nach 1888) [2]

Ehegatte:
Salomon Bär (1815- 1881)

Kinder:
Louis (1843- 1862 oder 1863)
Emil (1847- 1847)
Hermann (1849- 1908)
Adolph (ca. 1855- ?)

Wohnung:
Mindestens bis in die 60er Jahre hinein, wahrscheinlich bis zum Tod ihres Mannes im Jahre 1881 in der Mittelgasse 9 (Synagoge),
1887 in Offenbach


1867
Salomon Bär entschuldigt sein Fehlen in der Schule gegenüber der Schul-Commission: "weil meine Frau ziemlich bedeutend erkrankt darniederlag."

1869
Minna Bär unterschreibt die Empfangsbestätigung offizieller Schreiben, die an ihren Mann gerichtet sind.

1887
"Frau Lehrer Bär in Offenbach wohnhaft" stellt der Gemeinde Vöhl für die Auszahlung an die bedürftigsten Armen 15 Mark zur Verfügung. Im selben Jahr werden von der Gemeindekasse ca. 42 Mark an Armengeld ausgezahlt. [3]


[1] Manchmal wird sie Minna oder Mine genannt.
[2] Sie ist wahrscheinlich verwandt mit Salomon Liebmann; dafür spricht der Geburtsname im Zusammenhang mit der Tatsache, dass dieser 1881 den Tod ihres Mannes Salomon beim Standesamt in Vöhl anzeigt; vielleicht ist er der Bruder Minnas.
[3] Als Empfänger des Armengeldes sind in den Gemeindeakten nie Juden genannt; möglicherweise war die Sorge um die armen Juden allein Angelegenheit der Religionsgemeinde.

Blum, Emelie


 Emelie Blum                           Stammbaum Familie Blum
 geb. Lebbach
Fortsetzung
geb. um oder vor 1830
gest. wohl 1846 oder wenig später

Eltern:
Fam. Lebbach

Ehemann:
Levi Blum

Sohn:
Joseph Blum, geb. 1846


1846(?)
Emilie Blum stirbt wohl bei oder kurz nach der Geburt des Sohnes.

1849
Ihr Mann heiratet wieder.

1865
Bei der Musterung von Joseph wird die Mutter als tot angegeben.

Blum, Hector


 Hector Blum                           Stammbaum Familie Blum
Fortsetzung
geb. 10.11. 1895 in Vöhl
1913 Pension (?)

[1] Wenn er der Sohn von Abraham u. Frida Blum ist, wovon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden kann, muss er vor 1915 gestorben sein, weil die Eltern in der Todesanzeige für Louis diesen als ihren einzigen Sohn bezeichnen.

Blum, Hedwig 1


 Hedwig Blum                           Stammbaum Familie Blum
Fortsetzung
* vor 1805
+ vor 1885

Ehegatte:
Joseph Blum

Kind:
Levi Blum

Wohnort:
Vöhl


1843
Im Namentlichen Verzeichnis sämmtlicher Gewerbesteuerpflichtigen für das Jahr 1843 heißt es:
"Hauptgewerbe: Metzgerin ohne ständigen Laden
Neben-Gewerbe: Viehhändlerin im Kleinen"

Blum, Hedwig 2


 Hedwig 2 Blum                       Stammbaum Familie Blum
 verh. Salomon
Fortsetzung
geb. 2. Mai 1880 in der elterlichen Wohnung in Vöhl, vormittags um halb acht Uhr
gest. ?

Eltern:
Abraham Blum (1855-ca 1940) und seine Ehefrau
Frida, geb. Stiefel (1855-1933)

Geschwister:
Julius (1881- 1883)
Max (1882- 1883)
Lina (1884- 1937)
Louis (1888- 1915)
Herda (1894- ?)
Hector, 1895- ?)
Rosalie (1896- ?)
Johanna (1890- ca. 1943)

Ehemann:
Metzger Carl Salomon aus Wattenscheid (28.1.1876 - 7.12.1952 in Santiago de Chile)
Heirat:
31.5.1902

Kind:
Rudolf, geb. in oder vor 1903


1891/92
Lehrer Joseph Laser erwähnt sie als eine der Schülerinnen der israelitischen Elementarschule in Vöhl. Ostern 1894 verlässt sie die Schule. [1]

1902
Sie verzieht nach der Hochzeit nach Wattenscheid.

1903 und 1905

hält sie sich zur Sommerfrische in Vöhl auf

1907
kommt Sohn Rudi mit Kindermädchen.


Die Familie emigrierte nach Santiago de Chile.


[1] Quelle. Schulchronik, The Jewish Historical Archives, Jerusalem , 8273/3

Blum, Herda


 Herda Blum                            Stammbaum Familie Blum
 verh. Weyl
Fortsetzunggeb. 10.11.1894

Eltern:
Abraham Blum (1855- ca. 1940) und seine Ehefrau
Frida, geb. Stiefel (1855- 1933)

Geschwister:
Hedwig (1880- ?)
Julius (1881- 1883)
Max (1882- 1883)
Lina (1884- 1937)
Louis (1888- 1915)
Herda (1894- ?)
Hector, 1895- ?
Rosalie (1896- ?)
Wohl auch Johanna (1890- ca. 1943)

Ehemann:
Leopold Weyl
Heirat:
16.5.1921

Blum, Josef


 Josef Blum                             Stammbaum Familie Blum
Fortsetzung

1705

Er besitzt ein Haus und Grund in Vöhl (Hofraithe 36/61).

[1]  Nach Mitteilung eines Joseph Rosenthal aus Florida ist einer seiner Vorfahren, ein Josef von Vöhl, 1736 in Gedern als Schutzjude aufgenommen worden. Es könnte sich um Josef Blum handeln. Seine Nachkommen führten den Familiennamen Vöhl. Der Schutzbrief ging bei der Emigration der Vöhls in die USA in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts verloren.

Blum, Joseph 2


 Joseph 2 Blum                        Stammbaum Familie Blum
Fortsetzung
geb. 4.9.1846

Eltern:
Levi Blum (1820- 1885) und
Emilie, geb. Lebbach (um oder vor 1830- 1846 oder wenig später)


1863
Am 10. März erhält er einen Heimatschein für das Fürstentum Waldeck.

1865
Verzeichnis der Militärdienstpflichtigen:
"Kaufmann, reich, Handelsdiener
Vermögen über 300 fg, kann nicht mit Pferden umgehen"
Hinter dem Namen der Mutter steht ein Kreuz, sie ist vor 1849 gestorben.
Am 18. Oktober erhält er einen Heimathschein für einen Aufenthalt im Kaiserreich Frankreich in Paris als Ladendiener.
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