Archiv 1999 bis 2016

Archiv der Veranstaltungen 2006


Sonntag, 4.2.2006
Ev.-luth. Kirchengemeinde Vöhl Asel - Marienhagen - Vöhl 
"Lebe du für mich!" Leseabend zum 100. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers 
Synagoge Vöhl

März 2006
6. ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung

Sonntag, 12.3.2006
Die Rothschilds und ihre Bedeutung für Vöhl
Vortrag von 
Karl-Heinz Stadtler


Musiker
Freitag, 17.3.2006
32. Synagogenkonzert
M
usik zum 100. Geburtstag von Dietrich Bonhoeffer:
Siegfried Fietz: "Von guten Mächten wunderbar geborgen"
Gemeinsame Veranstaltung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Vöhl,
des Gemeinschaftswerks der Ev.-Luth. Gebetsgemeinschaften e.V. Asel
und des Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.: (Eintritt: 8 €)


Sänger
Sonntag, 26.3.2006
33. Synagogenkonzert
der Chor A TEMPO
aus Kassel singt Lieder der Welt
Die 40 SängerInnen zwischen 40 und 65 Jahren singen Chorsätze
aus verschiedenen musikalischen Kulturen in der Originalsprache.
(Eintritt frei, Spenden erbeten)

Sonntag, 9.4.2006
Christlich-Jüdischer Dialog: Pessach und Ostern
Mit Pfarrer Günter Maier, Barbara Küpfer und evtl. weiteren Gesprächspartnern


Musiker
Samstag, 13.5.2006
34. Synagogenkonzert
Colalaila Classic mit der "Queen of Klezmer" Irith Gabriely
(Eintritt: 10 €)

Sonntag, 14.5.2006
Die jüdische Familie Andorn aus Gemünden
Vortrag von Karl-Hermann Völker

Sonntag, 11.6.2006
Jüdische Gottesdienste. Ein Überblick über die Liturgie
Vortrag von Astrid Rau

Sonntag, 9.7.2006
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler
(Treffpunkt an der Synagoge)

Sonntag, 16.7.2006
Die jüdische Schule in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


Musiker
Mittwoch, 19.7.2006
35. Synagogenkonzert (im Rahmen des Nordhessischen Kultursommers)
Liquid Soul - Musik aus Luft und Wasser (Eintritt)

Sonntag, 23.7.2006
Die jüdischen Frauenbäder in Vöhl Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 30.7.2006
Womit die Vöhler Juden ihr Geld verdienten
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 6.8.2006
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler(Treffpunkt an der Synagoge)

Sonntag, 13.8.2006
Der Jüdische Friedhof in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz StadtlerTreffpunkt: Friedhof in der Herzingsgrube


Musiker
Samstag, 9.9.2006
36. Synagogenkonzert (im Rahmen der Reihe "Hör-Mal im Denkmal";
gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und
die Sparkasse Waldeck-Frankenberg)
Ensemble Noisten (Eintritt: 10 €)

Sonntag, 10.9.2006
Tag des offenen Denkmals
besonderes Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben; u.a.
11.30 Uhr und 14 Uhr: Spaziergänge durch das jüdische Vöhl"


Sänger
Samstag, 7.10.2006
37. Synagogenkonzert
StimmZoo – A-Capella-Gesang aus Marburg (Eintritt: 8 €)


Kerzen auf Synagogenboden
Donnerstag, 9.11.2002
Andacht und Gedenkfeier zur Progromnacht


Plakat de:Hans Poelzig, Golem 1920 Poster, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Samstag. 11.11.2006
38. Synagogenkonzert
Der Golem
Drei Künstler haben die Vöhler Synagoge für die „Welturaufführung“ eines ehrgeizigen
Projekts ausgewählt: eine Multi-Media-Performance der ganz besonderen Art,
eine noch nie da gewesene Collage aus Film, Livemusik und Lesung.
Der Stummfilm wird live begleitet von Pierre Pouget (Komposition, Gitarre, Klangkulissen),
Gabriela Kaufmann (Klezmerklarinette) und Alexander May (Lesung).

Fortsetzung

Im Mittelpunkt steht Paul Wegeners Meisterwerk des deutschen expressionistischen Kinos DER GOLEM, gedreht 1920. Der Film spielt im 16. Jahrhundert in Prag. Rabbi Löw, der geistliche Führer der jüdischen Gemeinschaft in Prag, haucht einer Lehmstatue Leben ein. Der Koloss rettet dem Kaiser das Leben, worauf dieser ein Dekret widerruft, das die Vertreibung der Juden aus Prag verordnet hatte. Als sich der Golem in Folge einer verhängnisvollen Konstellation der Gestirne gegen seinen Schöpfer auflehnt, bricht ein kleines Mädchen seine Lebenskraft.

MusikerGabriela Kaufmann, Pierre Pouget © Dr. Lothar Jahn
RednerAlexander May in der Synagoge Vöhl; 11.11.2006 © Dr. Lothar Jahn

 

Pierre Pouget lebt von seinem Instrument und für es. Aufgewachsen als Spross einer Pariser Künstlerfamilie begann er im Alter von sieben Jahren Gitarrenunterricht zu nehmen. An der Pariser Musikhochschule, an der auch einmal Claude Debussy, Erik Satie und Quincy Jones eingeschrieben waren, studierte Pouget bei Alexandre Lagoya Komposition, Kontrapunkt und klassische Gitarre. Er arbeitete als Komponist in Bremen mit dem Regisseur George Tabori zusammen und schrieb er Musiken für das Tanztheater von Pina Bausch in Wuppertal, für das Kabarett Die Wühlmäuse in Berlin. Mit eigenen Solo-Programmen trat er in diversen Clubs und Kleinkunstbühnen auf. Der Gitarrenakrobat beherrscht mühelos die Kunst der Saitensprünge zwischen allen Stilen. Von französischem Cancan bis zu Balkan, von Barock bis Rock, von Raga bis Ragtime macht seine sechssaitige Partnerin alles mit: Pouget setzt Gitarre und Effektgeräte auf vielfältigste Art und Weise ein, spielt das Instrument mit dem Geigenbogen an, trommelt beidhändig auf den Saiten, variiert die Rhythmen, steigert sie und streichelt die Saiten, bis die Gitarre schnurrt wie ein zufriedener Kater. Auch auf die konventionelle Handhabung als Begleitinstrument verzichtet er nicht.

Gabriela Kaufmann ist Preisträgerin des Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Privas (Frankreich). Nach ihrer Ausbildung bei Professor Hans Deinzer, Hannover hat sie lange Jahre bei Giora Feidman studiert. Zahlreiche Radio-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie ihre Mitwirkung bei „l'Art pour l'Art“, dem „Ensemble 13“ haben sie als außergewöhnliche Interpretin klassischer, romantischer und besonders neuer Musik bekannt gemacht und mit Musikern wie Hans Werner Henze und Karlheinz Stockhausen zusammen arbeiten lassen. Den Liebhabern von Klezmer-Musik ist sie als Klarinettistin der Gruppe „Klezmers Techter“ ein Begriff.

Parallel zu dieser spannungsvollen Mischung aus speziell für diese Performance komponiertem Soundtrack und traditioneller jiddischer Musik wird Alexander May aus dem Buch „Golem“ von Gustav Meyrink lesen, einem Klassiker der phantastischen Literatur. May wurde an der Düsseldorfer Schauspielschule noch unter Gustaf Gründgens ausgebildet. Sein Theaterweg führte ihn über die Münchener Kammerspiele, an denen er als Dramaturg tätig war, als Intendant und Geschäftsführer ans Niedersächsische Staatsschauspiel nach Hannover. Hier wurde sein langjähriges Wirken 1993 mit dem Niedersächsischen Kunstpreis belohnt. May spielte auch immer wieder in anspruchsvollen Filmproduktionen mit. Als "Opas Kino" im Sterben lag, war er in Vojtech Jasnys "Ansichten eines Clowns" zu sehen, für seine Darstellung in der "Tätowierung" von Johannes Schaaf, erhielt er 1968 den Bundesfilmpreis. Eine Produktion jüngeren Datum ist "Viehjud Levi" von Didi Danquart. Sein Gesicht ist dem breiten Publikum aus TV-Produktionen wie "Zweite Heimat" von Edgar Reitz oder der TV-Serie "Freunde fürs Leben“ bekannt.

3 Darsteller auf BühneAlexander May, Pierre Pouget, Gabriela Kaufmann © Walter Schauderna

MusikerGabriela Kaufmann und Pierre Pouget © Walter Schauderna

Der Golem

Die Handlung von Paul Wegeners berühmtem Stummfilm von 1920 "Der Golem : Wie er in die Welt kam“ spielt im mittelalterlichen Ghetto von Prag und am Hof des Kaisers. Sie erzählt die Geschichte vom Hohen Rabbi Löw, der in der Stunde höchster Bedrängnis aus einem Klumpen Lehm ein mit übernatuerlichen Kräften ausgestattetes Wesen mit Namen `Golem` schafft und so die Juden vor der Vertreibung rettet. Gleichzeitig beschwört er aber auch ihren drohenden Untergang herauf, als er es versäumt, den lebensspendenden Namen wieder zu entfernen, und sein Geschöpf zum rasenden Vernichtungswerkzeug wird. Die Entstehung des Lebens als das grösste, bis heute unentschlüsselte, aller Wunder taucht als magische Vorstellung in den Überlieferungen vieler Kulturen und zu allen Zeiten auf. Der Kern des jüdischen Mythos vom Golem geht bis auf die Bibel zurück, wo es in den Psalmen heisst “Deine Augen sahen meinen Golem...“. Nach talmudischer Auslegung soll Adam diese Worte zu Gott gesprochen haben, und mit `Golem` ist der Zustand des Menschen gemeint, bevor er eine Seele hat.

Projektion in Synagogebei den Proben © Walter Schauderna
Projektion in Synagogebei den Proben © Walter Schauderna

 

Die Geschichte vom Golem hat sich durch die Jahrhunderte verändert und erweitert. Sie war ursprünglich Ausgangspunkt religiöser Diskussionen über den Weg des Menschen zu Gott, seine Vervollkommnung und seine Hybris, diente späteren Jahrhunderten zur Verklärung grosser Rabbis, denen das Vollbringen des magischen Aktes zugeschrieben wurde - wie eben jenem Rabbi Löw von Prag, der tatsächlich Umgang mit Kaiser Rudolf II. gehabt hat und ihn durch die Erfindung der “Laterna Magica“ verblüfft haben soll, und war schliesslich immer wieder eine Metapher des Überlebenswillens in Zeiten der Verfolgung.

Projektion in Synagogeim Film: Paul Wegener, Darsteller des Golem und Regie © Walter Schauderna

Immer aber hat der Golem die Künstler - jüdische und nicht- jüdische - fasziniert, die sich sowohl im Geheimnis des schöpferischen Aktes als auch in der ihm innewohnenden zerstörerischen Potenz gespiegelt sahen. Vor allem die Dichter konnten der phantastischen Mischung aus Mystik, Horror und Science-Fiction ebenso wenig widerstehen wie der grundlegenden Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis.

Projektion in SynagogeFilm - Schlusseinstellung © Walter Schauderna

Wegeners filmische Adaption bezieht seine Inspiration aus vielen Quellen und setzt die Ambivalenz des Stoffs in eine konsequente - formale wie inhaltliche - Zwei-Welten-Struktur um. Hans Poelzigs berühmte Judenstadt mit ihrer rhythmischen Architektur aus spitz zulaufenden Vertikalen und schwingenden Ellipsen wird kombiniert mit weich verschwimmenden oder dramatisch ausgeleuchteten Stimmungsbildern. Die Schnitt-Technik setzt die jüdische Welt hinter den engen Mauern des Ghettos mit ihren magischen Geheimnissen und ihrer tiefen Spiritualität, aber auch dem Taumel der robusten Komik der Volksszene, gegen die weite Landschaft jenseits der Tore, den zierlichen Prunk und die weitläufige Oberflächlichkeit des Kaiserhofes.


Heute gilt der “Golem“ als Meisterwerk des deutschen Expressionismus !

 

Große  stehende Menschengruppe in Synagoge
Sonntag, 12.11.2006
Feierstunde anlässlich der Fertigstellung des Betsaals
Ansprachen und Grußworte:
1. Vorsitzender des Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V. Kurt-Willi Julius
Architekt Claus Hömberg
Bürgermeister der Großgemeinde Vöhl Harald Plünnecke 
Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Waldeck Frankenberg Peter Niederstraßer

Fortsetzung

Redner mit brennender MenoraKurt-Willi Julius, 1. Vorsitzender des Förderkreis "Synagoge Vöhl" © Walter Schauderna

RednerArchitekt Claus Hömberg © Walter Schauderna

RednerBürgermeister Großgemeinde Vöhl Harald Plünnecke © Walter Schauderna

Redner mit ZuhörerLandkreis Waldeck- Frankenberg Peter Niederstraßer © Walter Schauderna

Männerchor vor PublikumChorgemeinschaft Vöhl/Basdorf © Walter Schauderna

FrauenchorDer Vöhler Kirchenchor © Walter Schauderna

 

Musiker
Samstag, 9.12.2006
39. Synagogenkonzert
Schubertiade

Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006 Veranstaltungen 2006

Archiv der Veranstaltungen 2005


Dienstag, 15.3.2005
Henkelhalle Vöhl, Konferenzraum 1. Stock5.
ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung

Sonntag, 8.5.2005
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler(Treffpunkt an der Synagoge)

Gewölbe
Donnerstag, 26.5.2005
Shtil, di Nacht iz Oysgeshternt
Eröffnung einer Ausstellung der aus den Sternenbrettern erschaffenen Kunstobjekte von Künstlern aus 5 Kontinenten.Die Ausstellung ist bis So 19. Juni in der Synagoge zu sehen; Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.

Sonntag, 12.6.2005
Der Jüdische Friedhof in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler
Treffpunkt: Friedhof in der Herzingsgrube

Sonntag, 10.7.2005
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler
(Treffpunkt an der Synagoge)

Sonntag, 17.7.2005
Die jüdische Schule in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 24.7.2005
Die jüdischen Frauenbäder in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Künstlerin auf Bühne

Künstlerin auf BühneFoto: Walter Schauderna

Donnerstag, 28.Juli 2005
Der Nordhessische Kultursommer gastiert.
Monica Bleibtreu spielt "Rose"
Das Ein-Personen-Stück von Martin Sherman ist der große Monolog
einer 80jährigen Jüdin, die trotz aller Schicksalsschläge nie den
Lebenswillen verlor. Eine bewegende Vergegenwärtigung der
Ereignisse, die das 20. Jahrhundert prägten, bei dem auch die
Liebe und das Lachen nicht zu kurz kommen.
Monica Bleibtreu - Rose, Regie: Adelheid Müther

Sonntag, 31.7.2005
Womit die Vöhler Juden ihr Geld verdienten
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 7.8.2005
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler(
Treffpunkt an der Synagoge)

Sonntag. 14.8.2005
Der Jüdische Friedhof in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler
Treffpunkt: Friedhof in der Herzingsgrube

Musiker
Samstag, 10.9.2005
30. Synagogenkonzert (im Rahmen der Reihe "Hör-Mal im Denkmal";
gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und
die Sparkasse Waldeck-Frankenberg)
ein Streichquartett, u.a. mit Matthias Erbe (Violine) spielt
Gideon Klein: Fantasie und Fuge (entstanden 1942/43 in Theresienstadt)
Victor Ullmann: 3. Streichquartett (enstanden 1943 in Theresienstadt
D. Schostakowitsch: Streichquartett Nr 8 (den Opfern des Faschismus und des Krieges gewidmet)
Eintritt: 9.- Euro


Sonntag, 11.09.2005
Tag des offenen Denkmals
besonderes Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben; u.a.
11.30 Uhr und
14 Uhr: Spaziergänge durch das „jüdische Vöhl“

Kerzenmeer auf Synagogenboden
Mittwoch, 9.11.2002
Andacht und Gedenkfeier zur Progromnacht


MusikerFoto: Walter Schauderna
Samstag, 12.11.2005
31. Synagogenkonzert
Blaues Einhorn
Quartett aus Dresden mit Lieder, Chansons und Städtische Folklore

Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005 Veranstaltungen 2005

Archiv der Veranstaltungen 2004

Musiker
Freitag, den 5.3.2004
Konzert in der Henkelhalle
Die Wellküren

mit Vroni, Burgi und Moni Well
(Mitveranstalter: Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.)

Freitag, 12.3.2004
Henkelhalle Vöhl, Konferenzraum 1. Stock
4. ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung

Sonntag, 14.3.2004
evangelisches Gemeindehaus
Sobibor
Vortrag von Ernst Klein vom Arbeitskreis Rückblende - Gegen das Vergessen e.V. (Volkmarsen) referiert über das Vernichtungslager, und die Pflanzung von Bäumen in einer Gedächtnisallee, in der nun auch an die ermordeten Vöhler Juden erinnert wird

Sonntag, 9.5.2004
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"

Leitung: Karl-Heinz StadtlerTreffpunkt: an der Synagoge


Musiker
Samstag, 15.5.2004
25. Synagogenkonzert
JAVA FIVE

"The Art of Vocal Swing" - Musik der 30er und 40er Jahre im Stil der Mills Brothers
mit Bert-Morten Arnicke (Gitarre), Michael Eimann (Tenor), Stephan Eisenmann (Bass),
Thomas Piontek (Bariton) und Konrad Zeiner (Bariton)
Eintritt: 9.- Euro

Sonntag, 13.6.2004
Der Jüdische Friedhof in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler
Treffpunkt: Friedhof in der Herzingsgrube


Musiker
Samstag, 19.6.2004
26. Synagogenkonzert
FLEX-á-TON
spielen Eigenkompositionen zwischen Klassik und Jazz
mit Ulrike Schimpf (Sopran-, Alt-, Baritonsaxophon, Klarinette, Okarina)
und Elke Saller (Marimbaphon, Vibraphon, Steel-Drum, Perkussion)
Eintritt: 9.- Euro


Kinder mit Nikolaus
Samstag, 10.7.2004
Konzert im Schloßgarten
Fredrik Vahle
einer der ganz großen Interpreten von Liedern (nicht nur) für Kinder
(Mitveranstalter: Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.;
bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Turnhalle der Grundschule Vöhl statt)
Eintritt: 3 Euro für Kinder und 5 Euro für Erwachsene
 
Samstag, 10.7.2004
27. Synagogenkonzert
Fredrik Vahle und Jean Kleeb
Der spanische Dichter Federico Garcia Lorca
literarischer Abend, begleitet durch Klavier und Gitarre
Eintritt: 9.- Euro

Sonntag, 11.7.2004
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler
Treffpunkt: an der Synagoge

Sonntag, 18.7.2004
Die jüdischen Frauenbäder in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 8.8.2004
Womit die Vöhler Juden ihr Geld verdienten
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 15.8.2004
Spaziergang durch das "jüdische Vöhl"
Leitung: Karl-Heinz Stadtler
Treffpunkt: an der Synagoge


Samstag, 28.8.2004
175. Geburtstag - 28. August 2004

Synagogenweihe am 28. August 1829


Rednerin
Festvortrag: Goethe und die Juden von Ursula Homann (Arnsberg) - auch Goethe hat am 28. August Geburtstag (1749) © Kurt-Willi Julius

4 Menschen mit KunstwerkÜbergabe der Fahne von Reta Reinl an den Vorsitzenden des Förderkreises nach dem Geburtstagskonzert © Walter Schauderna

Davidstern, marmoriertGeburtstagsgeschenk von Katharina Eitel (Marburg): 3003 Karten zur Finazierung der Eingangstüre © Kurt-Willi Julius

Grafik im RahmenGeburtstagsgeschenk von Peter Balluf (Marienhagen): Originalgemälde von René Blättermann © Kurt-Willi Julius


Musiker© Walter Schauderna
Samstag, 28.8.2004

28. Synagogenkonzert
Dinaledi Chor
Geburtstagskonzert mit dem Dinaledi Choir (Chor der Sterne)
aus dem Kirchenkreis Borwa I in Südafrika


Sonntag, 5.9.2004
Der Jüdische Friedhof in Vöhl

Vortrag von Karl-Heinz Stadtler 

Treffpunkt: Friedhof in der Herzingsgrube


Musiker
Samstag, 11.9.2004
29. Synagogenkonzert 
Aufwind

Eintritt: 9.- Euro

Sonntag, 12.9.2004
Tag des offenen Denkmals
besonderes Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben


Beleuchtete Synagoge
Dienstag, 9.11.2004
Andacht und Gedenkfeier zur Progromnacht
Einweihung des Leuchters
5. Jahrestag der Gründung des Fördervereins "Synagoge in Vöhl" e.V.


Musiker
Samstag, 11.12.2004
Konzert in der Martinskirche
Aquabella
(Mitveranstalter: Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.)

Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004 Veranstaltungen 2004

Archiv der Veranstaltungen 2003


Freitag, 14.2.2003
Henkelhalle Vöhl, Konferenzraum 1. Stock
3. ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung

Sonntag, 9.3.2003
Evangelisches Gemeindehaus
Die jüdische Schule in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 11.5.2003
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge


Musiker
Samstag, 17.5.2003
20. Synagogenkonzert
Rita Siegmann

singt jüdische Chansons
mit Rita Siegmann (Gesang), Nikolai Avramtschuk (Knopfakkordeon),
Roman Oracko (Violine), Paul Reiß (Kontrabass) und Paul Siegman (Gitarre)
Eintritt: 9.- Euro


Musiker
Samstag, 7.6.2003
21. Synagogenkonzert
Esther Lorenz
singt jiddische und hebräische Lieder
mit Esther Lorenz (Gesang + Moderation) und Thomas Schmidt (Gitarre)
Eintritt: 9.- Euro

Sonntag, 8.6.2003
Kino in der Synagoge (3)
Charles Chaplin: "Der große Diktator" (USA 1940; 124 min.)
Das tomanische Reich hat im Jahr 1918 einen Weltkrieg verloren, und Charlie, ein kleiner jüdischer Friseur, hat als Artillerist und unfreiwilliger Pilot bei seinem letzten Einsatz das Gedächtnis verloren. Er hat zwei Jahrzehnte in einem Krankenhaus verbracht und den Aufstieg des Diktators Hynkel so wenig mitbekommen wie die antisemitischen Ausschreitungen des neuen Regimes. Als er ins jüdische Ghetto und zu seinem Friseurladen zurückkommt, hält er es eher für einen Scherz, daß man dort gerade das Wort "Jude" aufs Schaufenster malt. Der Ernst der Lage wird Charlie aber sehr bald deutlich; gemeinsam mit einem Freund aus den Kriegstagen wird er in ein KZ gebracht. Unterdessen plant Hynkel die Annektion des benachbarten Austerlich. Da gelingt Charlie die Flucht, und wegen seiner frappanten Ähnlichkeit mit dem Diktator hält man ihn für Hynkel. Er ist gezwungen, die Rolle weiterzuspielen. Nach dem Einfall in Austerlich hält er eine Rede, doch statt der martialischen Sprüche Hynkels hören die Menschen den Appell für Frieden und Brüderlichkeit.
DVD auf Großleinwand
Eintritt frei


Zuhörer mit RednerFoto: Walter Schauderna
Donnerstag, 11.7.2003
Gottesdienst mit Denis Bober

Jüdischer Mann zelebriert GottesdienstFoto: Walter Schauderna

Jüdischer Mann zelebriert GottesdienstFoto: Walter Schauderna

Sonntag, 13.7.2003
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge


Musiker
Sonntag, 13.7.2003
22. Synagogenkonzert
Klingende Poesie...
- die Magie der keltischen Harfe von Sylvia Reiß und die ausdrucksvolle Stimme
der spanischen Sängerin Ima Galguen.
Eintritt: 9.- Euro

Sonntag, 10.8.2003
Der jüdische Friedhof in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler:
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof in der Herzingsgrube

Sonntag, 17.8.2003
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Sonntag, 24.8.2003
Kino in der Synagoge (4)
Ernst Lubitsch: "Sein oder Nichtsein"(USA 1942; 99 min.)
Polen im August 1939: auch die Warschauer Theaterwelt muss sich dem Naziregime beugen. Das Ensemble des Theaters probt für ein Stück, das sich gegen die Gestapo richtet, die polnische Regierung verbietet die Aufführung und setzt stattdessen „Hamlet" auf den Spielplan. Hitler soll nicht provoziert werden. Als die Deutschen in Polen einmarschieren treiben die Schauspielersie in deutschen Uniformen ein irrwitziges Spiel mit den Besetzern. Sie spielen in der gefährlichen Wirklichkeit das, was sie auf der Bühne nicht durften: Gestapo-Funktionäre, deutsche Offiziere und Geheimagenten. Einer mimt sogar "ihn" höchstselbst, den Schnurrbärtigen aus Braunau. So verhindern sie, dass Widerstandskämpfer verhaftet werden und retten ihre eigene Haut - in Hitlers Flugzeug - nach England.
DVD auf Großleinwand
Eintritt frei

Sonntag, 14.9.2003
Tag des offenen Denkmals
ganztägig Führungen und Erläuterung des Fortgangs der Renovierungsarbeiten nach Bedarf
11.00 Uhr: Film: Gisela Spier-Cohen - Erinnerungen an Jugend und Konzentrationslager (80 min.). Gisela Spier-Cohen, geb. 1928 in Momberg, Kreis Marburg, wurde mit ihren Eltern und ihrem Bruder über Theresienstadt nach Auschwitz verschleppt. In Momberg lebten neun jüdische Familien in einer blühenden Gemeinde. Von den Deportierten hat außer ihr nur eine Kusine die Lager überlebt. Frau Spier-Cohen berichtet sie über das jüdische Leben in einem nordhessischen Dorf vor dem Holocaust, über die kindliche Sicht auf die Erfahrung der Verfolgung, über die Todeslager und über ihre Befreiung.
13.00 Uhr und 16.00 Uhr: Rundgänge zu den früher von jüdischen Mitbürgern bewohnten Häusern in Vöhl und zum jüdischen Friedhof (Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
15.00 Uhr Film: Ruth Lion, geboren 1909 - Ich weiß nicht, wie ich durchgekommen bin (33 min.). Beschrieben wird das Leben von Ruth Lion - Geburtsort, Heirat, Leben in Frankreich, Rückkehr nach Deutschland, Verschleppung ins Ghetto Riga, Tod des Mannes und der Schwiegereltern. Flucht nach Bromberg, Rückkehr nach Momberg, Kreis Marburg, Errichtung eines Gedenksteines für die ermordeten Momberger Juden.


MusikerFoto: Walter Schauderna
Sonntag, 14.9.2003
23. Synagogenkonzert (im Rahmen der Reihe "Hör-Mal im Denkmal";
gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und
die Sparkasse Waldeck-Frankenberg)
Aquabella
"Nani Dschann - Von Hochzeiten und anderen schlaflosen Nächten"
A-Capella-Gesang vom Feinsten mit Claudia Karduck, Gisela Knorr,
Ulrike Siems, Bettina Stäbert und Bettina Wildtraut
Eintritt: 9.- Euro


MusikerFoto: Walter Schauderna
Samstag, 11.10.2003
24. Synagogenkonzert
Akklamarim
spielen Klezmermusik
mit Sönke Evers (Klarinette), Theo Piskorz (Marimbaphon, Perkussion) und
Leo Eberhardt (Akkordeon)

Sonntag, 12.10.2003
Offene Synagoge
Wie Juden ihre Familiennamen bekamen Vortrag von Werner Eger


Kerzen in Synagoge
Sonntag, 9.11.2003
Andacht und Gedenkfeier zur Progromnacht
Friedensgebet in der Martinskirche Vöhl,
anschließend gemeinsamer Gang zur Synagoge und Abschluss der Gedenkveranstaltung

Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003 Veranstaltungen 2003

Archiv der Veranstaltungen 2002


Freitag, 1.2.2002
Konferenzraum der Henkelhalle Vöhl
2. ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung

Sonntag, 10.3.2002
Der jüdische Friedhof in Vöhl
Führung von Karl-Heinz Stadtler:
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Dienstag, 12.3.2002
San Francisco
Konzert zugunsten der Synagoge Vöhl
Matthias Erbe (z.Zt. San Francisco) und Keisuke Nakagoshi (Japan):
Konzert für Violine und Klavier mit Werken von Max Bruch, Ernest Bloch, Maurice Ravel und Efrem Zimbalist.
Benefizveranstaltung

Sonntag, 14.4.2002
"Jüdisches Gewerbe" in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


Musiker
Samstag, 11.5.2002
16. Synagogenkonzert
"Und sie machten sich auf den Weg..."
Musik aus den keltischen Ländern und aus der jüdischen Tradition
mit Sylvia Reiß (Harfe)
Eintritt: 8.– EURO

Sonntag, 12.5.2002
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Sonntag, 9.6.2002
Kino in der Synagoge (1)
"Zug des Lebens" (F, RO, NL, B 1998; 103 min.)
Um der drohenden Deportation durch die Nazitruppen zuvorzukommen, beschließen die Bewohner eines jüdischen Schtetl, sich selbst zu "deportieren" und vor den Deutschen über Rußland bis nach Palästina zu fliehen. Eines Nachts beginnt der "Zug des Lebens" die Fahrt. Die letzte Minute des Films hebt den falschen Optimismus auf.
DVD auf Großleinwand
Eintritt frei


Musiker
Freitag, 21.6.2002
Sonntag, 23.6.2002
17. Synagogenkonzert
Konzert für Violine und Klavier
mit Werken von Max Bruch, Ernest Bloch, Maurice Ravel und Efrem Zimbalist
Matthias Erbe (z.Zt. San Francisco) und Keisuke Nakagoshi (Japan):
Eintritt: 8.– EURO

Montag, 24.6.2002
Kassel
Konzert zugunsten der Synagoge Vöhl
Matthias Erbe (z.Zt. San Francisco) und Keisuke Nakagoshi (Japan):
Konzert für Violine und Klavier mit Werken von Max Bruch, Ernest Bloch, Maurice Ravel und Efrem Zimbalist.
Benefizveranstaltung
(Eintritt frei / Spenden erbeten)

Sonntag, 14.7.2002
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Mittwoch, 17.7.2002
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Sonntag, 11.8.2002
Kino in der Synagoge (2)
"Das Leben ist schön" (I 1998; 116 min.)
Guido verliebt sich in die schöne Lehrerin Dora. Jahre später zerstören die Nazis ihr gemeinsames Glück mit dem Sohn Giosué, als Vater und Sohn deportiert werden. Aus Liebe folgt Dora, die nicht jüdisch ist, den beiden in Konzentrationslager. Guido ist entschlossen, seinen Sohn vor dem Schrecken zu schützen. Unter unmenschlichsten Bedingungen behält er seinen Witz, seine Fröhlichkeit und seine phantasievoll spielerischen Fähigkeiten, denn Giosué soll weiter daran glauben, daß das Leben schön ist.
DVD auf Großleinwand
Eintritt frei

Sonntag, 1.9.2002
Tag des offenen Denkmals
ganztägig Rundgänge durch das Gebäude und Erläuterung der Renovierungsarbeiten
11.00 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr: Film: Rosch Haschana - Gedanken zum jüdischen Neujahrsfest (16 min.)
11.30 Uhr und 14.00 Uhr: Beginn von Rundgängen zu den früher von jüdischen Mitbürgern bewohnten Häusern in Vöhl; Führung: Karl-Heinz Stadtler
15.30 Uhr am jüdischen Friedhof: Vortrag von Karl-Heinz Stadtler über den jüdischen Friedhof in Vöhl
16.00 Uhr: Film: Die Flucht der Kinder (70 min.). Neun Monate vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs holten die Briten 10.000 jüdische Kinder deutscher, österreichischer und tschechoslowakischer Herkunft in ihr Land und brachten sie in diversen Familien, Pflegeheimen und Jugendherbergen unter. Nach dem Krieg, so die Absicht Englands, sollten die Kinder wieder mit ihren Eltern zusammengeführt werden. Doch viele von ihnen sahen ihre Familien nie wieder.


Musiker
Sonntag, 1.9.2002
18. Synagogenkonzert (im Rahmen der Reihe "Hör-Mal im Denkmal";
gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und
die Sparkasse Waldeck-Frankenberg)
Cholem
singen jiddische Lieder und spielen Klezmer
mit Katharina Rodi (Gesang, Gitarre), Frank Naruga (Gitarre, Perkussion),
Fritz Kronthaler (Klarinette, Bassklarinette) und Bernd Konzett (Kontrabass, Akkordeon)
Eintritt: 8.- EURO

Sonntag, 13.10.2002
Die jüdische Schule in Vöhl
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


19. Synagogenkonzert freigelassen?


Kerzen in Synagoge
Samstag, 9.11.2002
Andacht und Gedenkfeier zur Progromnacht

Sonntag, 10.11.2002
Die Geschehnisse rund um den 9. November 1938 im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

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Archiv der Veranstaltungen 2000


Dienstag 18.1.2000
Henkelhalle Vöhl
1. außerordentliche Mitgliederversammlung

Freitag 17.3.2000Henkelhalle Vöhl
Sally Perel liest aus seinem Buch 
"Ich war Hitlerjunge Salomon"
Eintritt frei / Spenden erbeten

Sonntag, 09.04. 2000
Spaziergang durch das „jüdische“ Vöhl
(Leitung: Karl-Heinz Stadtler)
Treffpunkt um 15 Uhr an der Synagoge

Sonntag, 11.6.2000
Die Mikwe, das rituelle Tauchbad der Juden
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


MusikerFoto: WLZ

Sonntag, 11.6.2000
2. Synagogenkonzert
Flötengruppe der evangelischen Kirchengemeinde aus Vöhl
u.a. mit "Jauchzet dem Herren" von Felix Mendelssohn-Bartholdi
Benefizveranstaltung (Eintritt frei / Spenden erbeten)

Sonntag, 13.8.2000
Christen und Juden in den Notzeiten vor der 1848er Revolution
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


MusikerFoto: WLZ

Sonntag, 13.8.2000
3. Synagogenkonzert
DuO Auch
Musik aus Israel, Brasilien und Griechenland & Eigenkompositionen
mit Beate Lambert (Gesang, Violine, Gitarre), Jean Kleeb (Klavier, Percussion)
Eintritt: 10.- DM

Samstag, 19.8.2000
Ausstellungseröffnung
Schülerarbeiten zweier fünfter Klassen aus Niederwalgern bei Marburg zum jüdischen Chanukka-, Pessach- und Laubhüttenfest. Siebenarmige Leuchter und Seder-Teller aus Ton, Modelle von Laubhütten aus Holz, bemalte Leporello-Bücher mit Falt-Bildern der biblischen Esther-Sage. Die Schüler stehen mit den aus Roth und Fronhausen bei Marburg geflohenen Juden und deren Nachkommen in Kontakt. Die am Projekt beteiligten Lehrerinnen Gabriele Schmitt und Renate Blöcher kommen zur Eröffnung.


MusikerFoto: WLZ
Samstag, 19.8.2000
4. Synagogenkonzert
Johannes Treml
spielt sfardische (jüdisch-orientalische) und klassische Gitarrenstücke
Eintritt: 10.- DM


MusikerFoto: WLZ
Samstag, 26.8.2000
5. Synagogenkonzert
Katharina Rodi
singt jiddische Lieder
Eintritt: 10.- DM

Mittwoch, 6.9.2000 bis Donnerstag 14.9.2000
Vöhler Juden besuchen ihre frühere Heimat
Vom 6. bis zum 14. September werden auf Einladung des Förderkreises noch lebende Vöhler und Marienhagener Juden und deren Nachkommen zu Besuch in Vöhl sein. Die 13 Personen, die mit großer Freude dem Besuch entgegensehen, wohnen heute in den USA und in Südamerika, in Israel und Frankreich; zwei leben noch oder wieder in Deutschland. Zum ersten Male sehen ehemalige Vöhler Juden nach ihrem unfreiwilligen Abschied vor mehr als 60 Jahren ihre alte Heimat wieder. Nicht nur die unter den Bürgern Vöhls, die selbst Heimatvertriebene sind, werden sicher ermessen können, was es für inzwischen 76 bis 95 Jahren alte Menschen bedeutet, noch einmal an die Stätten ihrer Kindheit zurückkehren zu können.


MusikerFoto: WLZ
Samstag, 9.9.2000
6. Synagogenkonzert
Kol Simcha
Jiddische Lieder, sfardische Gitarrenstücke, liturgische Lieder in hebräisch,
Gitarrensoli
mit Cornelia Kleinhans-Stürzl (Gesang, Klarinette), Barbara Küpfer (Gesang, Querflöte),
Johannes Treml (Gitarre)
Benefizveranstaltung (Eintritt frei / Spenden erbeten)

Sonntag,10.9.2000
Tag des offenen Denkmals 2000
Führungen nach Bedarf. Während des gesamten Tages ist die Ausstellung mit Foto- und Textdokumenten zur Geschichte der Juden in Vöhl in den Räumen des Erdgeschosses der Synagoge aufgebaut.
10 Uhr und 14 Uhr: Spaziergänge durch das "jüdische Vöhl" (Treffpunkt: Synagoge)
12 Uhr Film: "Hier wollen wir leben" (28 min.) über Juden im heutigen Deutschland
16 Uhr Film: "David und die Synagoge" (19 Min.; auch für Kinder ab 8 verständlich). David, ein jüdischer Junge, führt seine Freunde durch eine Synagoge und erklärt Ihnen die Einrichtung und die gottesdienstlichen Vorgänge.
17.30 Uhr Film: "Ein Rabbiner in München" (30 Min.). Gegenwärtiges jüdisches Gemeindeleben in Deutschland.


MusikerFoto: WLZ

Mittwoch, 13.9.2000
7. Synagogenkonzert
Krummhorn-Ensemble Kassel
Musik der Renaissance auf historischen Instrumenten, Stücke aus dem jüdischen Liedgut
Benefizveranstaltung (Eintritt frei / Spenden erbeten)
Nach Beendigung des Konzerts werden die jüdischen Gäste in der ehemaligen Synagoge verabschiedet

Donnerstag, 9.11.2000

Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938
19.30 Uhr: Friedensgebet in der Martinskirche Vöhlca. 20 Uhr: gemeinsamer Gang zur Synagoge; dort Fortsetzung und Abschluss des Gedenkens


MusikerFoto: WLZ

Samstag, 11.11.2000
8. Synagogenkonzert
Aufwind

Jiddische Lieder und Klezmermusik
mit Claudia Koch (Gesang, Violine), Hardy Reich (Gesang, Mandoline, Gitarre),
Andreas Rohde (Gesang, Bandoneon, Gitarre) und
Jan Hermerschmidt (Klarinetten, Flöten, Gesang)
Eintritt: 18.- DM

 

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Archiv der Veranstaltungen 1999


Dienstag,  9.11. 1999
Henkelhalle
Gründungsversammlung des Förderkreis „Synagoge in Vöhl" e.V.

Mittwoch, 29.12.1999

1. Synagogenkonzert
Klezlam
Jiddische Lieder und Klezmer
mit Beate Lambert (Gesang, Violine, Gitarre) und Jean Kleeb (Klavier, Percussion)
Benefizveranstaltung (Eintritt frei / Spenden erbeten)



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