Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl"

Willkommen in der ehemaligen Synagoge!

 

Der Förderverein hält mit Veranstaltungen und Ahnenforschung die Geschichte der Juden in Waldeck-Frankenberg wach.

Sakralraum_final_600rah.jpg

Hier erscheinen in zufälliger Reihenfolge drei Bilder des Sakralraums:
Eric Peper hat eine Rekonstruktion geschaffen.
André Stremmel  hat eine Augmented-Reality-Tour 2021 erstellt.
Daniel Baird hat eine Aufnahme mit dem Fisheye-Objektiv gemacht.

Öffnungszeiten:
Besichtigungen mit Führung sind regelmäßig
vom 12. Juni bis 28. August
an Sonntagen von 15 bis 17 Uhr möglich.
Vom 25. Juli bis 2. September ist
montags bis freitags
von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

geöffnet.
Auch an anderen Tagen kann die Synagoge, wenn das Schild „OFFEN“ an der Tür hängt, besucht werden. Gruppen, die die Synagoge besichtigen wollen, können über die Telefonnummer 05635-1491 oder über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin verabreden.

Über den Link öffnen sie

Führung und Guided Tour (Videos) zur Synagoge.


Hier finden sie die

Aufstellung der Ausstellungsstücke des Museums

Hier sehen sie den 

Rundgang zu ehemals von Juden bewohnten Häusern in Vöhl.

Ausstellung "Aktion Reinhardt"
vom 30. Mai bis 31. August
Öffnungszeiten siehe oben!


Sie kamen ins Ghetto... Sie gingen ins Unbekannte...


Grafik: Karl-Heinz Stadtler
Die Ausstellung hat die Gedenkstätte des KZs Majdanek erarbeitet. Auf dem Plakat sehen sie die Fotos von Holocaust-Opfern aus dem heutigen Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Die 20 Rollups der Ausstellung werden von Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer aus Bielefeld - www.atelier-ostbahnhof.de - zur Verfügung gestellt.

Parallel findet in thematischen Zusammenhang eine

Ausstellung des Kunstvereins Hansestadt Korbach e.V.

statt.

kunstverein_kb_5.jpg

Aufnahmen der Bilder und einer Skulptur von Mitgliedern des Kunstvereins Korbach erscheinen hier in zufälliger Reihenfolge.
Fotos: Ulrike Gründel (1), Karl-Heinz Stadtler (9)

Eine Aufstellung der Kunstwerke finden sie unter dem Link

Kunstausstellung des Kunstvereins Korbach 2022


Auf dieser Website erreichen sie über

150 Stammbäume jüdischer Familien

und ca.

5800 Biographien ehemaliger jüdischer Bewohner/innen

 Freitag, 1. Juli 2022, 18.30 Uhr, T. Würger,
"Noah - Von einem, der überlebte"

Foto: Fabian Weiss

Autorenlesung mit Takis Würger.
Er liest aus seinem Buch:

“Noah - Von einem, der überlebte“


Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot.

Takis Würger erzählt die Lebensgeschichte des Noah Klieger – von seiner Kindheit im Frankreich der 1920er Jahre, seinem Überleben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten bis zu seinem Engagement für die Staatsgründung Israels. Der Bericht eines großen Lebens – atemberaubend gut erzählt. Eine Geschichte, die nicht vergessen werden darf.


In Kooperation mit der Buchhandlung Thalia Korbach

Eintritt: 10,-€


Dienstag, 12. Juli 2022, 19 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Der Förderkreis Synagoge in Vöhl zeigt in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ einen Spielfilm aus dem Jahr 1997 des italienischen Regisseurs Roberto Benigni, der auch in der Hauptrolle zu sehen ist.  Der Filmtitel darf aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

Toskana 1939: Guido verliebt sich in die schöne Lehrerin Dora und die beiden erleben eine wunderbare Romanze voller komischer Missgeschicke und zufälliger Begegnungen. Sie heiraten und bekommen einen Sohn. Jahre später zerstören die Nazis das gemeinsame Glück, als Vater und Sohn Giosué deportiert werden. Aus Liebe folgt Dora, die nicht jüdisch ist, den beiden ins Konzentrationslager. Um seinen kleinen Sohn Giosuè vom Schrecken der Gaskammern fernzuhalten, gaukelt Guido ihm eine makabre Illusion vor und erklärt das Lager zum Austragungsort eines großangelegten Spiels, bei dem man durch bestimmte Verhaltensweisen Punkte sammeln könne. Dem Sieger des Wettbewerbs winke ein nagelneuer Panzer. Unter den unmenschlichsten Bedingungen behält er seinen Witz, seine Fröhlichkeit und seine Fantasie. Denn Giosué soll weiter daran glauben, dass das Leben schön ist!

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Melden sie sich bitte bei Frau Anna Evers unter 05635-1022 oder über

info@synagoge-voehl.de an.

Samstag, 23. Juli 2022, 19 Uhr, Ensemble FisFüz and guests


174. Synagogenkonzert mit Ensemble FizFüz -
  "Traces of the Black Sea Quintett"

Foto: Traces of the Black Sea Quintett

Traces of the Black Sea

FisFüz and guests

Besetzung:
Annette Maye – Klarinetten; Murat Coşkun – Perkussion, Rahmentrommeln, Gesang;
Muhittin Kemal – Kanun, Gesang; Yaschar Coşkun – Perkussion, Hang, Gesang;
Malika Coşkun – Percussion, Akkordeon, Gesang

Schwarzes Meer, das heißt auf Türkisch Karadeniz. Vor dem inneren Auge entstehen dicht
bewaldete Berge, Steinbrücken, Holzhäuser, Menschen in bunten Kleidern.
Doch FisFüz ist seit Jahren dafür bekannt, eigene musikalische Ideen mit unterschiedlichen
Traditionen und Stilen zu einem neuen überraschenden Ganzen zusammenfügen. Bei unzähligen
Projekten fungierten die beiden „Köpfe“ des Ensembles, Annette Maye (Klarinetten) und Murat
Coşkun (Percussion), als versierte und feinfühlige Brückenbauer zwischen Kulturen und Genres.
Diesmal ist es die Musik der Schwarzmeerküste, die sie ins Visier nehmen: Diese Musik, seit alters her
geprägt von Einflüssen der umliegenden Landschaften und anrainenden Volksstämme, fasziniert mit
ihrer Rhythmus-Vielfalt, ihrem Humor und Witz sowie den melancholisch-stolz anmutenden
Melodien. Dabei wechseln sich Bearbeitungen von bekannten Tänzen und Liedern aus der
Nordtürkei, Bulgarien, Ukraine und Georgien mit frischen Eigenkompositionen ab.
Für ihr neues Schwarzmeer-Projekt haben sich Maye und Coşkun Verstärkung geholt: Mit Muhittin
Kemal ist ein Virtuose auf dem türkischen Kanun und jahrelanger Weggefährte und mit an Bord, in
Sachen türkischer Musik ein Spezialist mit eindrucksvoller Fingertechnik!
Yaschar und Malika Coşkun steuern eine weitere perkussive Würze bei: Seit ihrer Kindheit mit dem
Vater als „Coşkun Percussion Trio“ unterwegs, beherrschen die beiden Jungmusiker:innen die
temperamentvollen Rhythmen und ihre Percussion-Instrumente mit Ernsthaftigkeit und großer
spielerischer Freude.
Spurensuche am Schwarzen Meer!

Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 Montag, 25. Juli 2022, 19 Uhr, Vortrag Prof. Dr. M. Wildt

Foto: Cordia Schlegelmilch

"Vor aller Augen. Was wussten die Deutschen vom Holocaust?"


Professor (em.) Michael Wildt lehrte und forschte am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Er hatte dort bis März diesen Jahres den Lehrstuhl für "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus" inne.
Anlässlich der Gedenkveranstaltungen zur 80-sten Wiederkehr des Gedenktages der Deportation der jüdischen Bevölkerung im Landkreis Waldeck-Frankenberg am 1. Juni 1942 spricht er zu diesem Thema.

Ein Eintritt wird nicht erhoben.

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Aktuell sind 33 Gäste und keine Mitglieder online

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