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"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Veröffentlichung 2021

Rundgang zu ehemals von Juden bewohnten Häusern in Vöhl

Zusammengestellt von Kurt-Willi Julius 2005.
Die alten Aufnahmen und die Beschreibungen stammen aus der Sammlung Jürgen Evers.

Bitte auf die Adressen in der Tabelle unten klicken, um nähere Informationen zu den einzelnen Häusern zu erhalten.Stadtplan
© Hessisches Landesvermessungsamt 2003, Grafik: Kurt-Willi Julius
   1 Mittelgasse 9
   2 Mittelgasse 11
   3 Mittelgasse 13
   4 Mittelgasse 15
   5 Mittelgasse 17
   6 Mittelgasse 17
   7 Basdorfer Str. 9
   8 Schulberg a
   9 Schulberg 12
  10 Schulberg b
  11 Schulberg 14
  12 Kirchweg 5
  13 Kirchweg 4
  14 Basdorfer Str. 3
  15 Basdorfer Str. 1
  16 Henkelstraße 7
  17 Arolser Str. 1 
  18 Arolser Str. 9
  19 Arolser Str. 6
  20 Arolser Str. 8
  21 Arolser Str. 10
  22 Arolser Str. 13 (a)
  23 Arolser Str. 13 (b)
  24 Arolser Str. 15 (c)
  25 Arolser Str. 17
  26 Arolser Str. 19
  27 Arolser Str. 21
  28 Arolser Str. 23
  29 Zum Köppel
  30 Arolser Ecke Nordstr.
  31 Arolser Str. 14
  32 Mittelgasse 1
  33 Mittelgasse 3
  34 Mittelgasse 5
  35 Mittelgasse 7

Rundgang


A
n der Synagoge beginnen. Die Mittelgasse hinunter, dann rechts in die Basdorfer Straße. Rechts in den Schulberg einbiegen, auf der Höhe dann links. Vor der Kirche vorbei, den Kirchweg hinunter zurück zur Basdorfer Straße. Wieder rechts. Hinter der Pizzeria rechts in die Arolser Straße oder zuerst kurzer Abstecher zum Haus Henkelstraße 7. Die Arolser Straße hinauf bis zum Fußweg (Günter Sternberg Weg) zum evangelischen Pfarramt. Dann rechts über die Gartenstraße bis zur Straße Zum Köppel. Links hoch. Von dort aus führt ein Tor auf den jüdischen Friedhof (am Shabat = Samstag und an jüdischen Feiertagen ist das Betreten verboten). Den Friedhof durch das gleiche Tor verlassen und die Straße "Am Köppel" hinunter zur Arolser Straße. In der Gabelung Arolser Straße/Nordstraße steht der Gedenkstein an die Vöhler Juden. Die Arolser Straße ortseinwärts überqueren und nach links in die Mittelgasse zurück zum Ausgangspunkt.


  • Ehemals von jüdischen Bürgern bewohnte Häuser in Basdorf und Marienhagen

BASDORF

Brunnenstraße 6
Levi Kaiser kaufte das Haus im Jahre 1850 von den Familien Heine-Müller. 1911 verkaufte er den Hof an Familie Daude aus Asel.

Mühlenstraße 15
Balkeninschrift: Im Namen Gottes, Feist Keiser und seine Ehefrau haben dises Haus gebaut am 29. Mai 1859.
Mühlenstraße 6
Haus des Händlers Bendix Külsheimer. Um 1880 als Hausbesitzer erwähnt.


MARIENHAGEN

Familie Selig (Felix) Kratzenstein. Ursprünglich Gasthaus und Manufakturladen "Zum Grünen Kranze". Nach dem Tode von Gastwirt Selig Kratzenstein im Jahre 1919 übernahm sein Schwiegersohn Max Winter Laden und Lokal. Im Jahre 1935 emigrierte die ganze Familie Winter nach Holland. Anschließend übernahm Christian Stevens aus Holland das Gebäude und richtete dort das Hotel "Germania" ein. Heute Diagnostikfirma Biocon

Haus des Luis Schönthal, erbaut 1928. Das Elternhaus brannte 1928 durch Blitzschlag ab. 1935 emigrierte die Familie und verkaufte das Haus.
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