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"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl"

Arolser Ecke Nordstr.



© Kurt-Willi Julius
Im November 1998 wurde der Gedenkstein im Namen der Großgemeinde Vöhl aufgestellt. Er soll an die Vöhler Juden erinnern, die im Dritten Reich verfolgt, verschleppt und ermordet wurden.

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

Haus Arolser Str. 08


In den Jahren 1835 bis 1837 baute Ascher Rothschild das Haus. Es diente als Wohnhaus und wahrscheinlich ab 1881 als Elementarschule. Bis 1925 wohnten hier auch die jüdischen Lehrer. Im Erdgeschoss war eine Gerberei untergebracht. Ab 1923 Bäckerei Konrad Naumann, dann Christian Schwarz. Bis zu ihrer Deportation 1942 wohnte hier Selma Rothschild.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über die Stammbäume: Familie Rothschild, Ascher + Sprinz  und Familie Rothschild, Ascher + Blümchen


© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius


© Walter Schauderna

© Walter Schauderna

Haus Arolser Str. 10


Ursprünglich Levi Blum, dann Kaufmann Hermann Frankenthal, der 1920 in Herzhausen tödlich verunglückte. 1940, kurz nach dem Tod ihrer Mutter Emma Frankenthal, wurde seine Tochter Berta Frankenthal deportiert. Im gleichen Jahr ging das Gebäude in den Besitz eines Vöhler Bauern über, der das Haus als Wohnung für seine „Schweizer“ nutzte. Heute steht das Haus leer und verfällt.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Frankenthal, Herz


© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

Haus Arolser Str. 13 (a)



Stammhaus der Familie Mildenberg. 1923 übernahm es Moritz Mildenberg und unterhielt im Gebäude eine Rindermetzgerei. Nach seiner Scheidung verkaufte er das Haus 1924 an den Metzger Karl Rube, der es noch im gleichen Jahr an Karl Oschmann aus Marienhagen abgab.
Die Balkeninschrift an der Giebelseite lautete:
Ach Herr, wenn ich dich nur habe, so frage ich nicht nach Himmel und Erde. Psalm 73. Opfere Gott Dank, und bezahle dem Höchsten deine Gelübde! Und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sagt Gott selber. Psalm 50.
Das Haus wurde 1963 abgerissen.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum Familie Mildenberg, Mayer


Foto: Walter Schauderma

Haus Arolser Str. 13 (b)


Von diesem Haus existiert kein Bild.

Das Haus gehörte wahrscheinlich der Familie Schönhof und wurde um 1920 abgerissen.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Schönhof

Haus Arolser Str. 14



Ursprünglich Kaufmann und Bankier Faist Isaak Salberg, dann Manufaktur Levi Kaiser (aus Basdorf). Von ihm übernahm sein Sohn Ferdinand Kaiser das Geschäft. Ende 1935 verkaufte er das Geschäft an Friedrich Fleck aus Ederbringhausen und zog nach Frankfurt am Main.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über die Stammbäume: Familie Salberg, Isaac und Faist  und  Familie Kaiser


© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Walter Schauderna

© Walter Schauderna

Haus Arolser Str. 15 (c)


Foto entnommen: 850 Jahre Vöhl, 1994

Foto und Folgetext:
https://www.hessenpark.de/lexikon/historische-gebaeude/baugruppe-nordhessen/haus-aus-voehl/

Erbaut: zwischen 1694 und 1700

Abgebaut: 1978
Wiedererrichtet: 1995 bis 1998 (Außenbau)

Das am Straßengiebel reich verzierte Gebäude aus der Gemeinde Vöhl im heutigen Landkreis Waldeck-Frankenberg gehört vom Bautyp zu den regional verbreiteten sogenannten Diemelland-Häusern. 1704 wird es schriftlich erstmalig als Haus zum Fruchtmagazin erwähnt. Es war Verwaltungsbüro und Lagerhaus für die Naturaleinnahmen des herrschaftlichen Amtes. Als Frucht-speicher wurde es bis 1833 genutzt. Im gleichen Jahr kaufte es der Pferdehändler Joseph Kugelmann. Eine knapp sechs Jahrzehnte währende Nutzung als Wohnhaus mit wechselnden Besitzer- und Mietparteien begann. Über mehrere Jahre befand sich zudem eine Schuhmacherwerkstatt im Erdgeschoss. 1886 erwarb der Schmied und Eisenwarenhändler Friedrich Schmal II. das Gebäude. Die Schmiede der Familie Schmal war bereits 1843 auf dem Nachbargrundstück erbaut worden. Ab 1890 war das Haus ausschließlich Werkstatt für Landmaschinen und Lager für Schmiedematerialien und Verkaufsgegenstände. Das Warenangebot war sehr breit gefächert: Es gab Herde, Öfen und Fahrräder ebenso wie landwirtschaftliches und handwerkliches Gerät sowie Haushaltswaren. Der Eisenwarenhandel wurde von Familie Schmal bis zum Abbau des Gebäudes 1978 betrieben.

Darstellung und Einrichtung des Hauses sollen als Lagerhaus für Eisenwaren im Zeitschnitt von 1953 erfolgen.

 Ende Zitat.

Das vormals hier stehende Haus wurde im Jahre 1978 abgebaut und in den 90-er Jahren wieder im Hessenpark aufgebaut.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Kugelmann, Isaak


© Walter Schauderna

Haus Arolser Str. 17


Ursprünglich Bär Stern, dann Familie Dauden-Schaake. Später Briefträger Friedrich Bürgener.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Stern, David


© Kurt-Willi Julius

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© Walter Schauderna

Haus Arolser Str. 19


Seit 1705 im Besitz der Familie Stern; im 19. Jhd. Haus des Selig Stern. Es brannte ab und wurde dann wieder aufgebaut.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Stern, David


© Kurt-Willi Julius

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© Walter Schauderna

Haus Arolser Str. 21


Von dem abgerissenen Haus existiert kein Bild. Auf den Bildern ist die Neubebauung zu sehen.

Bis 1869 wohnte hier Emanuel Liebmann, Sohn des Seifensieders Salomon Liebmann vorher gehörte es einer Familie Schäfer aus Netze. Liebmann verkaufte das Haus an die Familie Zölzer.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Liebmann


© Kurt-Willi Julius


© Walter Schauderna

Haus Basdorfer Str. 1


Basdorfer alt

Gasthaus „Prinz Wilhelm“, erbaut von Wilhelm Prinz 1827; ab 1864 führte die Familie Rothschild das Hotel.
Es ist das Elternhaus von Selma Rothschild. Der letzte jüdische Besitzer Alfred Rothschild wurde 1938 nach Buchenwald deportiert. Er kam 1939 zurück und starb in Korbach an den Folgen der KZ-Behandlung. Das Gebäude hatte bereits Mitte der 30er Jahre der Gastwirt Richard Intemann aus Korbach übernommen. Heute Pizzeria.


Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Rothschild, Ascher + Sprinz

Basdorfer 1 1
  ©Kurt-Willi Julius
Basdorfer 2
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Basdorfer 3
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Basdorfer 1 3
 ©Kurt-Willi Julius

Haus Basdorfer Str. 9



1805 von Moses Schaumburg erbaut. 1890 kaufte Berta Selzam das Haus von Förster Meingard. Seitdem Familie Selzam.
Balkeninschrift: Her, wie sint meiner Feinde so viele wider mich! Viele sagen zu meiner Selen, sie hette keine Hülfe bey Gott. Sela. Gott ist der rechte Wundermann, der bald Wunden heilen kann. Amen. Leib Moses Anno 1805 den 6. August erhoben. D.H.C. Rosener Zimmermeister

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Schaumburg


  ©Kurt-Willi Julius

  ©Kurt-Willi Julius

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  ©Walter Schauderna

  ©Walter Schauderna

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Haus Henkelstraße 7


Um die Jahrhundertwende verkaufte Schreiner Schaake das Haus an Emanuel Katzenstein, dieser vererbte es an Siegmund Katzenstein, der dort mit Frau Toni Katzenstein und Tochter Else Katzenstein lebte und eine Landesprodukte- und Eisenwarenhandlung betrieb. Nach Verhaftung, Folter und Wiederfreilassung 1936 versteigerte er Haus und Hof und verließ Vöhl.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Katzenstein, Bär und Simon


  © Kurt-Willi Julius

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© Walter Schauderna

  © Kurt-Willi Julius

Haus Kirchweg 5


Von dem Haus existiert kein altes Bild.
Ursprünglich Stallgebäude von Aron Stern. 1863 von W. Henkel erworben, der baute es zu einem Wohnhaus um. Später wohnten hier die Familie Georg Heinze und der Schuster Heinrich Mankel.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Stern, David


  © Kurt-Willi Julius

  © Kurt-Willi Julius

  © Kurt-Willi Julius

  © Walter Schauderna
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