Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"

Haus Mittelgasse 03


Vormals Familie David Stern, dann dessen Kinder Albert Stern und Rosalie Stern, die als Händler ihren Unterhalt verdienten. 1934 verkauften sie das Haus und zogen nach Frankfurt.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Stern, David


© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

Haus Mittelgasse 05


Um 1849 von Schreiner Simon Mildenberg gebaut. Seine Tochter Amalie Mildenberg wohnte bis in die 20er Jahre hier. Simons Enkelin Frieda heiratete Carl Klausmann. Max Mildenberg betrieb hier zeitweise sein Geschäft.
Die Balkeninschrift zur Straßenseite hin lautet:
Der Herr behüte Deinem Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit, das Geschlecht der Frommen wird gesegnet sein, Reichtum und die Fülle wird in ihrem Hause sein. Psalm CXII.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über die Stammbäume: Familie Mildenberg, Mayer  und  Familie Mildenberg, Simon/Samuel 1848


© Kurt-Willi Julius

© Kurt-Willi Julius

© Walter Schauderna

© Walter Schauderna

Haus Mittelgasse 07


Das Haus wurde 1908 von Karl Schaake gebaut. 1910 wurde es an den Kaufmann Salomon Mildenberg verkauft.
Er unterhielt in dem Haus ein Manufaktur- und Kolonialwarengeschäft. Nach seinem Tode 1934 übernahm sein Sohn Max Mildenberg das Geschäft. Max Mildenberg wurde 1942 wahrscheinlich in Auschwitz umgebracht. Bis 2021 wohnte seine Tochter Gisela Frees in dem Haus. Das Haus war in den 30-er Jahre der Wohnort von Martin Sternberg und seiner Frau Rosalie Sternberg, die 1942 zusammen mit ihrem Sohn Günter Sternberg im Holocaust umgebracht wurde.
Informationen zu weiteren Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum
: Familie Mildenberg, Mayer.


© Kurt-Willi Julius

© Walter Schauderna

© Walter Schauderna

Haus Mittelgasse 09, ehemalige Synagoge


Synagoge und Schule sind im Jahre 1827 erbaut. Von 1841 bis 1881 arbeitete und wohnte Lehrer Salomon Bär in dem Haus. Seit ca. 1900 war sie die Wohnung von Hermann Mildenberg und seine Frau Minna Mildenberg, die mit ihrer Familie Ende 1937 emigrierte.Die jüdische Gemeinde verkaufte das Haus im August 1938 an Familie Rost. Über die Familien Sprenger, Stevens und Röhling kam das Gebäude im Februar 2000 in den Besitz des Förderkreises „Synagoge in Vöhl“ e.V.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über die Stammbäume: Familie Mildenberg, Levi  und  Familie Bär.

Der Aufsatz Jüdische Schule in Vöhl beschreibt das jüdische Schulwesen mit den beiden Schulstandorten Mittelgasse 9 und der Arolser Str. 8.


  ©Kurt-Willi Julius; Synagoge während der Renovierung
 
Führung in Deutsch


Im Jahre 2020 haben zwei Schüler/in als Landkulturboten eine Führung erarbeitet.

Guided Tour in English

Please start the presentation with a click!
Conception, design, photos (unless otherwise mentioned):Kurt-Willi Julius, Walter Schauderna (WS);
Texts: Karl-Heinz Stadtler; Translation: Jeremy Deacon Carol Davidson Baird C January 2002

Haus Mittelgasse 11


Ehemals Jacob Meißner, dann übernahmn Levi Mildenberg und sein Sohn Sally Mildenberg mit seiner Frau Bertha Mildenberg das Haus. Ende 1937 verkauften sie Metzgerei-Geschäft und Haus an einen Gesellen und emigrierte mit ihren Kindern in die USA. Im Keller des Hauses befand sich eine Mikwe.

Informationen zu weiteren Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Mildenberg, Levi


  ©Kurt-Willi Julius

  ©Kurt-Willi Julius         

  ©Walter Schauderna

Haus Mittelgasse 13


Bis ca 1850 Wohnhaus Bär Katzenstein, dann dessen Nachkommen  Siegmund Katzenstein (1929). 1934 wegen Schwammfäule abgerissen. In einem der Katzensteinschen Häuser befand sich eine Mikwe.
Früher Eisenwarenlager der Familie Katzenstein, 1931 kaufte Familie Schäfer das Haus und baute es um.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Katzenstein, Bär und Simon


  ©Kurt-Willi Julius

  ©Walter Schauderna

Haus Mittelgasse 17

 


Lebensmittel Koppel Katzenstein, dann dessen Bruder Samuel (Schmul) Katzenstein. Dessen zweite Frau Rickchen Katzenstein wurde 1942 deportiert. Ab 1936 Mietshaus. 1955 abgerissen. In einem der Katzensteinschen Häuser befand sich eine Mikwe.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Katzenstein, Bär und Simon

Schmulsche Speicher (Spiecker), abgerissen 1934, aus den Materialien wurde das Landjahrlager gebaut.


  ©Kurt-Willi Julius

  ©Walter Schauderna

Haus Schulberg 12


Haus des Kaufmanns und Gütermaklers Bernhard Frankenthal. Als dieser 1934 starb, führte seine Frau Johanna Frankentahl den Haushalt bis zu ihrer Deportation 1942 weiter. Von 1942 bis 1958 stand das Haus leer. 1958 übernahm der Nachbar, ein Schreiner, das Haus.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Frankenthal, Herz


  ©Kurt-Willi Julius

  ©Kurt-Willi Julius


  ©Walter Schauderna

  ©Walter Schauderna

Haus Schulberg 14


Haus des Emanuel Schönthal; seine Tochter Emma Schönthal verkaufte es 1898 an Christian Finke, dessen Nachfahren noch heute dort wohnen.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Schönthal Vöhl


 © Kurt-Willi Julius


  © Kurt-Willi Julius

  © Kurt-Willi Julius

  © Walter Schauderna

  © Walter Schauderna

  © Walter Schauderna

Haus Schulberg a

Blick in die Mitttelgasse. In der Bildmitte links, die heute abgerissene Schule.
Haus des Selig Schiff, es stand im Schulgarten der Fachwerkschule. Als er 1912 nach Korbach umzog, wurde das Haus abgerissen.

Informationen zu den Personen und deren Angehörigen erhalten Sie über den Stammbaum: Familie Schiff


Foto: Berthold Herberz

Zum Köppel, Friedhof

Ansicht nach 1950.

Der jüdische Friedhof wurde in den Jahren 1830 auf Antrag des Vorstands der jüd. Gemeinde vom Kreisrat genehmigt. Vorher wurden die Toten in Frankenau beerdigt. Die letzte Beerdigung fand im März 1940 statt. Wie bei vielen jüdischen Friedhöfen, so wurden auch hier die Gräber geschändet und alle Grabsteine abtransportiert. Nach dem Krieg wurden die noch vorhandenen Grabsteine wieder aufgestellt, aber wohl kaum an den ursprünglichen Plätzen.

Für Details zu den Gräbern klicken sie bitte auf die Pins!

Eine Beschreibung des Friedhofs und der einzelnen Grabsteine finden sie unter der
Dokumentation-Jüdischer Friedhof in Vöhl
von Christiane Hilmes, Sommer 1991

Die Geschichte des Friedhofs und jüdische Begräbnisrituale beschreibt der Aufsatz.
Der jüdische Friedhof in Vöhl
von Karl-Heinz Stadtler

Gesamt Friedhof1
©Kurt-Willi Julius


      
Öffnungszeiten    Anreise    Kontakt    Spenden   Sitemap    Links    Datenschutzerklärung   Impressum 
Copyright © 2022 Synagoge Vöhl. Alle Rechte vorbehalten.

Aktuell sind 125 Gäste und keine Mitglieder online

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.