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Einzigartige Klangmuster

Einzigartige Klangmuster

Das Trio Santiago (auf dem Bild ohne Percussionist Christoph Repp) gastierte mit dem Oud-Spieler Faleh Khaless (Mitte) in der Vöhler Synagoge. Foto: Hennig

Von Armin Hennig

Vöhl. Ein überaus erfreuliches Wiederhören gab es beim 134. Synagogenkonzert mit Johannes Treml. Der Gitarrist und Weltmusiker ist seit Jahren immer wieder in den unterschiedlichsten Konstellationen in der Alten Synagoge aufgetreten und hat das Publikum jedes Mal angenehm überrascht. So auch beim zweiten Gastpiel des Trio Santiago und dem Oud-Virtuosen Faleh Khaless.

Erfreute das Quartett die Zuhörer beim ersten Mal mit einer Reise durch die musikalischen Kulturen rund ums Mittelmeer, so gelang im Verlauf des Konzerts am Samstag die bislang einzigartige Kombination von arabischen und lateinamerikanischen Klangwelten.

Im Eröffnungsstück „La Partida“ verschränkten sich die leichtere andalusische Gitarre Johannes Tremls mit dem etwas gewichtigeren orientalischen Klang der Oud von Faleh Kaless, ehe Katharina Fendel mit der Querflöte eine sich immer schneller drehende Accelerandospirale in Gang setzte.

Von Mexiko bis in die Anden

Doch schon im zweiten Stück wagte die arabische Laute den Sprung über den großen Teich nach Brasilien: Im elastischen Groove des Bossanova „Xodo“ gaben die vier Musiker die erste überzeugende Kostprobe der neuen Cross-over-Qualitäten, auch die orientalischen Soli von Faleh Kaless entwickelten sich aus dem lateinamerikanisch geprägten Kontext.

Von Mexiko bis in die Anden führte der musikalische Weg der dritten Komposition „Huapango“, in deren Verlauf die vier Musiker unverkennbare charakteristische Rhythmen und Klangfarben einsetzten, bis hin zu Piccololäufen, die an die Inkas und ihre Panflöten erinnerten.

Alle drei Flöten kamen in der arabischen Trilogie „Ya Bent Bladi/Anoreza/Chihlet Layeni“ zum Einsatz, in dessen Mittelteil die Bassflöte das rhythmische Fundament für den Zwiegesang der Saiteninstrumente lieferte, während die Piccolo beim abschließenden, immer schneller werdenden Tanz die Spitzenakzente setzte.

Das atmosphärische und rhythmisch vertrackte „Nubes de buenos aires“ mit seinen zahlreichen Wechseln bei Tempo und melodischer Führungsrolle erwies sich als weiteres Glanzstück der musikalischen Crossover-Qualitäten des Trio Santiago und des tunesischen Oud-Spielers.

Die Buena-Vista-Social-Club-Hommage „Chan Chan/Mandinga“ gehörte zu den Favoriten der zweiten Hälfte.

 

      
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