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Hunderten das Leben gerettet

 

Hunderten das Leben gerettet

Besuch in der Geschichtswerkstatt Volkmarsen: Ernst Klein (von links), Dorothee Lottmann-Keseler, Monica Kingreen, Karen Franklin und Markus Moors vom Museum Wewelsburg. Fotos:  Haß/Renner
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Renner, Julia

Von Julia Renner

Waldeck-Frankenberg. Prominenter Besuch aus den USA in Waldeck-Frankenberg: Die US-Historikerin Karen Franklin war jetzt zu Gast beim ITS in Bad Arolsen, in der Mikwe Volkmarsen, der Synagoge Vöhl und im Stadtmuseum in Bad Wildungen. In einem Vortrag in der Synagoge berichtete sie von ihrer Forschungsarbeit.

Karen Franklin ist Direktorin des Family Research Program am Leo Baeck Institut in New York, das sich mit der deutsch-jüdischen Geschichte beschäftigt. Seit Jahren steht im Mittelpunkt ihrer Forschung eine Familie: die Lehmans, vielen sicherlich bekannt durch die Pleite-Bank Lehman Brothers. Doch mit der Bank habe die Familie schon längst nichts mehr zu tun, sagte Franklin.

Ursprünglich kamen die Lehmans aus der Nähe von Würzburg, sie emigrierten jedoch in die USA. Im Mittelpunkt für Franklin steht Herbert H. Lehman, in den 1930er- und 1940er-Jahren Gouverneur von New York. Er gründete eine Stiftung, um zunächst vor allem den jüdischen Familienmitgliedern aus Europa die Flucht in die USA zu ermöglichen.

Von drei ausgewählten Fällen berichtete Franklin in der Synagoge, unter anderem von Rosa Katz-Adler, die aus Bad Wildungen stammte und bei der Stiftung um Hilfe bat, um ihre Tochter in die USA holen zu können. Die Antwort der Stiftung sei nicht bekannt, sagte Franklin. Allerdings: 1940, so belegen es Reisedokumente, kamen der Mann und die Tochter von Rosa Katz-Adler nach Amerika. Hunderten ermöglichten die Lehmans so die Ausreise. Die Familie unterstützt die Forschung von Karen Franklin.

Noch vor dem Vortrag besuchte sie den Internationalen Suchdienst in Arolsen, um die Arbeit kennenzulernen und zwei Fälle zu recherchieren. „Sie war beeindruckt von der Arbeit des ITS“, sagte Ernst Klein, Vorsitzender des Vereins Rückblende Volkmarsen. Dort zeigte er Franklin die Mikwe und die Dauerausstellung zur deutsch-jüdischen Geschichte. In Bad Wildungen besuchte sie mit Johannes Grötecke den jüdischen Friedhof, das Stadtmuseum und sah sich Stolpersteine an.

In der Synagoge Vöhl: Johannes Grötecke (links) mit Karen Franklin und Karl-Heinz Stadtler.
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Renner, Julia

      
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