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Chanson-Abend mit Handtasche

Wechselt ihre Rollen so schnell wie ihre Handtaschen: Die Berliner Sängerin und Schauspielerin Maria Thomaschke in der Vöhler Synagoge. Fotos: Susanna Battefeld
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Susanna Battefeld

Von Susanna Battefeld

Vöhl. Mal kokett und aufreizend, mal leise und berührend und mal völlig ungestüm und wild: Maria Thomaschke wechselte ihre Rollen so schnell wie ihre Handtaschen, von denen sie ein gutes Dutzend in die Vöhler Synagoge mitgebracht hatte. Am Klavier begleitet von Nikolai Orloff, präsentierte die Berliner Sängerin und Schauspielerin jetzt vor rund 50 Zuhörern ihr Bühnenprogramm „Eine kleine Sehnsucht - Chanson-Abend mit Handtaschen“ und erhielt begeisterten Applaus.

„Sie spielt jedes Lied“, brachte es eine Zuhörerin in der Pause auf den Punkt. Maria Thomaschke beeindruckte in der Tat durch große Authenzität, mit der sie beispielsweise in die Rolle der kleinen Kitty, einer Kleptomanin oder der eines armen Mädchens mit einer scheußlichen Puppe schlüpfte.

Die Lieder aus den 20er-Jahren stammten fast durchweg von Friedrich Holländer, was die Chansonsängerin auch zu Beginn angekündigt hatte.

„Wenn man sich vorstellt, dass hinter jeder Handtasche eine ganze Biografie steckt, kann man damit einen ganzen Abend füllen“, erläuterte Thomaschke ihren Ansatz, die Handtaschen als verbindendes Element für ihr Bühnenprogramm auszuwählen.

Nachdem die Sängerin bereits im zweiten Programmteil mit „Stoßzeufzer einer Dame“ von Kurt Tucholsky und „Alles Schwindel“ von Mischa Spoliansky, auch Lieder präsentiert hatte, die nicht von Friedrich Hollaender stammten, wählte sie als Zugabe ein berührendes Stück über die Einsamkeit aus, das ebenfalls nicht aus der Feder von Holländer stammte.

Eher humorvoll war hingegen die zweite Zugabe, in dem Thomaschke ihren „Traummann“, einen Neandertaler, besang. Die in Leipzig geborene Maria Thomaschke war nicht zum ersten Mal zu Gast in der Vöhler Synagoge. Das ehemalige Aquabella-Mitglied sei unter anderem bereits vor drei Jahren mit einem Chanson-Abend aufgetreten, sagte Vorstandsmitglied Barbara Küpfer, die für die nächsten Veranstaltungen in der Synagoge warb und auf einen Fehler in den ausgelegten Broschüren hinwies: Das Konzert am 9. September beginne bereits um 17 Uhr und nicht wie irrtümlich angekündigt um 20 Uhr, stellte sie richtig.

Ferienjob in Synagoge

Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Stadtler warb zudem für das Sommerprogramm: „Wir wollen stärker mit Jugendlichen zusammenarbeiten“, sagte er. Man habe durch das Projekt „Landkulturboten“ sechs Jugendliche gewinnen können, die einen Ferienjob in der Synagoge angenommen hätten.

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Susanna Battefeld

      
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