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Interessante Lernorte

Waldeckische Landeszeitung, 26.03.2019

Interessante Lernorte
„Lebendiges Gedenken“: (von links) Claudia Papst-Dippel,ihr Landtagskollege Dimitri Schulz und Karl-Heinz Stadtler vor dem Mahnmal im Garten der Vöhler Synagoge. Foto: pr
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Vöhl - Die AfD-Landtagsabgeordneten Claudia Papst-Dippel und Dimitri Schulz haben mit Stefan Ginder (Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag) und Hakola Dippel (Kreistagsmitglied und Sprecher des Stadtverbandes Volkmarsen) das Gustav-Hüneberg-Haus in Volkmarsen, die Synagoge in Vöhl und den Internationalen Suchdienst ITS in Bad Arolsen besucht.

Die erste Station war im Gustav-Hüneberg-Haus in Volkmarsen die jüdische Schachtmikwe aus dem 16. Jahrhundert. Der Verein „Rückblende - gegen das Vergessen“ hatte das Haus im vergangenen Jahr erworben. Vom Vorsitzenden des Vereines, Ernst Klein, erhielten die Besucher einen Überblick über die wertvolle Arbeit des Vereines. „Durch diese Ausstellung lebendig gemachte Geschichte erleichtert auch den Bezug zur Gegenwart“, meinte Hakola Dippel. „Der kritische Besucher“ könne sehr leicht „Parallelen der Entwicklung in der heutigen Zeit erkennen“.

„Die Synagoge Vöhl strahlt lebendiges Gedenken aus und ist für mich darüber hinaus ein kulturelles Zentrum im Landkreis“, sagte Claudia Papst-Dippel. Ihr Landtagskollege Dimitri Schulz, Mitbegründer der Bundesvereinigung Juden in der AfD (JAfD), zeigte sich beeindruckt davon, dass sowohl in Volkmarsen als auch in Vöhl lebendige Gedenkstätten und interessante Lernorte entstanden seien. Der Vorsitzende des Fördervereines, Karl-Heinz Stadtler, habe es geschafft, innerhalb von einer guten Stunde das jüdische Leben in Vöhl vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.

Der Suchdienst in Bad Arolsen habe zum Abschluss noch einmal deutliche Hinweise darauf geliefert, dass noch immer viel Aufarbeitungsbedarf bestehe, so die Abgeordneten. Beeindruckend sei die riesige Menge der Schicksale, die dort sozusagen gespeichert sind und die mehr und mehr online sichtbar werden.

Man könne nur den Hut vor den Mitarbeitern ziehen, die sich mit schwersten Schicksalen befassen müssen und doch eine in die Zukunft gerichtete Arbeit haben, so die Besucher. Selbst wenn es nur noch wenige Überlebende der NS-Zeit gebe, so sei die Arbeit doch für die Familien und Nachfahren sinnvoll.

„Ich werde die drei Orte, die ich heute kennengelernt habe, zum Besuch weiter empfehlen“, sagte Schulz nach der Reise durch den Landkreis.  red

 

      
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