Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Broschüre "Erinnern an jüdisches Leben in Waldeck-Frankenberg"

Bereits gesehen 2012



Foto © Hanna Fischer
Samstag, 11.2.2012
89. Synagogenkonzert
Bérangère Palix - "Le bleu de Berlin"
Die französische Sängerin und Wahlberlinerin Bérangère Palix lebt seit über 10 Jahren in Berlin … höchste Zeit also, ihrer Wahlheimat einen ganzen Abend mit eigenen Chansons zu widmen! Sie erzählt von ihrem Leben und von dem ihrer Mitmenschen in dem Blau der Großstadt. Denn die Stadt ist blau. Blau wie der Himmel über der Bösebrücke, wie die Ferne und die Sehnsucht, wie einsame Stunden und hoffnungsvolle Träume. Mit ihrer klaren Stimme singt sie über Armut und Anonymität in der Großstadt, über das verfrühte Erwachsenwerden, über Liebe, Schmerz und Sinn des Lebens. Humorvoll inszeniert sie u. a. eine komplizierte deutsch-französische Liebesbeziehung, schildert ihre Versuche, eine wahre Berlinerin zu werden und lässt den Zauber eines surrealistischen Mikrokosmos namens Kleingartenkolonie auf sich und das Publikum wirken... Das "Energiebündel" aus der Gruppe Aquabella wird von den Jazzmusikern Thibault Falk (Klavier) und Denis Jabusch (Kontrabass) begleitet, die mit ihrer Verve und fantasievollem Spiel zu einer originellen Vielfalt der Stimmungen beitragen.
Infos HIER, Bilder und Hörproben unter www.berangere-palix.de und unter www.myspace.com
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro


Foto © Klaus Muempfer
Sonntag, 12.2.2012
"Swing-Tanzen Verboten" - Jazz-Legende Emil Mangelsdorff erzählt über seine Jugend in der NS-Zeit
Emil Mangelsdorff (*11. April 1925 in Frankfurt am Main) zählt „zu den profiliertesten, vielseitigsten Solisten“ (Martin Kunzler) des deutschen Jazz. Sein jüngerer Bruder war der Jazz-Posaunist Albert Mangelsdorff (1928–2005). Der heute schon legendäre Emil Mangelsdorff berichtet als Zeitzeuge über den Jazz im Dritten Reich. Höhepunkte werden einige Solostücke des Altsaxofonisten sein. Während des Nationalsozialismus war der Jazz, verleumdet als „Nigger- und Judenmusik“, streng verboten. Emil Mangelsdorff, der 1941 mit Freunden den Hot Club Frankfurt gründete, ging für seine Jazzbegeisterung ins Gefängnis der Gestapo und wurde anschließend als "Kanonenfutter" an die Ostfront geschickt. Erst nach vier Jahren russischer Gefangenschaft kehrte Emil Mangelsdorff 1949 nach Frankfurt zurück. Der Jazz und die Biografie von Mangelsdorff sind Zeugnis und Mahnung zugleich, wohin Gewaltherrschaft führen kann. Der Jazz, als eine Musik der Befreiung und Toleranz, hat nicht nur in den 1950er Jahren Politik und Gesellschaft miteinander versöhnt, sondern darüber hinaus bis heute seine befreiende Kraft erhalten. Dazu hat auch Emil Mangelsdorff unendlich viel beigetragen. Für seine Verdienste um die Kultur in Hessen wurde er am 20. Januar 2006 mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet (nachdem er die Johanna-Kirchner-Medaille und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main bereits 1995 erhalten hatte). Er ist zudem Träger des Hessischen Jazzpreises (1995) und der Wilhelm-Leuschner-Medaille (2001), der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen. 2008 hat ihm der Bundespräsident das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Auf der Ronneburg wurde er zum „Ritter des Jazz“ geschlagen.


Dienstag, 20.3.2012
12. ordentliche Jahresmitgliederversammlung
in der Syngoge


Samstag, 21.4.2012
90. Synagogenkonzert
Romeo Franz & Ensemble
featuring Joe Bawelino - "Hot, Swing and More"

Im Jahr 2007 "erlebte das Publikum des "Kultursommers Nordhessen" ein Musikerlebnis der Weltklasse" (so die Presse). "In der Vöhler Synagoge kamen die Füße der Zuhörer aus dem Wippen und Tappen gar nicht mehr heraus. Jazz ist eben Emotion, nichts für den kühlen Verstand. Swing- Geiger Romeo Franz und sein hochkarätiges Ensemble haben das mit Hot Swing und Sinti-Jazz bewiesen." Der Musikstil der Gruppe kommt dem Stil des "Hot Club de France" mit Stephane Grapelli und Django Reinhard sehr nahe. Der Name des Ensembles steht für höchste musikalische Qualität. Romeo Franz gehört zu den besten Swing-Geigern, war Meisterschüler bei Schnuckenack Reinhard. Sein 11jähriger Sohn Sunny Franz (Violine) ist der Beweis dafür, dass die Tradition der Sintimusik erfolgreich weitergegeben wird: mit 6 Jahren bereits gewann er den 1.Preis beim saarländischen Musikwettbewerb "Jugend musiziert". Joe Bawelino (Solojazzgitarre) zählt unbestritten zu den besten Jazzgitarristen Europas. Unge Schmidt (Rhythmusgitarre, Klavier) ist ein wahrer Harmonie–Akrobat. Jani Lehmann, langjähriger Kontrabassist bei Schnuckenack Reinhardt, zählt mittlerweile zu den begehrtesten Bassisten des Sinti-Jazz überhaupt.
Infos unter www.swing-rfe.de, die Presseartikel zu den Auftritten 2007 finden Sie HIER und HIER
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro


Sonntag, 6.5.2012
91. Synagogenkonzert (Matinee)
Mulo Francel & Nicole Heartseeker - Angel Affair
Zwei Instrumente aus gegensätzlichen Lebenswelten. Die Orgel als feierliche Himmelsbotin im Zentrum der sakralen Tonkunst. Das Saxophon dagegen von einer fast unseriösen Laszivität und seit Hermann Hesses "Steppenwolf" Symbol für eine diabolische Gegenwelt. Mulo Francel (Saxophone, Klarinetten) und Nicole Heartseeker (Orgel) räumen mit diesen Klischees gründlich auf. In Tangos, Arabesken, Balladen und Improvisationen umspielen und ergänzen sie sich. Kompositionen von Erik Satie, Henry Purcell, Eugene Bozza und Gabriel Faure erklingen so in neuen kräftigen und bunten Tönen. Das extravagante Duo kultiviert dabei die wesentliche Gemeinsamkeit seines Instrumentariums: Die überaus facettenreiche Klangerzeugung durch die schwingende Luftsäule.
Mulo Francel tourt als kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo unablässig durch die Welt. Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und in Jazz Clubs, als Straßenmusiker auf italienischen Plätzen ebenso wie auf dem Montreal Jazz Festival. Francels extravagantes Saxophonspiel ist auf zahlreichen CDs zu hören, wofür er mehrfach den German Jazz Award und den Europäischen Impala verliehen bekam.
Nicole Heartseeker hat ihre musikalischen Wurzeln in der Welt von J.S.Bachs und Max Regers hoher Orgelkunst. Als Jungstudentin begann sie bei Prof. Weinberger in Detmold, absolvierte dort das Orgelstudium mit Auszeichnung und schloss die Meisterklasse bei Prof. Tachezi in Wien ab. Sie konzertiert vielfach mit namhaften Solisten der klassischen Musikwelt.
Infos unter www.mulofrancel.de
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro


Sonntag, 13.5.2012
Offene Bühne Synagoge Vöhl (3)
"Offene Bühne Synagoge Vöhl" - diese Veranstaltungsreihe soll an einigen der "Offenen Sonntage" interessante Künstler aus der Region in der Synagoge dem Publikum vorstellen. Zu diesen Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben.

"Made in Amerika" - eine musikalische Entdeckung. Das Schubertiade-Quartett spielt Streichquartette aus den USA.
Kai Bodien (Violine), Barbara Schiffner (Violine), Martin Rey (Viola), Jürgen Richter (Violoncello)
spielen ein "amerikanisches" Programm mit
- einem Quartett des amerikanischen Komponisten Arthur Foote
- dem "amerikanischen Quartett" von Antonin Dvorak.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Die sehr persönliche Atmosphäre der "Offenen Bühne" wird ab 14.30 Uhr und im Anschluss an das Konzert durch das gemütliche Synagogen-Cafe ergänzt, in dem frischer, selbst gemachter Kuchen und Getränke angeboten werden.


Freitag, 1.6.2012
"50 Jahre backstage" - Lesung mit Fritz Rau (musikal. Begleitung: Jürgen Schwab (git, voc))
Fritz Rau (*9. März 1930 in Pforzheim) ist der bedeutendste Konzertveranstalter Deutschlands. Seit dem Erscheinen seiner Autobiographie "50 Jahre Backstage" im Jahr 2005 wurde er zu über 400 Vorträgen auf der Basis seines Buches eingeladen. Er erzählt von seiner Zeit in der Hitlerjugend, seiner "Entnazifizierung durch den Jazz" und schildert seinen Lebensweg als Konzertveranstalter vom ersten Konzert am 2. Dezember 1955 in der Stadthalle Heidelberg bis zu seinem Rückzug aus der aktuellen Arbeit als Konzertveranstalter im Jahre 2004. In seinem Buch hat er die Erinnerungen an seine Begegnungen mit den Größen des Showgeschäfts niedergeschrieben: von Duke Ellington bis Jimi Hendrix, von Marlene Dietrich bis Madonna und von Muddy Waters bis zu Bob Dylan, Udo Lindenberg und den Rolling Stones. Fritz Raus Buch zu lesen ist eine Sache, eine Lesung mit ihm eine andere: Die Energie und das Charisma dieses „Tatzeugen in Sachen Unterhaltungskultur des 20. Jahrhunderts“ muss man einfach live erlebt haben. Der Gitarrist und Sänger Jürgen Schwab ergänzt und bereichert die Lesung mit speziell ausgewählten Musikstücken, die genau wie die Karriere des Konzert- veranstalters mit Jazz beginnen und über den Blues bis zur populären Musik führen. "Fritz Rau ist der Pate von uns allen – Rock’n’Rau forever" (Mick Jagger) - Informationen über Fritz Rau bei wikipedia.de
Eintrittskarten: im Vorverkauf 12/10/8 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 3 Euro;


Foto: Kurt-Willi Julius
Samstag, 2.6.2012

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Deportation von Juden von Kassel nach Sobibor und Majdanek vor 70 Jahren
Samstag, 02. Juni 2012:

ab 16:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung "Deportation nach Sobibor und Majdanek"Die Eröffnung wird musikalisch umrahmt von Johanna Tarcson, Bad Wildungen (Klavier):
- Alberto Ginastera: Danzas Criollas I bis V
- Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge D-Moll WTC IIab
16.30 Uhr: Ausstellung "Deportation nach Sobibor und Majdanek"
ab 19:00 Uhr: Jules Schelvis: "Eine Reise durch die Finsternis" - Eine zweijährige Odyssee durch KZs -
Veranstalter: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V., Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gemeinde Vöhl, Internationaler Suchdienst Bad Arolsen, Volkshochschule Waldeck-Frankenberg
Danksagung: Die Veranstaltungen am Samstag und Sonntag werden unterstützt von: Stadt Bad Arolsen, Stadt Bad Wildungen, Gemeinde Diemelsee, Gemeinde Edertal, Stadt Frankenau, Stadt Frankenberg, Stadt Korbach, Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Edgar Franke (MdB), Ulrich Meßmer (MdB), Reinhard Kahl (MdL), Iris Ruhwedel (Kreistagsvorsitzende), Geschichtsverein Itter-Hessenstein

Öffnungszeitender Ausstellung "Deportation nach Sobibor und Majdanek":
Samstag, 2. Juni, 16.30 - 18 Uhr
Sonntag, 3. Juni, 9.30 - 18 Uhr
Samstag, 9., und Sonntag, 10. Juni: 14-18 Uhr
nach Absprache mit Dorothea oder Günter Maier (Tel.: 05635-992690, auch Montag, 4. Juni - Freitag, 8. Juni


Foto: Kurt-Willi Julius
Sonntag, 3.6.2012
Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Deportation von Juden von Kassel nach Sobibor und Majdanek vor 70 Jahren(2. Tag)
Sonntag 3. Juni 2012:
ab 10.30 Uhr: Gedenkfeier zur Erinnerung an die Deportation nordhessischer Juden nach Sobibor und Majdanek   
Programm:   
Begrüßung: Kurt-Willi Julius, 1. Vors. des Förderkreises Synagoge in Vöhl   
Grußworte: Landrat Dr. Reinhard Kubat 
Jules Schelvis, Überlebender des Holocaust   
Festrede:   Dr. Susanne Urban, Internationaler Suchdienst:              
"Deportationen - Todesmärsche - Überleben"
Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von Polizeipfarrer Kurt Grützner, Kassel, Saxofon.
ab 12:00 Uhr: Benennung eines Weges in Vöhl nach Günter Sternberg
ab 14:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung "Deportation nach Sobibor und Majdanek"
ab 18:00 Uhr: Gedenk-Gottesdienst in der Vöhler Martinskirche


Sonntag, 10.6.2012
Offene Bühne Synagoge Vöhl (4)
"Offene Bühne Synagoge Vöhl" - diese Veranstaltungsreihe soll an einigen der "Offenen Sonntage" interessante Künstler aus der Region in der Synagoge dem Publikum vorstellen. Zu diesen Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben.
Blockflötenensemble(s) der Musikschule Korbach
Das Erwachsenenensemble besteht z.Z. aus 5-6 Spielerinnen, die auf verschiedenen Blockflöten vom Garklein-Flötlein bis zum Subbass zusammen musizieren. Das Repertoire reicht von Renaissancetänzen über anspruchsvolle Bearbeitungen barocker Konzerte bis zu zeitgenössischen Werken.Das Kinder/Jugendensemble zählt momentan ebenfalls 6 Spielerinnen. Auch sie musizieren auf verschiedenen Blockflöten von Sopran bis Bass.Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.Die sehr persönliche Atmosphäre der "Offenen Bühne" wird ab 14.30 Uhr und im Anschluss an das Konzert durch das gemütliche Synagogen-Cafe ergänzt, in dem frischer, selbst gemachter Kuchen und Getränke angeboten werden.


Samstag, 16.6.2012
92. Synagogenkonzert
Bettina Born & Wolfram Born
- "Mi Tango Querido - Azul"

In ihrem neuen Konzertprogramm unternehmen Bettina Born und Wolfram Born eine musikalische Reise von Buenos Aires nach Paris, vom Tango Argentino zur Valse Musette. Stücke von Mariano Mores, Osvaldo Pugliese, A. Troilo und Astor Piazolla mischen sich mit eigenen Kompositionen und entführen das Publikum erneut in die faszinierende Welt des argentinischen Tangos mit seiner über 100jährigen Geschichte.
Nach dem ersten Konzert des Duos in Vöhl im April 2007 schrieb Dr. Lothar Jahn in der Presse begeistert: "Akkordeon und Klavier reichten diesem wunderbar aufeinander eingespielten Duo, um den Blick für die ganze erregende Welt des Tangos zu öffnen. Bettina Born zeigte sich als feinsinnige Akkordeonspielerin, die alle Nuancen ihres Instrumentes beherrscht und darüber hinaus kenntnisreich und warmherzig über die Geschichte des Tangos zu berichten weiß. Wolfram Born stand ihr in puncto Virtuosität an seinem Instrument nichts nach: zarte Melodien, markante Rhythmen, perlende Läufe - ihm ging am Klavier alles ganz locker von der Hand." (den ganzen Artikel können Sie HIER lesen)
Infos unter www.tango-born.de, ein Video von einem Auftritt in Seelze HIER
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro

So 01.07.2012
"Moritz Mildenberg - bis 1945 in Sachsenhausen"
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 8.7.2012

Jüdische Bestattungsriten und der Friedhof
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler

So 15.07.2012
Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden
mit Karl-Heinz Stadtler

Sonntag, 22.7.2012
Jüdische Fest- und Feiertage
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


Foto: Walter  Schauderma
Sonntag, 5.8.2012

Der Kultursommer Nordhessen zu Gast in der Synagoge
Theater LAKU PAKA - Kein Bär heißt Schneeweißchen

- Eine herzerwärmende Geschichte für Alle ab 4 Jahre -
Der Eisbär Schneeweißchen ist die Attraktion des Zoos. Aber Schneeweißchen ist sich sicher: das Leben hat mehr zu bieten als einen sicheren Arbeitsplatz mit geregelten Mahlzeiten. Und diesen komischen Namen. Eines Tages gelingt Schneeweißchen die Flucht. Im ewigen Eis angekommen, merkt er schon bald, dass die neue Freiheit auch Probleme bringt. Denn hier ist alles neu. Da ist es gut, auf den Polarforscher Peter Fröstel zu treffen. Der sammelt Geräusche. Geräusche von Walrossen und Polarfüchsen, vom Knacken der Eisberge, von Eisenten und Odinshühnchen. Er sammelt sie, solange es sie noch gibt. Für Schneeweißchen hat er viele gute, aber auch unnütze Ideen, worauf es ankommt im ewigen Eis. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Text, Bühne, Spiel: Günter Staniewski; Regie, Musik: Kerstin Röhn; Figuren: Annette Hänning, Günter Staniewski, Christina Christ
Infos unter www.theater-laku-paka.de
HIER finden Sie das vollständige Programm des Kultursommers Nordhessen.
Informationen zum Ticketverkauf HIER oder unter 0561/988 393-99



Andreas Trepte, Roth Synagogues, CC BY-SA 2.5
Sonntag, 12.8.2012
"Roth - ein Dorf wie jedes Andere?"
Ein Film von Gabriele C. Schmitt und Frances Schwarzenberger-Kesper
Die Autorinnen stellen einen 25 Min. langen Film über die Spuren Jüdischen Lebens in Roth und die Arbeit des Arbeitskreises Landsynagoge Roth vor und stehen für ein anschließendes Gespräch bereit. Die Verbindungen unseres Förderkreises Synagoge in Vöhl zu Roth sind ganz besonderer Natur, war es doch insbesondere der dortige Arbeitskreis, der uns vor und nach dem Ankauf der Synagoge in Vöhl immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand und in Vielem eine Art Vorbildcharakter für Vöhl hatte (und hat).
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Ab 14.30 Uhr und im Anschluss werden Film und Gespräch durch das gemütliche Synagogen-Cafe ergänzt, in dem frischer, selbst gemachter Kuchen und Getränke angeboten werden.


Freitag, 7.9.2012
93. Synagogenkonzert (im Rahmen der Reihe "Hör-Mal im Denkmal"; gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkasse Waldeck-Frankenberg)
~ Die Geschwister Mendelsohn ~
Musik und Briefe zweier Wunderkinder
Streichquartette - Briefwechsel, Musik - Szenische Lesung
dargeboten vom Streichquartett TARON (Matthias Erbe-Violine, Michael Yokas-Violine, Stefano Macor-Viola, Susanne Wohlleber-Violoncello) und den Schauspielern/Sprechern Maria Thomaschke (Infos unter www.maria-chanson.de) und Günter Barton (Infos unter www.guenterbarton.de)
>> ein ausführlicher Ankündigungstext findet sich HIER, nähere Infos zum Programm (2009; jedoch mit anderen Schauspielern/Sprechern) HIER
Eintritt: 10 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 €; Bestuhlung HIER)

Sonntag, 9.9.2012
Tag des offenen Denkmals
Führungen finden während dieser Zeit nach Bedarf statt.Das gemütliche Synagogen-Cafe ist ab 14.30 geöffnet; frischer, selbst gemachter Kuchen und Getränke werden angeboten.



Sonntag, 9.9.2012
Offene Bühne Synagoge Vöhl (5)
"Offene Bühne Synagoge Vöhl" - diese Veranstaltungsreihe soll an einigen der "Offenen Sonntage" interessante Künstler aus der Region in der Synagoge dem Publikum vorstellen. Zu diesen Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben.Silke Watzlawik (Gesang, Gitarre) und Freunde (Wolfgang Mankel- Klavier, Marius Schmidt- Gesang):
"Querbeet" - alte und neue (Volks-) Lieder zum Zuhören, Mitsingen, Nachdenken Dargeboten werden Vorträge im Duett, von Silke Watzlawik solo oder begleitet von Klavier oder Gitarre. Sie können alt Bekanntes hören, aber auch Lieder, die nicht so geläufig sind, z. B. ein altes Bürgerlied, vor Jahren von Zupfgeigenhansel neu interpretiert, oder zwei alte "Gassenhauer" von Valentin Ratgeber, die er auf seiner Wanderschaft geschrieben hat und die unter dem Namen "Augsburger Tafelkonfekt" veröffentlicht wurden. So dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.



Samstag, 6.10.2012
94. Synagogenkonzert (im Rahmen des Gitarrenfestivals der Erlebnisregion Edersee 5.-27. Oktober 2012)
Luna Rossa - Tango, Valse, Bossa ...
Tango, Bossa Nova, rhythmisch akzentuierte Balkanmelodien, meditative Klänge aus der arabischen Welt, Walzer und Musette aus Frankreich, swingende Schlager der 50er und 60er Jahre aus Italien und Perlen der Filmmusik - die Musik von Luna Rossa entzieht sich gängigen Kategorien. HörerInnen erkennen Melodien, können sie jedoch nicht zuordnen - nicht sofort, nicht in dieser Form. Diese Musik weckt Fernweh nach dem Süden, bläst milden Sommerwind ins Gesicht und lässt die Sinne tanzen. So klingt es, wenn das alte Europa mit der neuen Welt tanzt: Mal liebevoll nostalgisch, dann leidenschaftlich und temperamentvoll, mit ausreichend Spielräumen für Improvisationen und rhythmische Variationen.

Infos, Bilder, Videos und Hörproben unter www.lunarossamusik.de, Website des Gitarrenfestivals HIER
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro

So 14.10.2012
"Erinnern! Nicht vergessen!"
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler)

Freitag, 9.11.2012
Ev. Kirchengmeinde und Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht 1938
(Martinskirche und Synagoge)


Samstag, 10.11.2012
95. Synagogenkonzert
"Herzkeime" - Gedichte von Nelly Sachs und Vertonungen von Selma Meerbaum-Eisinger Gedichten
(Schauspiel und Gesang: Martina Roth; Bewegtbild, Komposition und Gitarre: Johannes Conen)
Basierend auf der Lyrik der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, deren Todestag sich am 12. Mai 2012, zum 62. Male jährte, und der 18- jährig verstorbenen Selma Meerbaum-Eisinger, deren Werk mittlerweile zur Weltliteratur gezählt wird, begegnen wir auf der Bühne "der Frau", die sich zwischen den Welten dieser beiden jüdischen Frauen bewegt. In der einen Welt versucht sie die Wirklichkeit, an der sie schlussendlich zerbricht, in ein Leben voller Hoffnung auf Liebe und Rettung zu verwandeln. Dieses Leben bleibt mehr Traum als Wirklichkeit. Vorahnend spürt sie, dass es sich nicht erfüllen wird. Sie versucht der Freude ihren Glanz zu geben, dem Wahren seine Gewissheit und der Trauer ihre Endgültigkeit. Die andere Welt gleicht einem Erinnerungsraum, der sich ins Unendliche öffnet, in dem Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart zusammenfallen, in dem es keine räumlichen oder zeitlichen Kategorien mehr gibt, in dem Ordnung und Gewohntes auseinanderbrechen.
Selma Meerbaum–Eisinger und Nelly Sachs verbindet nicht nur ihre jüdische Herkunft, sondern auch die unerfüllte Liebe zu einem Mann zu einem sehr frühen Zeitpunkt in ihrem Leben. Selma Meerbaum–Eisinger wurde nur 18 Jahre alt und Nelly Sachs war 17 als sie an dieser unerfüllten Liebe beinahe zerbrach, die fortan zur Quelle ihres dichterischen Werkes wurde.
Vor der Folie einer transparenten Innen- und Aussenwelt steht die Schauspielerin Martina Roth im Dunkel spielt, singt und spricht Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger und Nelly Sachs, vertont und an der Gitarre begleitet von Johannes Conen.
Infos, Bilder und Videos unter www.roth-martina.de
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; Bestuhlung HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro

Sonntag, 11.11.2012
"Erinnern! Nicht vergessen!"
Vortrag von Karl-Heinz Stadtler


Samstag, 24.11.2012
96. Synagogenkonzert
Klezmofobia - "Di Ganze Velt in Voehl" (vgl. beim 10.03.)
Sie war deutlich lauter als bei Synagogenkonzerten gewohnt, die faszinierende rockige Mischung aus New York Klezmer und osteuropäischer Folklore, mit der Klezmofobia 2009 in Vöhl begeisterte. Und obwohl inzwischen in der ganzen Welt umjubelt, kommen die sechs sympathischen Dänen voller guter Erinnerungen gerne erneut nach Vöhl.
Lesen Sie, was Sie auch diesmal erwartet: "Es ist, als würden die Menschen ahnen, was ihnen entgehen könnte. Keiner hier will den Abend mit der schwedischen Band "Klezmofobia" verpassen. Doch was dann passiert, darauf ist kaum einer vorbereitet. Mit dem ersten Klang aus der klagenden Klarinette, dem ersten Ton, den die Balalaika durch die Luft zaubert, beginnt etwas Einzigartiges. Die Füße tanzen plötzlich, der Kopf fängt an zu schwingen, die Augen zu strahlen und alle Erwartungen und mitgebrachten Vorstellungen lösen sich in Luft auf." (Waldeckische Landeszeitung 5. Mai 2009). "Und dieses mitreißende, lebensstrotzende Etwas, das man schwer beschreiben kann, übertrug sich sehr schnell auf das Publikum. Begeistert beklatschte es Solo-Einlagen, tanzte mit Nussbaum durch den Raum, sang, ging mit. Hätte es in der ehemaligen Synagoge mehr Platz gegeben und hätte man das Ende des ausverkauften Konzerts offen gelassen, die Menschen hätten wohl die halbe Nacht durchgefeiert." (HNA 5. Mai 2009).
Infos unter www.klezmofobia.dk, Videos HIER, alle 341 (!!) Fotos von Walter Schauderna vom Auftritt 2009 in Vöhl HIER (Album öffnet nach Klick auf das kleine Bild)
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro




Foto: Walter  Schauderma
Samstag, 8.12.2012

97. Synagogenkonzert
Das Blaue Einhorn - Die Seiltänzerin erwartet ein Kind - Advents- und Weihnachtslieder aus Europa und Lateinamerika

Der provokant-poetische Titel dieses Advents- und Weihnachtsprogramms des Blauen Einhorns lässt vermuten, dass es sich - wie auch bei den vorhergehenden Weihnachtsaufführungen der Dresdner Band - wieder um eine eher ungewöhnliche Betrachtung des jährlich ohne Pardon stattfindenden und auf vielfältige Weise missverstandenen Festes handelt. Die Verbindungen der Lieder und Texte zum Weihnachtsfest - vor allem in seiner ursprünglichen Sinngebung - sind mit Leichtigkeit und Fantasie geknüpft, wenngleich ziemlich ernst gemeint in ihrer sozialen und Kultur betrachtenden Dimension.
Das Besondere an diesem letzten Weihnachtsprogramm des Blauen Einhorns ist, dass es noch einmal viele Lieder und Texte aus früheren Programmen aufnimmt und – was viele freuen wird: Die Schauspielerin und Sängerin Karolina Petrova wird wieder dabei sein, die schon viel mit dem Blauen Einhorn gearbeitet hat. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht als Seiltänzerin auftreten wird, wird ihre Anwesenheit bestimmt wieder eine glückliche Bereicherung des Programms sein.
Es gibt vom Blauen Einhorn ein Album desselben Titels. Vieles davon findet sich im Konzert wieder, aber umgekehrt wird der Abend natürlich viel reicher sein können, als eine CD es vermag.
Infos unter www.dasblaueeinhorn.de
Eintrittskarten: im Vorverkauf 16/14/12 Euro (für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 Euro; aktualisierter Sitzplan HIER), an der Abendkasse jeweils + 1 Euro
Dieses Konzert ist die vorletzte Möglichkeit, Das Blaue Einhorn noch einmal live in Vöhl zu erleben. Denn das neue Konzertprogramm und die zugehörige Doppel-CD "Ankunft im Paradies - Spiel und Gesang mit Hoffnung" (im September 2013 live in Vöhl) sind für die Musiker auf persönlicher Ebene gleichzeitig Abschied und Aufbruch zu neuen Taten. Das Blaue Einhorn wird sich im November 2013 auflösen. Das letzte Konzert findet am 23. November 2013 in Dresden statt.



Sonntag, 9.12.2012
Offene Bühne Synagoge Vöhl (6)
"Offene Bühne Synagoge Vöhl" - diese Veranstaltungsreihe soll an einigen der "Offenen Sonntage" interessante Künstler aus der Region in der Synagoge dem Publikum vorstellen. Zu diesen Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben."Die Unvollendeten" - Vier Freizeitmusiker - vier Keyboards

Die Unvollendeten, so nennen sich vier Hobbymusiker, die mit ihrem Keyboardspiel schon vielen Menschen eine Freude bereiten konnten. Gitti Eger, Hiltrud Guntermann und Gitta Ude aus Korbach und Kurt Westmeier aus Bad Arolsen spielen seit Mai 2010 in dieser Zusammensetzung. Da sie sich musikalisch immer noch weiterbilden, also noch nicht ausgelernt haben, kamen sie auf die Idee, sich "die Unvollendeten" zu nennen. Ihr musikalisches Repertoire umfaßt einen Melodienmix aus verschiedenen Musikstilen, mal zum Träumen oder Mitsingen oder auch nur zum Zuhören. Sie spielten bereits ehrenamtlich in Einrichtungen für ältere Menschen, bei befreundeten Vereinen oder auch beim alternativen Weihnachtsmarkt in der Nikolai-Kirche von Korbach. Auch ihre Hauskonzerte, die sie zweimal im Jahr abhalten, sind bereits Tradition und werden von Freunden und Bekannten immer gern besucht.
Die sehr persönliche Atmosphäre der "Offenen Bühne" wird ab 14.30 Uhr und im Anschluss an das Konzert durch das gemütliche Synagogen-Cafè ergänzt. Geboten werden frischer, selbst gemachter Kuchen und Getränke.
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