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"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Broschüre "Erinnern an jüdisches Leben in Waldeck-Frankenberg"

Anmeldung / Vorverkauf


Sitzplan mit Empore  
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Sitzplan in der Synagoge
Für Synagogenkonzerte, Matineen, Vorträge und Lesungen können sie Karten reservieren.

Kartenvorbestellung
Sie können sich jederzeit für alle Veranstaltungen anmelden bzw. Karten reservieren lassen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Plätzen auf Stühlen unten in der Mitte bzw. Bänken unten am Rand oder oben auf der Empore. Die Preise finden Sie bei den einzelnen Veranstaltungen.

Kosten: 
Karten kosten, wenn nicht anders vermerkt:
20 € bestuhlter Sakralraum,
18 € Empore mit Bänken,
16 € Bänke neben der Bühne.
(für Schüler, Studenten etc. -4 €), an der Abendkasse +2 €.

Karten- und Platzreservierung: Anna Evers, Tel.: 05635-1022 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Wir bitten danach um Vorabüberweisung.

Kartenkonto: 
Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. Sparkasse Waldeck-Frankenberg
BIC: HELADEF1KOR (frühere BLZ: 52350005)
IBAN: DE48523500050007051501 (frühere Konto-Nr.: 7051501)
Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... .

Nur für vorab bezahlte Karten können vorbestellte Plätze garantiert werden.

Abholung: 
Die Karten liegen an der Abendkasse bereit.

In der Reihenfolge der Kartenvorbestellungen werden die jeweils besten Plätze der entsprechenden Kategorie vergeben. Wenn Sie bestimmte Plätze bei Ihrer Bestellung angeben, reservieren wir diese für Sie, wenn sie noch frei sind.

Liste der Veranstaltungen 2023

Dienstag 10. Januar 2023, 19 Uhr, Kino am Dienstag mit Filminfo


Piktogramm eines Filmprojektors
Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Der Förderkreis der Vöhler Synagoge zeigt ein amerikanisch-spanisches Filmdrama von Emilio Estevez aus dem Jahr 2010.

Der Titel des Films darf aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

Zur Handlung: Der Augenarzt Tom Avery (Martin Sheen) reist nach Frankreich, um den Leichnam seines Sohnes Daniel (Emilio Estevez), der während eines Sturms in den Pyrenäen umkam, zurückzuholen. Ganz anders als sein bodenständiger Vater, war Daniel ein rastloser Abenteurer, der die ganze Welt bereiste.

Um seinem Sohn die letzte Ehre zu erweisen beschließt Tom, den berühmten Jakobsweg entlang zu pilgern und dort die Asche seines verstorbenen Sohnes zu verteilen. Auf seiner Reise, die er alleine beginnt, lernt er schnell viele Leute aus den verschiedensten Ländern der Welt mitsamt ihren unkonventionellen Lebenseinstellungen kennen. Während er, begleitet von den schmerzhaften Erinnerungen an seinen geliebten Sohn, den Pilgerpfad entlang wandert, beginnt er Stück für Stück an seiner biederen Lebenseinstellung zu zweifeln.

Freitag, 27. Januar 2023, Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag


Nachtaufnahmen des Mahnmals im Garten der Synagoge
Foto: Ulrich Müller
Mahnmal des Landkreises Waldeck-Frankenberg für alle Deportierten der NS-Zeit.
"Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod" (2007) von E. R. Nele

Um 17 Uhr machen wir zum vierten Mal mit beim Flashmob "Lichter gegen Dunkelheit" der bundesdeutschen Gedenkstätten. Die Synagoge, die Stelen im Hof und das Mahnmal des Landkreises Waldeck-Frankenberg für alle Deportierten des NS-Regimes werden mit farbigem Licht in Szene gesetzt.
Die Fotos dieses Abends werden mit den Fotos aller anderen Veranstaltungen in Deutschland auffolgender Internet-Seite gezeigt:

Lichter gegen Dunkelheit 

Foto von Grundgesetz und Mahnmal
Grafik: Karl-Heinz Stadtler
Um 18 Uhr
gestalten die 9. Realschulklassen der Edersseschule Herzhausen die Gedenkveranstaltung.

Schülerinnen und Schüler werden den Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland als Konsequenz und Folge vom Rassismus in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland darstellen.

Dienstag 14. Februar 2023, 19 Uhr, Kino am Dienstag mit Filminfo


Piktogramm eines Filmprojektors
Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Der Förderkreis Synagoge in Vöhl zeigt in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ einen Film des Regisseurs Sönke Wortmann aus dem Jahr 2021. Der Titel darf aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

Zum Inhalt: Nach einer fremdenfeindlichen Bemerkung droht Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) von der Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat. Um seine Suspendierung zu verhindern, willigt er ein, die Studienanfängerin auf einen bundesweiten Rhetorik-Wettbewerb vorzubereiten. Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge. Das Vorhaben scheint zu gelingen, bis Hamid sich darüber klar wird, dass sie nur dazu benutzt wird, Pohl vor dem Verlust seiner Professur zu bewahren und das Ansehen der Universität zu sichern.

Mittwoch, 8. März 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Flamenco-Duo Anna Murtola & Joonas Widenius

Flamenco-Gitarrist und -Tänzerin
Foto: Katarina Salmi

177. Synagogenkonzert
Flamenco-Duo
Anna Murtola & Joonas Widenius

In den Konzerten der beiden Musiker aus dem Norden stammenden, einer langen Flamencotradition gehörenden Duos hört man sowohl Farbtöne des traditionelle Flamenco, als auch leichtere gesangstypische Stücke, in denen die kräftige Stimme der Flamencosängerin Anna Murtola und die virtuosen Rhythmen Joonas Widenius Flamencogitarre in einen intensiven Dialog treten.

Der lange gemeinsame musikalische Hintergrund der beiden hat die flamencoähnliche Kommunikation in einen engen Rhythmus und eingängige Interpretation verschmolzen. In ihren Konzerten fängt die Flamenco-Seele ihre Zuhörer mit Können und Atmosphäre ein.

Anna Murtola , geboren 1983 in Oulu, Nordfinnland, ist die nördlichste Flamenco-Sängerin der Welt. Die Sängerin gilt als eine der Pionierinnen des finnischen Flamenco-Gesangs und hat ihre eigene starke Stimme als Interpretin dieser leidenschaftlichen spanischen Tradition gefunden. Murtola ist auch als vielseitiger und charismatischer Performer bekannt, der ständig über Genre- und Kulturgrenzen hinausgeht.

Joonas Widenius ist einer der bekanntesten Flamenco-Gitarristen Finnlands. Sein Spiel wurde überall, wo er gespielt hat, von Publikum und Kritikern gelobt. Sein unverwechselbarer Stil wurde sowohl von Kritikern als auch vom Publikum herzlich aufgenommen. Zum Beispiel in Deutschland, Korea, Russland, Schweden etc.

In Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft.
 
Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Freitag, 24. März 2023, 19 Uhr, "Das Ermächtigungsgesetz 1933 - Eine musikalische Erinnerung"

Das Ermächtigungsgesetz 1933 - Eine musikalische Erinnerung mit den Worten „Mir leben (trotzdem) eybik“



Vor 90 Jahren wurde vom Reichstag das Ermächtigungsgesetz beschlossen, mit dem die Regierung Hitler das Recht zur Gesetzgebung bekam.

Evelyn Friesen Mitglied des Sinfonieorchesters der Edertalschule Frankenberg, nähert sich in ihrer Abschlussarbeit dem Thema musikalisch. Neben anderen wirken Sahra Küpfer (Lehrerin der Musikschule Frankenberg) und Matthias Müller (Lehrer der Edertalschule) mit.

Samstag, 25. März 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Helmut Eisel & Birke Falkenroth

Harfe mit Künstlerin und Künstler
Foto: Franka Plößner

178. Synagogenkonzert
Helmut Eisel und Birke Falkenroth
“Klezmer im Elfenpalast”


Helmut Eisel (Klarinette) und Birke Falkenroth (Harfe)

Schon König David spielte einst Harfe, um seine Freunde und Gäste zu unterhalten. Damit wurde er zum Vorbild für alle Klezmermusikanten. Dem international für seine stilistische Vielfalt berühmten Klarinettisten Helmut Eisel war die Harfe daher stets eine besonders verlockende Herausforderung– und ist jetzt zu einer faszinierenden musikalischen Entdeckung geworden.

Gemeinsam mit der Harfenistin Birke Falkenroth – Kulturförderpreisträgerin der Stadt Friedrichshafen und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Karlsruhe sowie der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ – schlägt er mit "Klezmer im Elfenpalast" wunderbar sensible Pfade ein.  Von elfenzarten Klängen umspielt, lässt Helmut Eisel die Klarinette in herrlichen Balladen hingebungsvoll singen und die Herzen der Zuhörer entsprechend dahinschmelzen.

Doch das Duo hat auch aufregend fetzige Titel zwischen Freilach und Tango im Programm, die die perkussiven Elemente von Birke Falkenroths Harfe hervorkehren und die Luft zum Flirren bringen. So faszinieren Eisel & Falkenroth mit betörend zartem Klangzauber und Melodien zum Träumen ebenso wie mit tänzerischem Elan, mit virtuos verspielten Tonkaskaden und gewitzten Dialogen.


Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).


Samstag, 13. Mai 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, JMO: Jan G. Brönnimann - Moussa Cissokho - Omri Hason

Band mit drei Musikern auf der Bühne
Foto: JMO

179. Synagogenkonzert
JMO: Jan Galega Brönnimann - Moussa Cissokho – Omri Hason
Drei Kulturen-Projekt

Jan Galega Brönnimann Bass Clarinet, Soprano Saxophone

Moussa Cissokho Kora [Harfenlaute], Vocal

Omri Hason oriental percussion, hang [Handpan]

Die Musik von Jan Galega Brönnimann, Moussa Cissokho und Omri Hason ist eine Reminiszenz an die Kunst des Geschichtenerzählens. Das Trio erzeugt eine Spannung zwischen traditioneller und moderner Musik aus Afrika und Europa. Der perlende Klang der Kora (afrikanische Harfe mit 22 Saiten) trifft auf den warmen Ton der Bassklarinette und die orientalische Perkussion."Al nge taa" ist die erste Veröffentlichung des Trios. Es bedeutet "let's move!" in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird. Die Lieder wurden von den drei Musikern geschrieben und spiegeln ihre unterschiedlichen Hintergründe wider. Al nge taa" ist dank der Verschmelzung verschiedener Musiktraditionen, der einzigartigen Besetzung der Band und dem Reichtum an raffinierten Melodien und Rhythmen ein unvergessliches Erlebnis.

Moussa Cissokho aus dem Senegal ist ein außergewöhnlich talentierter und geschickter Kora-Spieler, Sänger und Komponist. Geboren und aufgewachsen in einer berühmten Griot-Familie, brachte ihm sein Vater schon in jungen Jahren das Spiel bei, als er auf Reisen war, um bei traditionellen Zeremonien im Senegal zu assistieren. Im Alter von 13 Jahren wurde er für das senegalesische Nationalballett ausgewählt. Er tourte durch ganz Europa, Asien, Amerika und Afrika. Moussa Cissokho lebt heute in Österreich und arbeitet mit verschiedenen Musikern in Afrika und Europa zusammen.
Jan Galega Brönnimann wurde in Kamerun, Westafrika, geboren. Er ist seit Jahren in der Szene unterwegs und bekannt für seine innovativen und wegweisenden Kollaborationen. Als Komponist und Instrumentalist hat er unter anderem mit folgenden Künstlern zusammengearbeitet: Nils Petter Molvaer, Sidsel Endresen, Pierre Favre, Saadet Türköz, Eddie Floyd, Round Table Knights, Baba Salah, Aly Keïta und Kenny Werner. Am bekanntesten ist er als Frontmann seiner eigenen Band, Brink Man Ship.
Omri Hason ist in Israel geboren und aufgewachsen. Im Alter von zehn Jahren begann er zu trommeln, zunächst auf dem Schlagzeug, später dann auf den Handtrommeln: der Zarb, der Darbuka und der Rahmentrommel. Das reiche multikulturelle Umfeld seiner Herkunft nährte seine ersten musikalischen Leidenschaften. Später beeinflusste die rhythmische Sprache Indiens sein Spiel ebenso wie das jahrelange Studium bei dem iranischen Meistertrommler Djamchid Chemirani. Seit 1986 lebt er in der Schweiz, wo er Musik unterrichtet und mit verschiedenen Jazz- und Weltmusikgruppen aufnimmt und auftritt. Omri gründete die Gruppen "Kedem Ensemble" und "Modus Quartet", in denen Musiker aus verschiedenen Musikkulturen zusammenspielen.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Mittwoch, 17. Mai 2023, 19 Uhr, Günther Treptow mit dem Theaterstück: "Ich bin Gandhi"

Günther Treptow auf der Bühne
Foto: HNA 29.8.2015; Poetsch © Poetsch

"Ich bin Gandhi"
ein Theaterstück von Günther Treptow


Der Wiener Regisseurs und Schauspielers Günther Treptow weist einen Weg in eine gewaltfreie Zukunft. Den nordhessischen Orten Korbach und Merxhausen ist er durch seine Theaterarbeit seit langem verbunden. 

Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Sonntag, 11. Juni 2023, 15 Uhr, Synagogenkonzert, Harmonist:innen


Gruppenaufnahme der Musiker:innen mit Zylinder und Sektglas
Foto: HNA Wolfhagen 10.10.2022, Privat

180. Synagogenkonzert
„Harmonist:innen" 
Aus dem Repertoire der Comedian Harmonists


Die Comedian Harmonists waren ein international bekanntes Berliner Vokalensemble der Jahre 1928–1935.

Die heutigen „Harmonist:innen“ sind:
Yvonne Schmidt-Volkwein,
Anne Petrossow,
Anne Walprecht und
Bernd Geiersbach Klavier

Es gibt Kaffee und Kuchen!

  Der Eintritt ist frei. Eine Spende wird erbeten.

Donnerstag, 27. Juli 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Ad Astra Percussion Ensemble

Marimbaphon mit Schlägel
Foto: Kultursommer Nordhessen

181. Synagogenkonzert
Ad Astra Percussion Ensemble
Leon Lorenz, Deng Wenhui

„Ins Offene…!“ ist das neue Kammermusikfest der professionellen jungen Musikergeneration im Kultursommer Nordhessen. Es präsentiert herausragende Musikerinnen und Musiker, die sich in und nach ihrem Studium in einer Phase des Experimentierens und Aufbaus befinden. 2023 finden die Konzerte im Ballhaus Kassel, in der Synagoge Vöhl, auf dem Gut von Röder in Wanfried und Wappensaal von Bad Sooden-Allendorf statt.

Das Ad Astra Percussion-Ensemble, wurde 2022 als ein Quartett von Multiperkussionisten ins Leben gerufen. Die vier Musiker haben sich auf die Fahnen geschrieben, neues Publikum zu gewinnen, ohne traditionsbewusste Zuhörerkreise zu verschrecken. Viele der zum Einsatz kommenden Instrumente sind - obwohl zum klassischen Instrumenten-Kanon gehörend -  in ihrer Funktionsweise und ihren klanglichen, technischen und spielerisch-musikalischen Dimensionen dem Publikum völlig unbekannt und versprechen damit nicht nur ein spannendes Hörerlebnis sondern bieten auch viel zum Schauen und Staunen.

In ihren Konzerten erzählen die Musiker eine Geschichte, die das Publikum auf eine Reise begleitet und in der es selbst Teil des Geschehens ist. Da Percussions-Instrumente sehr raumgreifend sind, präsentiert sich das Ad Astra Percussion-Ensemble auf der kleinen Bühne in Vöhl als Duo.

Sie spielen Stücke von Avner Dorman (Israel), Astor Piazzolla (Argentinien). Adi Morag (Israel), Emmanuel Sejourne (Frankreich), Anders Koppel (Dänemark), Maurice Ravel (Frankreich) und Keiko Abe (Japan).


Karten über "Kultursommer Nordhessen".
Eintrittspreis: 19 €
Für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 €, wenn nicht anders angegeben.

Samstag, 26. August 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Riverside Jazz Messengers


Matinée am 12.4.2015 in der Synagoge, Foto: Riverside Jazz Messengers

182. Synagogenkonzert

Riverside Jazz Messengers

Die acht Bandmitglieder gingen oder gehen ganz normalen Berufen nach:  Physiotherapeutin, Ingenieur, Grafiker, Techniker, Historiker, Polizist, Lehrer und Landwirt sind vertreten. Sie sind in den Gemeinden Guxhagen, Gensungen, Röhrenfurth, Melsungen, Kassel und Edermünde an Fulda oder Eder (Riverside!) zu Hause. Sie treffen sich als Liebhaber des traditionellen amerikanischen Jazz und des Blues. Trompete, Klarinette, Posaune und Saxophon bilden zusammen mit Banjo/Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug den Klangkörper.  In ihrer Freizeit treten die „Riverside Jazz Messengers“ gelegentlich öffentlich auf. Unter anderem veranstalten sie seit vielen Jahren in der Guxhagener Gaststätte  „Zur Breitenau“  von November bis April jeweils gegen Monatsende  ein Treffen nordhessischer Jazzbands, das sich regen Besuchs erfreut. Näheres kann man über www.jazz-in-der-breitenau.de  erfahren.

Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Samstag, 9. September 2023, 19 Uhr, Synagogenkonzert, M. Thomaschke und N. Orloff

Foto: M. Thomaschke

183. Synagogenkonzert
Maria Thomaschke und Nikolai Orloff

„So nah und doch so fern“
Chanson Abend


Abend! In der Großstadt!
Die Fenster des Hauses gegenüber erleuchtet!
Und hinter jedem dieser Fenster eine eigene kleine Welt,
eine eigene Geschichte!
Was weiß man schon von denen?
So nah und doch so fern!
Und so blicken Maria Thomaschke mit Nikolai Orloff am Piano mit jedem Chanson in eines der Fenster hinein und erzählen, was wohl dahinter vorgeht.
Sie singen von suizidgefährdeten Senioren,
erkälteten Striptease-Tänzerinnen, einem jungen Ikea-Pärchen, einer verrückten Ehefrau, und diesen zwei seltsamen alten Damen, die Nacht für Nacht Tango tanzen.....
„Ist das normal?
Ist das real?
Ist das erlaubt?“
Auf jeden Fall ist es großartig!

(Lieder von Georg Kreisler, Friedrich Hollaender, Annett Louisan und vielen anderen Bekannten und Unbekannten)

Eintritt: 20/18/16 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

Sonntag, 10. September 2023, ab 10 Uhr, Tag des offenen Denkmals®


Logo

Der Tag des offenen Denkmals® ist bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Am 10. September 2023 öffnen wieder tausende Denkmale Tür und Tor und lassen interessierte Besucher hinter ihre Kulissen blicken. Auch die ehemalige Synagoge in Vöhl ist offen!





Unser Programm beginnt um
10 Uhr mit einem Rundgang durch Vöhl - "Sparkasse und Henkel",
ab 12 Uhr ist die Synagoge offen und Führungen werden angeboten,
14 Uhr Kaffee und Kuchen,
14 Uhr Konzert mit Schüler*innen der Musikschule Frankenberg unter Leitung von Sahra Küpfer

Samstag, 4. November 2023, 19 Uhr, Lesung: "Eine Kindheit in Warschau"

Portraitaufnahme vor Backsteinwand
Foto: Ellen Bornkessel

Lesung mit Stephan Schäfer:
Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau


Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau

Im Haus Nr. 10 in der Krochmalna, einer Straße im Warschauer Judenviertel, verbringt Isaac B. Singer (1904-91) den größten Teil seiner Kindheit. In der Erinnerung an diese Zeit werden Menschen und Dinge lebendig, die auch in den Werken des späteren Literatur-Nobelpreisträgers wiederkehren: sein Vater, der Rabbi, Richter und geistliches Oberhaupt in einer Person war, die praktisch denkende Mutter, der „abtrünnige“ Bruder Joshua, dessen fortschrittliche Ansichten großen Einfluss auf den kleinen Isaac ausübten, jüdische Händler, eine alte Waschfrau, die Freunde, mit denen er leidenschaftlich Geschichten erfand. Aber auch von Schwierigkeiten, Elend und Armut ist die Rede.

Wenn er seine Straße in Warschau beschreibt, steht jene Welt von damals auf, die Kindern – und Erwachsenen – von heute fast unvorstellbar ist … Singer erzählt ruhig, fügt Bild an Bild, beschreibt Dinge und Zustände genau und freundlich, lässt einen Menschen nach dem anderen aus der Erinnerung auferstehen … Mit jedem Satz wird de Leser diese Welt von gestern vertrauter.“ (Süddeutschen Zeitung)

Stephan Schäfer
studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Literaturgesellschaften und Reiseveranstalter, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Themen-Lesungen, speziell für die jeweilige Lokalität konzipiert, führen ihn an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe, Hotels oder Kaffeeröstereien. Im fruchtbaren Dialog von Texten und Tönen schließlich rundet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Musikern das vielseitige Programmangebot ab.

Der Eintritt beträgt 15,-€.

Donnerstag, 9. November 2023, 20 Uhr, Gedenken zu den Novemberpogromen


Luftaufnahme der brennenden Synagoge
© Korbacher Stadtarchiv
Nur noch rauchende Trümmer: die zerstörte Synagoge in Korbach am Morgen des 10. Novembers 1938, gleich daneben stand die ebenfalls ausgebrannte Schule der jüdischen Gemeinde.

Die Gedenkfeier findet  um 20.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge statt.
Wie jedes Jahr werden die Namen der Opfer verlesen und Kerzen entzündet,
das jüdische Totengebet, das Kaddish, wird in Aramäisch und in Deutsch vorgetragen.
 

Gedenken an die Novemberpogrome
Die Gedenkrede hält die Bischöfin der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck
Frau Dr. Beate Hofmann.


Den musikalischen Rahmen gestalten
Yvonne Schmidt-Volkwein,
Anne Petrossow und
Renate Walprecht.

      
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