Waldeck-Frankenberg – Historische Kirchen und Denkmäler öffnen am zweiten Septemberwochenende, 11. bis 13. September, auch in Waldeck-Frankenberg ihre Pforten, um Kulturbegeisterten eine hochkarätige Mischung aus Konzerten und Kleinkunst zu bieten. Im Vorfeld der Veranstaltungsreihe „Hör-mal im Denkmal“ trafen sich die Organisatoren und Förderer zu einem intensiven Austausch in der Synagoge Vöhl, um das diesjährige Programm vorzustellen.

Am Freitag, 11. September, präsentiert Stefan Waghubinger um 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) sein Programm „Versunkene Sätze“ in der Evangelischen St. Johannis-Kirche in Adorf, Hauptstraße 11.

Am Samstag, 12. September, gastieren die Dresdner Salondamen mit ihrem Konzertabend „Irgendwo auf der Welt“ in der Alten Synagoge in Vöhl. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Sonntag, 13. September, steht ab 17 Uhr die Liebfrauenkirche in Frankenberg ganz im Zeichen des Vokalensembles „amarcord“.

Ebenfalls am Sonntag, 13. Dezember, ist um 18 Uhr das Ensemble „Maxjoseph“ in der Klosterkirche Flechtdorf zu Gast. Die Vertreter der „Neuen Volksmusik“ präsentieren ihr Programm „Das Leichte ist am schwersten“.

Philipp Wecker, Vorsitzender des Fördervereins der Synagoge Vöhl, begrüßte die engagierten Mitwirkenden in den geschichtsträchtigen Räumen. Für die weiteren regionalen Stationen nahmen Uli Faß-Gerold vom Förderverein Kloster Flechtdorf, Martin Kranke für die evangelische Kirche Adorf sowie Barbara Schindhelm für den Kulturring Frankenberg an dem Koordinationstreffen teil.

Das anspruchsvolle Programm, das von klassischer Musik bis zu pointiertem Kabarett reicht, wird maßgeblich durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gemeinsam mit der Sparkasse Waldeck-Frankenberg ermöglicht. Beide Institutionen fördern in diesem Jahr vier Veranstaltungen im Landkreis. Bettina Riehl, Referentin der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, dankte den lokalen Veranstaltern sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen vor Ort, ohne deren Einsatz die Kirchen, Klöster und Synagogen nicht mit diesem vielfältigen Programm gefüllt werden könnten.

Auch Sonja Klein, Vorstandsmitglied der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, zeigte sich von den kreativen Ideen und den abwechslungsreichen Bühnenkonzepten begeistert: „Es ist den Veranstaltern vor Ort wieder gelungen, besondere Kleinkunst, Musik und Gesang in die historischen Gebäude zu holen und so mit viel Liebe zum Detail für ein buntes und unterhaltsames Programm für die Besucher zu sorgen.“ Die Eintrittspreise könnten durch die Kooperation an allen Spielorten bewusst moderat gehalten werden. „Durch unser Engagement gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen wollen wir diese besonderen Erlebnisse möglichst vielen interessierten Menschen zugänglich machen“, erklärte sie die Zielsetzung der Förderung.

Für einzelne Termine sind bereits zahlreiche Karten vergriffen oder die Kontingente sind teilweise komplett ausgebucht. Die Veranstalter zeigten sich zutiefst dankbar für die verlässliche Unterstützung durch die Förderer. Wer sich die Kulturerlebnisse in den Denkmälern nicht entgehen lassen möchte, sollte sich nach dringender Empfehlung der Organisatoren zeitnah Tickets im Vorverkauf sichern.TANJA FLÖRSCH

Eintrittskarten

Eintrittskarten sind je nach Veranstaltung an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

Stefan Waghubinger (Adorf): Foto Ostermann und Sparkassen-Geschäftsstelle Adorf.

Dresdner Salondamen (Vöhl): per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 05635/1022.

amacord (Frankenberg): Buchhandlung Inge Jakobi, telefonisch unter 06451/230 514 Frankenberg sowie online über www.reservix.de oder www.adticket.de.

Ensemble Maxjoseph (Flechtdorf): Karten sind an der Abendkasse erhältlich.TF