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Dienstag, 10.2.2026, 19 Uhr, Kino am Dienstag

Piktogramm eines Filmprojektors
 Grafik mohamed Hassan auf Pixabay

Einen Film der Regisseurin Isabel Kleefeld von 2015

zeigt der Förderkreis. Der Film erzählt mit viel Humor, wie ein sich Holocaust-Überlebender nach Jahrzehnten im Ausland wieder eine Heimat in Deutschland schafft. Der Titel darf in der Ankündigung aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

Zum Inhalt: Edek Rotwachs (Didi Hallervorden) hat einst Auschwitz überlebt und ist nach dem Krieg nach Australien ausgewandert. Seit fünf Jahren ist er Witwer, seine Freunde leben nicht mehr, und deshalb überredet Tochter Ruth (Anja Kling) ihn, zu ihr nach Berlin zu ziehen. Auf einen ruhigen Lebensabend hat Edek jedoch keine Lust. Zunächst stiftet er allerlei Unruhe in Ruths Büro, dann lässt er sich auf ein finanzielles Abenteuer ein: Gemeinsam mit der gleichfalls verwitweten polnischen Urlaubsbekanntschaft Zofia (Franziska Troegner) und ihrer Freundin Valentina (Natalia Bobyleva) will er ein Fleischklops-Restaurant aufmachen, allerdings "jwd", wie man in Berlin sagt: janz weit draußen. Das kann nicht funktionieren, denkt sich die stets besorgte Ruth, doch der Ruf der Klopse verbreitet sich wie ein Lauffeuer, denn Zofias Fleischbällchen sind laut Edek "nicht von dieser Welt", und das schlicht "Klops" genannte Lokal wird zum "Hotspot" der Stadt.

Dieter Hallervorden ist die Rolle des schelmischen und liebenswerten Edek auf den Leib geschrieben. Anja Kling gibt grandios dessen Tochter Ruth als leicht neurotische Karrierefrau mit Herz. Der Kontrast zwischen Edek, der allen Grund dazu hätte, überall nur halbleere Gläser zu sehen, und seiner ständig schwarz sehenden (und entsprechend gekleideten) Tochter macht den großen Reiz dieser sympathischen sanften Komödie aus.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegengenommen.

 

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