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Rundfahrten und -gänge, Erinnerung an Jüdisches Leben im Landkreis

Erinnerung an Jüdisches Leben im Landkreis - Rundfahrt und -gänge

Rundfahrt im Landkreis zu Orten Jüdischen Lebens

Beschreibung zu 18 Orten mit Jüdischem Leben im Landkreis

Über die blauen Marker sind die Beschreibung zu den Orten verlinkt.

Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Point Broschüre Landkreis
© Miriam Grabowski
 

Bitte die Punkte anklicken!

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Titelbild der Broschüre mit einer Stele mit Jüdischen SymbolenTitelblatt der Broschüre. Bitte anklicken!

Mit Unterstützung des Landkreises Waldeck-Frankenberg und des Netzwerks für Toleranz Waldeck-Frankenberg hat eine Autorengruppe aus dem Landkreis eine Broschüre unter obigem Titel herausgegeben. Sie enthält Fotos und Adressangaben von allen Memorabilien an jüdisches Leben in unserem Landkreis. Dazu gehören u.a. jüdische Friedhöfe, Denk- und Mahnmale und -tafeln, nach Juden benannte Straßen und Wege und Stolpersteine.

Stadtrundgang im jüdischen Frankenberg (Eder)

Stadtplan von Frankenberg

Straßenplan des Ortskerns von Frankenberg mit markierten ehemaligen jüdischen Häusern© Hessisches Landesvermessungsamt 2003, Grafik: Kurt-Willi Julius

Zusammengestellt von Kurt-Willi Julius 2005.

Liste der von Juden bewohnten Häuser in Frankenberg

Bitte klicken sie unten auf die Adressen, um die Beschreibungen aufzurufen!

  • 01. Bahnhofstr. 4
  • 02. Bahnhofstr. 22
  • 03. Bahnhofstr. 23
  • 04. Neustädter Str. 8
  • 05. Bremer Str. 6
  • 05a. Bremer Str. 16
  • 06. Neustädter Str. 55
  • 06a. Neustädter Str. 38
  • 07. Steingasse 8
  • 07a. Steingasse 10
  • 08. Schmiedegasse 2
  • 09. Ritterstr. 20
  • 10. Steubergasse 12
  • 11. Geismarer Str. 7
  • 12. Jüd. Friedhof Frankenberg, Gernshäuser Weg
  • 13. Ehem. Synagoge Frankenberg, Scharwinkel 4
  • 14. Pferdemarkt 8
  • 15. Pferdemarkt 6
  • 16. Pferdemarkt 3
  • 17. Untermarkt 8
  • 18. Untermarkt 10
  • 19. Steingasse 20
  • 20. Steingasse 19
  • 21. Obermarkt 15
  • 22. Obermarkt 13
  • 23. Obermarkt 16
  • 24. Obermarkt 14
  • 25. Obermarkt 5
  • 26. Obermarkt 2
  • 27. Ehem. Judenschule Frankenberg, Hainstr. 31

Quellen:
(dol) Uli Dolenschall: Hier lebte... - Zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung Frankenbergs. Herausgeber: VHS - Kreis-Volkshochschule Waldeck-Frankenberg 1994.
(kin) Monica Kingreen: Die Namen der ermordeten jüdischen Frankenberger. Unveröffentlichtes Vortragsmanuskript, November 2005.
Zwischen dem 27.12.2005 und dem 19.03.2006 dann leicht verändert als mehrteilige Serie veröffentlicht in der HNA - Frankenberger Allgemeine
(he) Auskunft von Horst Hecker, Stadtarchiv Frankenberg

Fotos:
Magistrat der Stadt Frankenberg (Hrsg.): Frankenberg im Wamdel der Zeit. Altstadtsanierung in Frankenberg (Eder) 1966 bis 1978. Bearbeitet von Helmut Wissemann. Frankenberg 1979.
Helmut Wissemann: Alt Frankenberg. Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Frankenberg (Eder) im August 1980.
Frankenberg 1980.
Helmut Wissemann: Frankenberg gestern und heute. Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Frankenberg (Eder) zum Jubiläum "750 Jahre Stadt Franknberg" im Mai 1994. Frankenberg 1994.

Verlegte Stolpersteine in Frankenberg

Rundgang in Vöhl zu ehemals von Juden bewohnten Häusern

Plan vom Ortskern Vöhl

Stadtplan von Vöhl© Hessisches Landesvermessungsamt 2003, Grafik: Kurt-Willi Julius

Zusammengestellt von Kurt-Willi Julius 2005. Die alten Aufnahmen und die Beschreibungen stammen aus der Sammlung Jürgen Evers.

Liste der von Juden bewohnten Häuser im Ortskern Vöhl mit Links zu Hausbeschreibungen

Nr. Adresse
1. Mittelgasse 9, Synagoge, Schule, Info + QR-Code
2. Mittelgasse 11, Mikwe, Info + QR-Code
3. Mittelgasse 13, Mikwe
4. Mittelgasse 15, Mikwe
5. Mittelgasse 17, Mikwe
6. entfällt  
7. Basdorfer Str. 9, Info + QR-Code
7a. Basdorfer Str. 10
8. Schulberg a
9. Schulberg 12, Info + QR-Code
10. Schulberg b  
11. Schulberg 14
12. Kirchweg 5
13. Kirchweg 4, Info + QR-Code
14. Basdorfer Str. 3
15. Basdorfer Str. 1
16. Henkelstraße 7
17. Arolser Str. 1
18. Arolser Str. 9
19. Arolser Str. 6
20. Arolser Str. 8, Mikwe, Schule, Info + QR-Code
21. Arolser Str. 10, Info + QR-Code
22. Arolser Str. 13 (a), Info + QR-Code
23. Arolser Str. 13 (b), Mikwe
24. Arolser Str. 15 (c)
25. Arolser Str. 17
26. Arolser Str. 19, Mikwe
27. Arolser Str. 21
28. Arolser Str. 23
29. Zum Köppel, Friedhof , Info + QR-Code
30. Arolser Ecke Nordstr.
31. Arolser Str. 14, Info + QR-Code
32. Mittelgasse 1, Info + QR-Code
33. Mittelgasse 3
34. Mittelgasse 5
35. Mittelgasse 7, Info + QR-Code

Wer offenen Auges durch Vöhl geht, findet immer noch Spuren jüdischen Lebens. Da sind in der Tür einer alten Schmiede Namen wie die von Abraham Katzenstein oder Selig Frankenthal neben denen von christlichen Bauern hinein geschnitten worden, da gibt es die Inschrift in hebräischen Schriftzeichen über der Tür eines Hauses, das im 19. Jahrhundert der Händlerfamilie Schaumburg gehörte, und da sind natürlich der jüdische Friedhof in der Herzingsgrube und die ehemalige Synagoge.

Den Rundgang an der Synagoge beginnen. Die Mittelgasse hinunter, dann rechts in die Basdorfer Straße. Rechts in den Schulberg einbiegen, auf der Höhe dann links. Vor der Kirche vorbei, den Kirchweg hinunter zurück zur Basdorfer Straße. Wieder rechts. Hinter der Pizzeria rechts in die Arolser Straße oder zuerst kurzer Abstecher zum Haus Henkelstraße 7. Die Arolser Straße hinauf bis zum Fußweg (Günter Sternberg Weg) zum evangelischen Pfarramt. Dann rechts über die Gartenstraße bis zur Straße Zum Köppel. Links hoch. Von dort aus führt ein Tor auf den jüdischen Friedhof (am Shabat = Samstag und an jüdischen Feiertagen ist das Betreten verboten). Den Friedhof durch das gleiche Tor verlassen und die Straße "Am Köppel" hinunter zur Arolser Straße. In der Gabelung Arolser Straße/Nordstraße steht der Gedenkstein an die Vöhler Juden. Die Arolser Straße ortseinwärts überqueren und nach links in die Mittelgasse zurück zum Ausgangspunkt.

Rundgang in Textform:

Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden
von Karl-Heinz Stadtler.

Vöhler Ortsteil Basdorf

Brunnenstraße 6
Levi Kaiser kaufte das Haus im Jahre 1850 von den Familien Heine-Müller. 1911 verkaufte er den Hof an Familie Daude aus Asel.

Mühlenstraße 15
Balkeninschrift: Im Namen Gottes, Feist Keiser und seine Ehefrau haben dises Haus gebaut am 29. Mai 1859.

Mühlenstraße 6
Haus des Händlers Bendix Külsheimer. Um 1880 als Hausbesitzer erwähnt.

Vöhler Ortsteil Marienhagen

Schulweg 8 (Infotafel)
Familie Selig Kratzenstein. Ursprünglich Gasthaus und Manufakturladen "Zum Grünen Kranze". Nach dem Tode von Gastwirt Selig Kratzenstein im Jahre 1919 übernahm sein Schwiegersohn Max Winter Laden und Lokal. Im Jahre 1935 emigrierte die ganze Familie Winter nach Holland. Anschließend übernahm Christian Stevens aus Holland das Gebäude und richtete dort das Hotel "Germania" ein. Heute Diagnostikfirma Biocon.

Hauptstraße 11
Haus des Louis Schönthal, erbaut 1928. Das Elternhaus brannte 1928 durch Blitzschlag ab. 1935 emigrierte die Familie und verkaufte das Haus.

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